VfL Jesteburg

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Freitag, 16. Januar 2015

Der Kapitän geht mit 2 Toren von Bord

 http://m.abendblatt.de/…/Der-Kapitaen-geht-mit-zwei-Toren-v…

Mit drei Punkten im Gepäck nach Hause - verdienter 3:0-Erfolg der VfL-Frauen gegen TSG Burg Gretesch
Nach dem vergangenen spielfreien Wochenende musste der VfL heute die weiteste Auswärtsfahrt der Saison nach Osnabrück zum Tabellenzehnten TSG Burg Gretesch antreten. Nach dem 2:1-Sieg in Delmenhorst wollten die Rüsselkäferinnen auch gegen die Osnabrücker drei Punkte mit nach Hause nehmen. Das Hinspiel war ein recht müder Kick, den die Jesteburgerinnen zwar dominierten, aber dennoch nicht über ein 1:1 hinauskamen. Da war also noch eine Rechnung offen.
Der VfL machte von Anfang an Druck und bestimmte das Spiel. Bereits nach acht Minuten hatte Nele Heins die erste Chance auf dem Fuß, scheiterte jedoch an der Torhüterin. Nach etwa zehn Minuten fand der VfL dann auch endlich in die Zweikämpfe und erzwang beim Gegner dadurch immer wieder Fehlpässe. Und wenn doch mal ein Angriff der Gastgeber bis zur Abwehrreihe durchdrang verteidigte diese stark und bescherte ihrer Torhüterin eine beschäftigungslose 1. Halbzeit. In der Defensive versuchte der Gastgeber das Spiel im Zentrum eng zu machen, dennoch konnte sich der VfL immer wieder Chancen erspielen. In der 16. Minute verpasste Anika Prüfer das 1:0, nur sechs Minuten später machte Nele Heins es besser. Nach einer schönen Kurzpasskombination von Lina Oesmann und Sophie Gerkens steckte diese den Ball auf Andrea Ludewig durch, dessen Flanke durch die Hände der Torhüterin direkt vor die Füße von Nele Heins segelte, die  nur noch einschieben musste (22. Minute). In der Folgezeit hatten Nele Heins, Sarah Wedtgrube und Andrea Ludewig weitere Chancen auf dem Fuß, konnten diese jedoch nicht nutzen, weshalb es mit dem mehr als verdienten 1:0 in die Halbzeit ging. 
Die Dominanz der ersten Halbzeit wollte man auch in der zweiten Halbzeit auf den Platz bringen. Durch die Kompaktheit der Gegner im Zentrum wollte der VfL hauptsächlich versuchen über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Das klappte in der 63. Minute dann auch sehr gut. Anika Prüfer schickte Sarah Wedtgrube auf der linken Seite bis zur Grundlinie in den Strafraum, die sich dort stark durchsetzten konnte und den Ball querlegte. Nele Heins stand in der Mitte goldrichtig und netzte zum verdienten 2:0 ein. Die Gastgeber gaben sich jedoch nicht auf und versuchten selber mehr nach vorne zu spielen. Richtig zwingende Chancen erspielten sie sich aber auch in der zweiten Halbzeit nicht. Stattdessen konnte der VfL nur drei Minuten später auf 3:0 erhöhen. Die gerade eingewechselte Nadia Papist stand nach einer Ecke von Andrea Ludewig am langen Pfosten und konnte mit ihrem ersten Ballkontakt den Ball im Tor unterbringen (66. Minute). Das Ergebnis konnte der VfL dann bis zum Ende über die Zeit bringen. Torchancen gab es in den letzten 20 Minuten auf beiden Seiten keine mehr.
Die lange Ausfährtsfahrt hat sich also gelohnt. Der VfL nimmt drei hochverdiente Punkte mit nach Hause und ist auf einem guten Kurs die beste Platzierung der Vereinsgeschichte zu erreichen. Das Spiel konnte heute über weite Strecken dominiert und der Gegner immer wieder zu Fehlern im Aufbauspiel gezwungen werden. Diese konzentrierte Leistung gilt es nun in den letzten beiden Saisonspielen ebenfalls abzurufen, um die Saison mit einer Siegesserie zu beenden. Am kommenden Sonntag findet um 15 Uhr unser letztes Heimspiel der Saison gegen den bereits feststehenden Absteiger TSV Duwo 08 statt. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans und Zuschauer, denn wir wollen die tolle Saison zusammen mit euch und drei Punkten beim letzten Heimspiel nochmal richtig feiern!
 

