VfL Jesteburg

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Sonntag, 02. August 2015

 

 

Bei 25 °C, strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind trafen in Fliegenberg die Pokalkontrahenten des letzten Wochenendes im Punktspiel aufeinander.

 

Das Spiel startete im Gegensatz zum Pokalspiel vor Wochenfrist ohne großes Abtasten. Die Gäste schnell mit leichten Vorteilen in der Aufteilung des Spielfeldes. Bereits in der 9. Minute wird Hering mustergültig in Szene gesetzt, wird aber zu weit nach außen abgedrängt, so dass er nicht mehr zum Abschluss kommt. Die Rüsselkäfer deutlich mehr über außen als im Pokal. Münch setzt sich auf links energisch durch und Aziri kann den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Die gewünschte frühe Führung spielte den Gästen in die Karten. In der 14. Minute Freistoß für die Hausherren durch Schönfeld, der aber keine Gefahr für das Tor der Rüsselkäfer brachte. Die Youngster des Trainerduos Fohsack/Lewandowski konzentriert und mit gutem schnellen Kurzpassspiel. In der Folge eine Serie von Ecken. In der 24. Minute Zuckerpass von Hering auf Aziri, der jedoch den Ball am kurzen Pfosten vorbeispitzelt. In der Folge mehr und mehr Chancen für die Gäste. In der 32. Minute verfehlt Fuß aus der 2. Reihe, kurz vor Schluss der ersten Halbzeit köpft Klumb dem guten Torhüter der SG Elbdeich direkt in die Arme. Praktisch dann mit dem Halbzeitpfiff, der sich durch eine Trinkpause etwas verzögerte, spielt Lesic den Traumpass auf Hering, der mit einem trockenen Schuss unter Zuhilfenahme des Innenpfostens die Führung ausbaut.

Die zweite Halbzeit begann mit dem gleichen Personal und man durfte gespannt sein, wie die Hausherren gieren würden, hatten sie doch im Pokalspiel lange dagegen gehalten.

Aber es zeigte sich das Bild wie vor der Pause. Die Gäste mit Schwung und Druck. Bereits in der 50. Minute verpasst Hering eine scharfe Hereingabe von Klumb knapp. Knapp zwei Minuten später dann berechtigter Handelfmeter für die Rüsselkäfer. In Abwesenheit der etatmäßigen Strafstoßschützen versenkt Fuß rechts hoch. Weiter die Rüsselkäfer 9m Vorwärtsgang. Klumb mit beherztem Schuss und Voskors mit einem Kopfball verpassen jeweils den Kasten. In der 58. Minute dann Doppelwechsel beim VfL Jesteburg: Doerks für Kruse und Neder für Hering. Neder setzt sich gleich prächtig auf der rechten Seite durch und passt genau auf Fuß zurück, der platziert in die lange Ecke vollendet. In der 66. Minute dann der letzte Wechsel bei den Youngstern. Werlich kommt für Klumb. Auch bei der SG Elbdeich dann der erste Wechsel. Reimers ersetzt Eckhoff. Nach 70 inuten dann die zweite Trinkpause im Spiel. Fuß zweimal kurz hintereinander mit Schußchancen. In der 74. Minute dann Flügge für Meier auf Seiten der Hausherren. Kurz nach der Auswechslung setzt sich der Torschütze vom letzten Sonntag, nämlich Doerks, auf der linken Seite kraftvoll durch und flankt gefühlvoll auf den zweiten Pfosten, wo Neder aus Kurzdistanz leicht einköpfen kann. In der 77. Minute eine Kopie des 0:4. In diesem Fall setzt sich Aziri durch und Werlich kann aus kurzer Distanz den Ball über die Linie drücken.
Bei den Kräfteverhältnissen und dem Wetter sowie dem Spielstand waren die letzten Minuten von Ballstafetten gekennzeichnet.

 

Fazit:

Klarer Auswärtssieg nach überzeugender Leistung!!

 

Sonntag, 10. Mai 2015

 

Bei schönem Frühsommerwetter und 16 °C allerdings böigem Wind trafen am Fuhrenkamp zwei Mannschaften aufeinander, deren Voraussetzungen unterschiedlicher nicht hätten sein können.

Während die Gastgeber nur noch nach oben schielen, schauen die Rüsselkäfer auch nach oben, aber aus dem Tabellenkeller.

Das Hinspiel war den Gästen noch in unangenehmer Erinnerung. 5:1 wurden die Youngster aus dem eigenen Stadion geschossen.