 

Disziplinierte Leistung gegen Delmenhorst wird belohnt - starker Auftritt der VfL-Frauen beim 2:1-Sieg gegen den Aufsteiger
Nach der Spielpause am letzten Wochenende mussten die Frauen des VfL Jesteburg heute zum Auswärtsspiel nach Delmenhorst. Der Tabellenzweite  und bereits feststehende Aufsteiger konnte die Rüsselkäferinnen im  Hinspiel mit 9:3 besiegen. Diese Schmach wollte sich der VfL jedoch
kein zweites Mal geben und die deutliche Ansprache vor dem Spiel  sorgte dann auch taktisch für die richtige Einstellung jeder einzelnen Spielerin.
Der VfL nahm sich vor, erstmal sicher zu stehen und auf Konter zu lauern. Das funktionierte in der ersten Halbzeit auch sehr gut, die Heimmannschaft konnte sich in der gesamten ersten Halbzeit nur eine nennenswerte Torchance erspielen (30. Minute). Das lag zum Einen daran, dass die Taktik der Jesteburger sehr gut aufging, zum Anderen aber auch an der sehr hohen Laufbereitschaft und dem starken Zweikampfverhalten in der Defensive. Stattdessen konnte der VfL mit Konterversuchen immer wieder Nadelstiche setzen. Bereits in der 8. Und in der 11. Minute hatte Nele Heins die ersten beiden Torchancen, konnte jedoch nicht verwandeln. Der VfL verteidigte weiter konsequent und versuchte weiterhin über Konter gefährlich vor das Delmenhorster Tor zu kommen. In der 28. Minute war es dann Annalena Otto, die es mit einem Distanzschuss versuchte. Nur fünf Minuten später konnte der VfL sich durch eine schöne Kurzpasskombination durch das Mittelfeld spielen und den Ball gefährlich vor das Tor bringen, doch leider war kein Abnehmer zur Stelle. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann dem TV Jahn Delmenhorst, doch es blieb beim 0:0.

In der Halbzeit nahm man sich vor genau so konsequent weiter zu verteidigen und weiterhin geduldig auf die Torchance zu warten. Wie erwartet kam der Gastgeber mit etwas mehr Druck aus der Halbzeit, doch auch der VfL war hellwach und zeigte defensiv weiter eine starke Leistung. In der 47. Minute hatte Andrea Ludewig dann auch gleich die Chance zum 1:0, doch die Torhüterin konnte den gut geschossenen Freistoß abwehren. In der 65. Minute kam Delmenhorst über rechte Seite gefährlich in den Strafraum, wo Annalena Otto die Spielerin nur noch regelwidrig stoppen konnte. Die gute Schiedsrichterin entschied folgerichtig auf Strafstoß, den Delmenhorst zur 1:0-Führung verwandeln konnte. Der VfL zeigte sich davon jedoch keineswegs beeindruckt und spielte sein Spiel weiter. Nur zehn Minuten später wurde das dann auch belohnt. Nadia Papist konnte im Mittelfeld stark den Ball behaupten und brachte den Pass in die Spitze für die durchstartende Nele Heins,
die zum 1:1-Ausgleich einschieben konnte. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Delmenhorst hatte zwar mehr Ballbesitz, doch der VfL verteidigte weiterhin stark und konnte immer wieder Entlastungsangriffe starten. In der 78. Minute kam dann Fabienne Stejskal für Andrea Ludewig ins Spiel und brachte die Jesteburgerinnen nur vier Minuten nach ihrer Einwechslung auf die Siegerstraße. Als ihr der Ball im rechten Halbfeld vor die Füße sprang, zappelte sie nicht lange und überlistete die Torhüterin mit einem schönen Sonntagsschuss unter die Latte ins lange Eck. Den umjubelten Führungstreffer konnte der VfL dann über die Zeit bringen und nach dem Spiel kannte die Freude kein Halten mehr.

Fazit des Spiels: Mit einer taktisch und auch von der Einstellung her disziplinierten Leistung holte der VfL drei grandiose Punkte gegen den bereits feststehenden Aufsteiger TV Jahn Delmenhorst! Durch die Niederlage von Fortuna Celle gegen Werder Bremen II konnte dadurch der 6. Platz gefestigt werden. In der nächsten Woche hat der VfL ein spielfreies Wochenende. Weiter geht es dann am 07.05. mit dem Auswärtsspiel gegen TSG 07 Burg Gretesch. 

 

VfL im Glück - VfL Jesteburg siegt 2:1 gegen Fortuna Celle
20°C und Sonnenschein - bestes Fußballwetter am Alten Moor. Zu Gast war heute der ESV Fortuna Celle. In der Hinrunde war das Spiel gegen Celle der Wendepunkt, denn in Celle konnten nach langer Durststrecke die ersten drei Regionalliga-Punkte der Saison eingefahren werden. Dementsprechend motiviert ging der VfL in die Partie.
Das Spiel begann auf beiden Seiten recht verhalten. In den ersten 25 Minuten gab es Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nicht wirklich zwingend waren. Die besten Chancen auf Jesteburger Seite hatten Nele Heins, deren Torschuss jedoch in den Armen der Celler Torhüterin landete und Sarah Wedtgrube, die leider knapp im Abseits stand. Auch Celle konnte teilweise vor das Jesteburger Tor kommen. Der Ball war bis dato aber meist sichere Beute für Torhüterin Laura Jungblut oder ging am Tor vorbei. Mitte der ersten Halbzeit wurde der VfL immer stärker und versuchte, Celle das eigene Spiel aufzuzwängen. Folgerichtig konnte auch das 1:0 erzielt werden. Auf der rechten Außenbahn wurde der Ball zwar zunächst verloren, im Nachsetzen dann aber gut wiedergeholt. Sarah Wedtgrube steckte den Ball danach super auf Anna-Lena Günthel durch, die eiskalt einnetzte (28. Minute). In der Folge drehte der VfL weiter auf und hatte direkt im Anschluss gleich eine Dreifach-Chance. Zunächst lief Nele Heins alleine auf den Torwart zu, allerdings konnte eine Abwehrspielerin der Gäste gerade noch zur Ecke klären. Diese landete bei Nadia Papist, deren Kopfball jedoch auf der Linie gerade noch geklärt und wiederum zur Ecke gelenkt werden konnte. Die zweite Ecke landete im Rückraum bei Nele Heins, die direkt abzog und den Ball sauber mit Vollspann traf, doch der Ball verfehlte knapp das Ziel (31. Minute). Nur zehn Minuten später war es erneut Heins, die sich in der Offensive den Ball erkämpfte und frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte, den Ball aber leider knapp über das Tor schoss. Vor der Halbzeit ergab sich dann noch eine gute Kopfballchance für Hanna Heyken nach einer Ecke, doch auch dieser Ball ging knapp über