 

Mit Offensivpressing wollte man den Spielaufbau der Mannen von Marinus Bester stören. Nach 84 Sekunden war dies scheinbar Makulatur. Inkonsequente Abwehrarbeit bringt Gressmann in beste Schussposition. Dessen Schuss kann Laser nicht parieren und so schien alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Während die Abwehr der Gäste nicht den sattelfestesten Eindruck machte, setzte die Offensivabteilung das Pressing munter fort.  So kam man bisweilen schnell in Ballbesitz und erarbeitete sich die ersten Chancen. In der 13. Minute segelt ein Kopfball nach schöner Flanke von Teschner knapp über den Kasten. Vier Minuten später Direktabnahme von Hering aus 16 Metern. Dessen Schuss geht jedoch über das Gehäuse der Hausherren. In dieser Phase Fehler im Spielaufbau hüben wie drüben.  In der 20. Minute ist es dann soweit. Nach Supervorarbeit von Fuß kommt N. Behle zum Schuss und erzielt seinen zwölften Saisontreffer. Jesteburg ist nun wieder deutlich besser im Spiel. Die Spielanteile bleiben verteilt. Jesteburg nun mit mehr Zug zum Tor. In der 28. Minute gefühlvolle Flanke von Münch an den zweiten Pfosten, an dem Kruse steht und frei einköpfen kann. Innerhalb weniger Minuten drehten die Rüsselkäfer das Spiel. In der 32. Minute fast das 3:1 für die Gäste, als Kruse einen Ball von der rechten Seite zurücklegt und Fuß aber nicht direkt abschließt, sondern sich den Ball noch einmal vorlegen möchte. Dabei verspringt der Ball unglücklich und die Chance ist dahin.

In der 35. Minute dann der verdiente Ausgleich der Hausherren. Nach inkonsequenter Abwehrarbeit kommt Freitag an den Ball. Zwei Haken und er steht frei vor Laser und lässt sich nicht lange bitten und schiebt den Ball ein. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erläuft sich Behle einen weiten Pass und ist kurz vor dem herausstürmenden Lübberstedt am Ball. Er spitzelt den Ball am letzten Verteidiger aber auch am kurzen Pfosten vorbei.

Bei den doch sommerlichen Temperaturen tat die Pause richtig gut. In der Pause neue Einstellung der Trainer und Festlegung der Taktik für die zweite Hälfte.

 

In der 49. Minute dann ein feiner Konter der Gastgeber über die rechte Seite. Rettig kann sich durchtanken und bezwingt Laser mit einem Schlenzer unter die Latte. Wieder schien es seinen gewohnten Gang zu gehen. Aber wir haben in den letzten Wochen schon häufiger die glänzende Moral der Youngster gesehen. Und tatsächlich vergehen nur drei Minuten, bis Fuß aus dem Hintergrund eine zu kurze abgewehrte Ecke nutzt und an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke abschließt. Die kraftaufreibende Spielweise machte dann auch den ersten Wechsel erforderlich. Klimek kam auf Jesteburger Seite für den laufstarken Hering ins Spiel (54. Minute).

Eine Minute später auch Wechsel bei den Hausherren. Hinsch kommt für Teege. Ind er 57. Minute setzt sich Behle trotz Bedrängung auf der rechten Seite durch, wird gefoult, bringt den Ball zwar noch aufs Tor. Der Ball streift jedoch am langen Eck vorbei. Der gute Schiedsrichter Hammann hatte Vorteil gelten lassen. In der 60. Minute dann wieder Wechsel bei den Hausherren. Müller kommt für Ruminski. Weitere zwei Minuten später erneuter Wechsel bei den Rüsselkäfern. Für den angeschlagenen Münch kommt Klumb ins Spiel.

In der 67. Minute dann ein Freistoß für die Rüsselkäfer aus dem linken Halbfeld, nach dem Behle zum wiederholten Mal nur durch ein Foul zu stoppen war. Den gefühlvollen Freistoß von Teschner braucht Lesic am zweiten Pfosten nur noch einzuköpfen. Zum zweiten Mal hatten die jungen Wilden vom Trainerteam Fohsack/Lewandowski einen Rückstand wettgemacht.

Leider gingen in der Vergangenheit immer wieder Punkte in den letzten Minuten verloren. So durfte man gespannt die letzten 25 Minuten beobachten.