das Tor. Somit ging es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit begann der VfL wieder etwas verhaltener. Celle konnte daher in der 53. Minute nach einem Freistoß und aus stark abseitsverdächtiger Position den Ausgleich erzielen. Im Folgenden wurde Celle etwas stärker, was aber auch dem geschuldet war, dass der VfL nicht mehr so gut in das Spiel zurück fand. Deutliche Torchancen konnten sich die Gäste allerdings nicht mehr erspielen. Stattdessen drehte der VfL dann Mitte der zweiten Halbzeit nochmal etwas auf. In der 65. Minute steckte die eingewechselte Andrea Ludewig den Ball auf Nele Heins durch, leider jedoch etwas zu lang. In den folgenden 15 Minuten konnte Celle nochmal einige Torschüsse auf dem eigenen Konto verbuchen, doch diese gingen meist am Tor vorbei. Zehn Minuten vor dem Ende merkte man dann, dass der VfL sich mit diesem Unentschieden nicht zufrieden geben wollte und nochmal alles gab, um noch das entscheidende Tor zu erzielen. In der 85. Minute konnte Torhüterin Laura Jungblut den Ball nach einer Celler Ecke abfangen und schlug den Ball weit ab auf die lauernde Nele Heins. Der Ball traf zwar nicht ganz sein Ziel, wurde jedoch von einer Celler Abwehrspielerin noch mit dem Kopf nach hinten verlängert. Die Gäste-Torhüterin versuchte daraufhin, den Ball noch vor der Torauslinie zu retten, verlor den Ball dabei aber aus den Händen. Die heranstürmende, nicht aufgebende Nele Heins konnte den Ball wegspitzeln und unter tosendem Jubel in das leere Tor einschieben. Danach passierte nicht mehr viel und der VfL konnte sich über die etwas glücklichen drei Punkte freuen.
Das Glück war heute endlich mal wieder auf Jesteburger Seite. Allerdings muss man auch sagen, dass der VfL sich dieses Glück hart erarbeitet hat. Zwar merkte man, dass das Spiel nicht ganz so lief, trotzdem wurde gekämpft und dem Gegner kein Zentimeter geschenkt. Und wenn man dann in der 85. Minute eine Nele Heins in seinen Reihen hat, die aus einer Chance, die eigentlich gar keine ist, den Siegtreffer erzielt, dann ist das zum Einen zwar etwas Glück, zum Anderen aber auch 100% Kampf und Wille, dieses Spiel doch noch zu gewinnen. Am Ende stehen drei ganz wichtige Punkte zu Buche mit denen man an Celle zunächst vorbeiziehen konnte.
Nach Ostern geht es dann zum Tabellenzweiten TV Jahn Delmenhorst. Im Hinspiel gab es eine bittere 3:9-Niederlage. Die Motivation einer Revanche sollte also groß genug sein.
Zum Schluss gilt es noch ein großes Dankeschön an die heute sehr zahlreich erschienenen Zuschauer zu richten. Vielen lieben Dank für eure Unterstützung!!!
 

 

Kein Erfolg in Bremen - Jesteburg verliert 2:5 gegen Werder Bremen II
Nachdem der VfL Jesteburg am vergangenen Sonntag eine bittere Niederlage gegen den 1. FC St. Pauli hinnehmen musste, stand heute das schwierige Auswärtsspiel beim Tabellenführer der Regionalliga Nord, der zweiten Vertretung des SV Werder Bremen, an.
Man nahm sich vor, ähnlich wie im letzten Spiel, recht tief zu stehen und aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren. Die ersten zwei Chancen gingen jedoch auf Bremens Konto. Zwei Freistöße  knapp 20 Meter vor dem Tor führten jedoch nicht zu dem Führungstreffer. Der erste ging am Tor vorbei, den zweiten konnte Torhüterin Laura Jungblut entschärfen. Doch auch die Jesteburger agierten zu Beginn gut und erspielten sich zwei Torchancen durch Sarah Wedtgrube und Fabienne Stejskal. Doch auch der VfL konnte die Chancen nicht zur Führung nutzen. In der 30. Minute kombinierten sich die Bremer stark durch die Jesteburger Hintermannschaft und konnten den Angriff zum 1:0 vollenden. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Jesteburger Spiel etwas schwächer. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr richtig angenommen, man war teilweise zu weit weg vom Gegner und die Pässe im Aufbauspiel kamen zu ungenau. Dadurch kam Bremen in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch zu einigen guten Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Quasi mit dem Pausenpfiff konnte Bremen dann aber doch auf 2:0 erhöhen.
Im Halbzeitfazit wurde klar, dass Bremen nicht so stark war wie erwartet und dass man das Spiel noch nicht verloren geben sollte, denn schließlich konnten auf dem eigenen Konto auch einige Torchancen verbucht werden. Mit dieser Einstellung ging man dann auch in die zweite Halbzeit. Die erste Viertelstunde machte der VfL auch gut Druck.  Doch ab der 60. Minute fing die Schiedsrichterin an, das Spiel mit einigen Fehlentscheidungen quasi zu entscheiden. Erst pfiff sie einen Handelfmeter, bei dem bei den Jesteburgern nicht mal jemand wusste, wer eigentlich das strafwürdige Handspiel begangen haben soll, dann gab es für Werder einen fragwürdigen Freistoß an der Strafraumgrenze. Beide Aktionen führten zu Toren, wodurch Werder auf 4:0 erhöhte und das Spiel damit entschieden war. Die Jesteburger waren bedient von der Leistung der Schiedsrichterin und brachten das teilweise etwas zu sehr zum Ausdruck, wodurch man den Eindruck bekam, dass noch mehr gegen den VfL gepfiffen wurde. Fußball gespielt wurde zwischendurch aber trotzdem noch. In der 73. Minute startete Hanna Heyken nach einer Jesteburger Ecke mit einer Direktabnahme den ersten Versuch ein Tor zu erzielen, scheiterte jedoch an der Torhüterin.  Stattdessen konnte Bremen nach einem nicht geahndeten Offensivfoul auf 5:0 erhöhen (83. Minute). In der Schlussphase drehte der VfL dann aber nochmal auf. In der 86. Minute legte sich Sarah Wedtgrube den Ball noch zu weit vor. In der 87. Minute musste sie dann nur noch abstauben. Nach einem schönen Pass von Anika Prüfer war Annalena Otto durch, zielte jedoch etwas zu genau. Der Ball sprang an den Pfosten, doch Wedtgrube war zur Stelle und schob zum 1:5 Anschlusstreffer ein. In der 90. Minute konnte Hanna Heyken dann im zweiten Anlauf nach einer Ecke per Direktabnahme noch den zweiten Treffer für die Jesteburger erzielen. In der Nachspielzeit hatte Heyken dann sogar noch die Chance auf das 3:5, nachdem die Bremer Torhüterin einen Rückpass aufnahm und die Schiedsrichterin auf indirekten Freistoß entschied. Der Freistoß konnte jedoch stark von der Bremer Torhüterin abgewehrt werden. Danach war Schluss.
Zieht man ein Fazit aus dem Spiel muss man sicherlich sagen, dass der VfL nicht die Leistung des vergangenen Wochenendes zeigen konnte. Die Schiedsrichterin tat dann noch ihr Übriges dazu. Am nächsten Sonntag kommt um 15 Uhr Fortuna Celle ans Alte Moor. Dort werden wir wieder zu alter Stärke zurückfinden und die Cellerinnen schlagen um die drei Punkte zuhause zu behalten. Kommt vorbei und feuert uns an!
 