Wer jetzt einen körperlichen Einbruch der Gäste erwartet hatte, sah sich getäuscht. Weiter boten die Gäste Powerfussball mit höchstem Einsatz. Durch Konter (Lesic und Fuß) konnten in den letzten zehn Minuten hätte man den Vorsprung durchaus noch erhöhen können. Beide Schüsse verfehlten das Scharmbecker Gehäuse denkbar knapp. Vier Minuten vor Schluss Dreifach-Chance der Hausherren auf den Ausgleich. Einen fulminanten Schuss konnte Laser nur abwehren, die folgenden beiden Nachschüsse parierte er grandios.

Nach 94 Minuten stand somit die Sensation fest.

 

Fazit:

Überragender Einsatz und glänzende Moral ermöglichen Sensation in Pattensen.

Sonntag, 26. April 2015

Bei 13 °C und leichtem Nieselregen trafen zwei Mannschaften aufeinander, deren Ausgangsposition völlig unterschiedlich war. Während die Gäste im Niemandsland der Tabelle ihre Runden drehen, waren die Youngster vom alten Moor auf jeden Punkt dringend angewiesen.


Die Situation machte sich auch auf dem Spielfeld sofort bemerkbar. Die beiden Offensivspieler der Rüsselkäfer waren mit ihrem Pressing auch erfolgreich. In den ersten Minuten gleich zwei Eckbälle. Beim ersten setzt Lesic den Kopfball knapp drüber, beim zweiten nimmt Fuß aus der zweiten Reihe Maß. Auch dieser Ball streicht knapp drüber. Der VfL spielt sehr geordnet und lässt die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Wie aus dem Nichts dann doch die Gästeführung. Kaska dringt nach einem Pass in die Spitze in der Strafraum ein und wird von Müller von den Beinen geholt. Der Keeper der Hausherren sieht dafür gelb. Den fälligen Strafstoß verwandelt Karak lässig in die Mitte des Tores. Wer die letzten Wochen der Youngster beobachtet hatte, durfte auf die Reaktion gespannt sein. A. Behle wird in der Mitte der Bergener Hälfte übel von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter lässt Vorteil gelten, Fuß dringt in den 16er ein und verwandelt im zweiten Versuch. In der Folgezeit verpassten es die Hasuherren, in Führung zu gehen. Beste Chancen aus nächster Nähe wurden nicht genutzt. Der Druck der Gastgeber ließ jedoch nicht nach. In der 18. Minute dringt wieder Fuß in den gegnerischen Strafraum ein und wird gelegt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Teschner sicher. Jesteburg weiter am Drücker. Voskors kassiert wegen Foulspiels in der 34. Minute die gelbe Karte. Bis zur Halbzeit konnten die Hausherren aus dem spielerischen Übergewicht jedoch kein Kapital mehr schlagen. So ging man mit einer knappen Führung für die Gastgeber in die Pause. Die Halbzeitansprache des Bergener Trainers konnte man sicher bis Bergedorf hören.

In der zweiten Halbzeit entwickelte Bergen dann auch mehr Druck. Die Angriffe wurden aber in der Regel von der gut gestaffelten Abwehr der Rüsselkäfer abgefangen oder vom glänzend aufgelegten Müller im Kasten entschärft. In der 61. Minute der erste Wechsel. Für Klimek kam Niklas Behle aufs Spielfeld. Zehn Minuten später machte der Torschütze Fuß für Heinrich Platz. Nun nahm das Spiel eine deutlich ruppigere Gangart auf. Leider gelang es dem Schiedsrichter nicht, seine klare Linie aus der ersten Hälfte beizubehalten. Unrühmlicher Höhepunkt war in der 74. Minute ein üblicher Check gegen Niklas Behle, der von seinem Bergener Kontrahenten in die Bande gedrückt wurde und verletzt liegen blieb. Im Folgegerangel kassierte Andreas Behle wegen eines Ballwurfes nach dem Gegner die rote Karte. Der eigentliche Übeltäter in der Szene kam ungeschorenen davon. In der Folge dann viele Freistoßpfiffe für Bergen, die man nur zum Teil nachvollziehen konnte. In der 76. Minute erhält der ausgewechselte Klimek noch die gelbe Karte, nach dem er sich zu heftig über die Freistoßpfiffe aufgeregt hatte. In der 85. Minute trifft Teschner einen Freistoß aus zentraler Position zwar richtig, aber der gute Torwart Yavsan ist auf dem Posten. In den letzten Minuten kaum noch Entlastungsangriffe der Hausherren, die mit zehn Mann die wütenden Angriffe der Gäste abwehren mussten. Obwohl die Konter stets gefährlich waren, konnten die Mannen vom Trainergespann Fohsack/Lewandowski das beruhigende 3:1 nicht erzielen. Vielmehr musste Müller in der 91. Minute noch einmal sein ganzes Können zeigen, um einen fulminanten Schuss aus der bedrohten Ecke zu kratzen.