 

Es hat nicht sollen sein - VfL Jesteburg verliert unglücklich in letzter Minute gegen den FC St. Pauli mit 2:3
Nachdem die Begegnung des VfL Jesteburg gegen den FC St. Pauli am vergangenen Sonntag aufgrund des unbespielbaren Platzes abgesagt werden musste, stand heute das Nachholspiel an. Bei bestem Fußballwetter hatten auch einige Fans den Weg ans Alte Moor gefunden
und sahen ein gutes Regionalliga-Spiel.
Der VfL nahm sich vor, erst einmal sicher in der Defensive zu stehen. Das gelang zu Beginn auch sehr gut. Die Räume wurden eng gemacht und der Gegner bei der Ballannahme gestört. Der FC St. Pauli konnte daher kaum Lücken in der Jesteburger Defensive erspielen. Doch der VfL versteifte sich zu Beginn nicht nur aufs Verteidigen. Die ersten beiden Chancen konnten auf Jesteburger Seite verbucht werden, doch sowohl Fabienne Stejskal (4 min.) als auch Nele Heins (7. min) zielten etwas zu ungenau. Aus dem Spiel heraus konnten sich die Gäste in der
Anfangsviertelstunde kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Ein Freistoß in der 9. Minute aus zentraler Position vor dem Jesteburger Strafraum landete gefahrlos in den Händen von Torhüterin Laura Jungblut. Quasi im direkten Gegenzug konnte der VfL dann den zu diesem
Zeitpunkt verdienten Führungstreffer erzielen. Hanna Heyken spielte einen schönen Ball auf Nele Heins, die sich stark im 1:1 durchsetzte und den Ball ins Tor schoss. Nach dem Tor machte der VfL weiterhin Druck. Nur zwei Minuten später hatte Fabienne Stejskal das 2:0 auf dem Kopf, doch ihr Kopfball nach Flanke von Nele Heins ging knapp über das Tor. Nach einer Viertelstunde gab es dann einen Dämpfer für den VfL, als der Ball von halb links über Torhüterin Jungblut in den Winkel segelte. Wer jetzt dachte, dass der VfL dies erstmal verkraften musste, lag falsch. Es wurde weiter versucht, den Gästen das eigene Spiel aufzudrängen, was phasenweise auch gut gelang. In der Defensive stand man als Mannschaft kompakt und sicher, doch auch das Offensivspiel blieb dabei nicht außen vor. In der 19. Minute hatte erneut Fabienne Stejskal, nach Zuspiel von Annalena Otto, die Chance
zur Führung, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Ähnlich erging es Hanna Heyken, die in der 36. Minute nach Ecke von Anna-Lena Günthel den Ball nicht richtig traf. St. Pauli konnte zu diesem Zeitpunkt kaum das eigene Spiel aufziehen, da der VfL weiterhin die Räume sehr gut zuschob und konsequent in den Zweikämpfen war. Stattdessen gab es zwei Minuten vor der Halbzeit erneut eine Chance für den VfL durch Stejskal, die jedoch durch die Gästetorhüterin entschärft werden konnte.
In der Halbzeit nahm man sich vor, genau so konsquent weiterzuspielen, doch schon kurz nach dem Wiederanpfiff mussten die Jesteburgerinnen das 1:2 hinnehmen. So schnell kann es in der Regionalliga dann eben gehen. Einmal nicht wach gewesen und schon muss man einem Rückstand hinterher rennen. Das war mit Sicherheit auch ein Grund, warum sich der VfL in der zweiten Halbzeit zunehmend schwerer tat und die Gäste so immer besser ins Spiel kamen. Fast eine halbe Stunde lang passierte wenig vor beiden Toren, bevor die Schiedsrichterin in der 73. Minute auf Freistoß für den VfL nach Handspiel entschied. Aus zentraler Position etwa 18 Meter vor dem Tor fackelte Andrea Ludewig nicht lang und versenkte den Ball zum verdienten Ausgleich im Pauli-Tor. Der Jubel war groß und der VfL tat in der Schlussviertelstunde nochmal alles, um den einen Punkt über die Zeit zu retten. Auf beiden Seiten gab es kaum noch nennenswerte Chancen. Keiner wollte den entscheiden Fehler machen. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit passierte es dann doch. Die Gäste kamen aus knapp 18 Metern frei zum Schuss und der Ball senkte sich unter die Latte zur 2:3-Führung für den FC St. Pauli. Kurz danach war Schluss und man konnte in viele enttäuschte VfL-Gesichter schauen, die es noch nicht ganz fassen konnten, dass sie dieses Spiel in letzter Minute tatsächlich noch verloren haben.
Am Ende des Tages stand man nun also mit leeren Händen und jeder Menge Frust da. Der VfL war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hätte einen Punkt mehr als verdient gehabt. St. Pauli hingegen war einmal mehr brutal effektiv. Drei Chancen, drei Tore. Da half auch eine taktisch sowie kämpferisch starke Leistung des VfL nicht. Dementsprechend frustriert über das Tor in der letzten Sekunde stand man dann am Ende auch da. Nun heißt es jedoch das Spiel schnell abzuhaken und sich auf das nächste schwierige Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II zu konzentrieren. Auch wenn am Ende kein Punkt auf dem Konto steht, kann man mit der gezeigten Leistung doch mit erhobenem Haupt am kommenden Sonntag nach Bremen fahren. Und wer weiß, vielleicht kann man sich den heute verlorenen Punkt ja dann dort wiederholen...
 

 

VfL bekommt Grenzen aufgezeigt - 1:6-Niederlage gegen den TSV Limmer
Nach dem erfolgreichen Saisonstart am vergangenen Wochenende mit einem 2:0 gegen Havelse, wollten die VfL-Frauen am gestrigen Sonntag mit weiteren drei Punkten nachlegen. Dass das keine leichte Aufgabe werden würde, war allen vorher klar, hieß der Gegner doch TSV Limmer, der auf einem starken 4. Platz der Tabelle stand. Auch war man sich der Spielweise der Gäste in Jesteburg durchaus bewusst, doch was dort für ein Sturmlauf in der ersten Halbzeit auf die Jesteburger zukam, überraschte und überforderte teilweise doch sehr. Doch nun von vorne.
Kaum ertönte der Anpfiff, startete Limmer sofort seinen lauffreudigen Angriffsfußball. Zu Beginn war der VfL damit komplett überfordert, wodurch Limmer bereits in den ersten 10 Minuten zu mehreren hochkarätigen Chancen kam. Zunächst ging der Ball noch am VfL-Tor vorbei oder Torhüterin Moana Michelsen konnte klären. In der 21. Minute war es dann aber doch passiert. Limmer schloss einen seiner Angriffe erfolgreich ab: 0:1. Nach dem Tor blieb das Tempo des Spieles weiterhin sehr hoch und Limmer kam durch präzise Bälle immer wieder gefährlich vor das Jesteburger Tor. Der VfL konnte nur wenig Entlastungsangriffe starten, die dann meist aber auch gefährlich wurden. Die beste Chance hatte wohl Sarah Wedtgrube, die alleine auf die Torhüterin zulief, aber statt den Ball selber ins Tor zu schieben nochmal querlegte, wodurch die Chance verpuffte. In der 29. Minute war Limmer dann bei einem Angriff erneut weit aufgerückt. Nach einem Jesteburger Ballgewinn konnte schnell umgestaltet werden. Der Ball erreichte Fabienne Stejskal, die diesen zwar zunächst verlor, ihn aber dann stark wiederholte und flach in die Mitte spielen konnte. Dort stand Nadia Papist und schob den Ball mit etwas Glück zum 1:1-Ausgleich ins gegnerische Tor. Nur eine Minute später war es erneut Stejskal, die stark den Ball eroberte. Der folgende Torschussl landete jedoch in den Händen der Torhüterin. Im direkten Gegenangriff machte es Limmer dann besser. Die Stürmerin gewann zunächst das Sprintduell gegen Andrea Ludewig und umkurvte dann auch noch Torhüterin Michelsen, um zur erneuten Führung einzuschieben. In der Schlussviertelstunde ließ das Tempo im Spiel dann etwas nach und klare Torchancen konnten auf beiden Seiten nicht mehr herausgespielt werden. Quasi mit dem Pausenpfiff konnte Limmer dann allerdings doch noch auf 1:3 erhöhen. Eine missglückte Flanke senkte sich unhaltbar über Michelsen ins Tor.
Die zweite Halbzeit begann nicht ganz so temporeich wie die erste. Der VfL kam stärker aus der Kabine zurück und konnte daher auch die erste Chance verbuchen. In der zweiten Minute stand Nadia Papist frei vorm Gästetor, doch sie konnte die Flanke nicht erreichen. Nur eine Minute später hatte der VfL dann Glück, als Limmer nur die Latte traf. In den Folgeminuten wurde der VfL stärker und konnte die Angriffe der Gäste rechtzeitig unterbinden. Leider konnte in dieser Drangphase keine zwingende Torchance herausgespielt werden, sodass Limmer ab der 60. Minute wieder aufdrehte. Zunächst konnte Sarah Wedtgrube auf der Linie gerade noch retten, doch nur zwei Minuten später konnte Limmer zunächst auf 1:4 und weitere drei Minuten später auf 1:5 erhöhen. Im Gegenzug hatte Nadia Papist dann erneut eine Kopfballchance, die jedoch nicht zum Erfolg führte. Kurz vor Schluss erzielte Limmer noch den Treffer zum 1:6-Endstand.
Was soll man zu so einem Spiel sagen? Der Gegner hat genau so gespielt, wie man es erwarten konnte. Dennoch konnten diverse Angriffe nicht unterbunden werden, was sicherlich auch mit dem hohen Tempo und dem sehr präzisen Spiel der Gäste zu tun hatte. Man muss ehrlich anerkennen, dass der Gegner einfach besser war. Dennoch darf man auch in einem solchen Spiel keine sechs Tore kassieren. In der nächsten Trainingswoche gibt es sicherlich in der Defensive einiges aufzuarbeiten, denn am kommenden Sonntag kommt der FC St. Pauli. Die Kiezkickerinnen spielen einen sehr ähnlichen Angriffsfußball wie der TSV Limmer. Es gilt also, aus den Fehlern zu lernen und diese im nächsten Spiel weitestgehend abzustellen. Da der FC St. Pauli einige Fans mitbringen wird, brauchen wir Eure Unterstützung! Kommt am nächsten Sonntag um 14 Uhr ans Alte Moor und unterstützt unseren VfL! Auf heimischen Platz wollen wir die Oberhand behalten und dafür brauchen wir Euch! Für Bratwurst, Kuchen und Getränke ist wie immer gesorgt!!! Wir zählen auf Euch!