Nach 94 Minuten war das Spiel vorbei.

 

Fazit:

Innerhalb von einer Woche drehen die Rüsselkäfer mit großem Einsatz ein zweites Mal ein Spiel gegen einen deutlich besser positionierten Gegner.

 

Sonntag, 03. Mai 2015

Bei 17 °C , bedecktem Himmel und böigem Wind ging es in Ashausen um Punkte. Die Hausherren spielen eine starke Rückrunde, aber auch die Rüsselkäfer ließen durch gute Ergebnisse auf sich aufmerksam machen.

 

Die Anfangsminuten bestimmten die Hausherren, die sicher und schnell kombinierten. Immer wieder wurden in der Anfangsviertelstunde die Angriffe über die linke Seite vorgetragen. In der 6. Minute schlenzt Hübner den Ball bei einem direkten Freistoß über die Mauer. Müller kann den Ball jedoch parieren.

Zwei Minuten später schießt Philipp Kremer den Ball aus der zweiten Reihe weit und hoch über den Kasten. Langsam kommen die Gäste besser ins Spiel. Die Angriffe werden jedoch durch die Hausherren meist frühzeitig unterbunden. Bei einem Angriff der Rüsselkäfer steht Klimek knapp im Abseits. In der 14. Minute dann die Führung für die Gastgeber ein weiter Schlag aus der eigenen Hälfte findet den Weg zwischen die beiden Innenverteidiger. Schütt lässt Müller freistehend keine Chance. Dies war ein derber Schlag für die Gäste, die gerade wieder besser ins Spiel gefunden hatten.

In die Schockphase dann in der 20. Minute das 2:0. Schütt setzte sich zum wiederholten Male auf der linken Seite durch. Den feinen Querpass nimmt Witte auf und versenkt sicher. Kaum fünf Minuten später die bis dahin größte VfL-Chance. Ein zu kurz abgewehrter Ball fällt Neder vor die Füße. Der aber verzieht aus acht Metern. Wie es dann so kommt. In der 31. Minute ist Hübner bei einem Konter mit der Fußspitze etwas eher am Ball als Müller und spitzelt den Ball am herauslaufenden Keeper vorbei. Voskors kann den trudelnden Ball nicht mehr vor der Torlinie erreichen. Die Rüsselkäfer sind in den zwanzig Minuten komplett von der Rolle.

So geht man mit einer beruhigenden Führung der Hausherren in die Pause.

Bei der letzten Rettungsaktion in der 1. Halbzeit verletzt sich Müller und muss in der Pause durch Laser ersetzt werden. Voskors musste ebenfalls verletzt ausgewechselt werden. Klumb ersetzte ihn.

Durch verschiedene Umstellungen des Trainerduos Lewandowski/Fohsack nunmehr deutlich offensivere Aufstellung. Sofort kam mehr Druck von den Gästen. In der 49. Minute verzieht Fuß knapp. Eine Minute später tankt sich Teschner auf der linken Seite an allen Gegenspielern vorbei und versenkt in die lange Ecke. In den letzten Spielen haben wir jeweils eine furiose Aufholjagd der Rüsselkäfer erlebt. Man durfte also gespannt sein. Auf Grund der langen Liste der nicht einsatzfähigen Spieler waren die Möglichkeiten gerade im Offensivbereich eher begrenzt.

In der 52. Minute verpasst Klumb eine scharfe Hereingabe von Teschner. Der MTV kam nur noch zu gelegentlichen Entlastungsangriffen. Ein Freistoß der Hausherren in der 59. Minute gerät auch deutlich zu weit und segelt an Freund und Feind vorbei ins Aus. Wenige Minuten später nimmt Heinrich eine Ecke direkt auf und verfehlt das Tor klar. Auf der Gegenseite verzieht Schütt nur knapp. Für Heinrich kommt in der 69. Minute Aziri und den Offensivbereich zu verstärken. Weiter Druck der Gäste, jedoch zunächst ohne klare Torchancen. Die meisten Schüsse bleiben in der vielbeinigen Abwehr der Ashausener hängen oder die Youngster vom alten Moor laufen ins Abseits. In der 86. Minute setzt sich Lesic bei einer Ecke unfair ein und wird zurückgepfiffen. In der Nachspielzeit dann der Schlusspunkt durch Schulga. Einen Schuss an die Unterkante der Latte prallt zu Schulga zurück, der keine Mühe hat den Ball an Laser vorbei zu platzieren.

 

Fazit:

Eine verschlafene erste Halbzeit führt zum Punktverlust zur Unzeit

 

Sonntag, 19. April 2015

Bei allerbesten äußeren Bedingungen waren die Karten bei 16 °C und Sonnenschein klar verteilt. Die Hausherren liegen zwar im Niemandsland der Tabelle. Die jüngste Niederlagenserie hatte aber deutliche Spuren auch im Umfeld hinterlassen.

 

Die Anfangsminuten waren vom Offensivpressing der Gäste geprägt. Immer wieder wurden die Verteidiger der Hausherren bereits in der Nähe des eigenen Strafraumes unter Druck gesetzt. Die Gastgeber arbeiteten vorwiegend mit langen Bällen. In der 7. Minute fingen die Gäste einen Ball im Aufbau ab und Neder startete auf links durch, verfehlte aber das kurze Eck deutlich. Eine Minute später landet eine Flanke von Teschner auf dem Tornetz. Insgesamt verteiltes Spiel, vielleicht mit kleinen Vorteilen für die Youngster vom alten Moor. In der 13. Minute startet wieder Neder durch, wird aber vom Schiedsrichter wegen Abseitsstellung zurück gepfiffen. Dass der Ball vom Gegner kam, konnte der Unparteiische nicht erkennen. In der 17. Minute wird eine Flanke von Teschner vom Walsroder Torwart sicher gefangen. Nach 20 Minute streicht ein Freist0ß der Gastgeber aus zentraler Position nur knapp über das Gehäuse von Müller. Nach knapp einer halben Stunde verletzt sich Lesic bei einer Ecke und muss kurz behandelt werden. Aber es kann für ihn weitergehen.

Nun gab es eine Reihe von Freistößen für die blau-gekleideten Hausherren. Einer der Freistöße führte in der 40. Minute zur Führung. Aus 22 m und fast zentraler Position schlägt der Ball von Weiss in der langen Ecke ein. In den Minuten bis zur Halbzeit waren nun die Gäste nicht mehr auf dem Platz. Zunächst kassiert Neder für ein taktisches Foul an der Mittellinie die gelbe Karte.  Dann bekommen die Gäste den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt. Fedderke lässt sich nicht lange bitten und vollendet aus Kurzdistanz.

So ging es mit einer 2:0-Führung der Hausherren in die Pause. In der Pause fand das Duo Lewandoswki/Fohsack wohl die richtigen Worte.

Die zweite Halbzeit begann mit druckvollem Spiel der Rüsselkäfer. Folgerichtig fiel dann auch in der 48. Minute der Anschlusstreffer durch Lesic, der einen Abpraller nach einem Freistoß aus kurzer Entfernung verwertete. Nun war Kampfgeist gefragt, denn die Gäste sind auf jeden Punkt angewiesen. In der 53. Minute ein Entlastungsangriff der Walsroder. Die Flanke wird jedoch von Müller sicher gefangen. In der 59. Minute der erste Wechsel der Gäste. Andreas Behle machte für seinen Bruder Niklas Platz. Damit einher ging auch eine deutliche Verlagerung des Spieles nach vorne.  Zwei Minuten später wird Lesic im gegnerischen Strafraum von zwei Gegenspielern in die Zange genommen und gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Teschner sicher. Somit war das Spiel nach nicht einmal 20 Minuten in der zweiten Halbzeit wieder ausgeglichen. Um die Offensive noch mehr zu stärken, wechselte der Gast Klumb für den angeschlagenen Teschner ein. In der 68. Minute kommt mit Ibing für Heinrich dann ein weiterer Offensivspieler. In den Folgeminuten wurde der Druck auf die Verteidiger der Gäste durch die frischen Kräfte immer größer. Ein Ballverlust und ein energisches Nachsetzen von Niklas Behle und ein feiner Querpass ermöglichte Klumb den umjubelten Führungstreffer der Rüsselkäfer. Trotz Wechsel der Hausherren wurde der Druck zwar nochmal größer, aber es gelang keine entscheidende Szene mehr. Hering kassierte in der 93. Minute nach einem Foul noch die gelbe Karte.

Nach 94 Minuten war dieses kampfbetonte Spiel dann zuende.

 

Fazit: Nach spielerisch nicht überzeugender Leistung erkämpfen sich die Rüsselkäfer mit großem Einsatz den ersten Auswärtssieg der Saison !!

 

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