Drei Punkte zum Rückrundenstart - VfL Jesteburg bezwingt TSV Havelse mit 2:0
05.03.2017, 14:00 Uhr, Rückrundenauftakt der Jesteburger Frauen. Gegner: TSV Havelse, 14 Punkte, 8. Tabellenplatz und damit direkter Konkurrent des punktgleichen VfL. Nicht nur diese Gegebenheiten versprachen ein spannendes Spiel, erinnerte man sich doch noch an den Krimi im Hinspiel, wo der VfL nach 27 Minuten bereits mit 0:5 hinten lag, eine Aufholjagd sondergleichen startete, sich am Ende dann aber doch mit 5:6 geschlagen geben musste.
Heute nahm man sich vor, deutlich besser in die Partie zu starten und am Ende dem Geburtstagskind Ina Heitmann drei Punkte zu schenken. Das gelang dem VfL auf dem schwierigen Geläuf am Alten Moor dann auch sofort sehr gut. Die nach ihrem Bänderriss in der Vorrunde ins Team zurückgekehrte Dana Sievers gewinnt in der 5. Minute einen wichtigen Zweikampf an der linken Seitenlinie auf Höhe der Mittellinie und leitet den Ball direkt auf die durchstartende Nele Heins weiter, die alleine vor dem Torwart auftaucht. Gekonnt umkurvt sie die Torhüterin und schiebt zum frühen 1:0 ins Gästetor ein. Jubel auf der Jesteburger Bank, auf den Zuschauerrängen und auf dem Platz. So hatte man sich den Start des Spiels vorgestellt. Nur fünf Minuten später ist es erneut Nele Heins, die im Strafraum auftaucht, dieses Mal einen Schuss aus der Drehung auf die kurze Ecke allerdings knapp neben das Tor setzt. Auch in den Folgeminuten hat der VfL mehr vom Spiel, kann jedoch den letzten Ball meist nicht gut genug in die Bewegung mitnehmen, was sicherlich auch etwas an dem unebenen Platz liegt. In der 25. Minute taucht dann Havelse zum ersten Mal vor dem Jesteburger Tor auf, doch Moana Michelsen ist zur Stelle. Auch im weiteren Spielverlauf kommt viel Druck über die linke Seite des VfL. Nele Heins erläuft einen schönen Diagnoalball und schließt aus knapp 18 Metern ab, leider landet der Ball in den Armen der Torhüterin. Nur zwei Minuten später taucht Annalena Otto nach einem durchgesteckten Ball alleine vor der Torhüterin auf, jedoch verspringt ihr der Ball und die Torhüterin kann klären. Nach einer Schrecksekunde in der 44. Minute, als Verteidigerin Carolin Diekhoff, die ansonsten ein gutes Spiel zeigte, den Ball an der Grundlinie verliert, die Stürmerin den Ball aber nicht im Tor unterbringen kann, geht es mit dem 1:0 in die Pause.
In der ersten Halbzeit zeigte der VfL ein ordentliches Spiel und ließ dem Gegner durch eine gute Raumaufteilung und viel Laufbereitschaft kaum Platz zum Spielen. Diese Leistung wollte man in der zweiten Halbzeit bestätigen und möglichst schnell mit einem Tor nachlegen. Der VfL wechselte bereits zur Halbzeit zweimal, Celina Fuß und Fabienne Stejskal, die nach dem Wechsel in der Winterpause zum VfL, ihr Pflichtspieldebüt gab, kamen ins Spiel.
Bereits in der 51. Minute zeigt Stejskal ihr Können und zieht vom 16er ab, leider landet der Ball nur an der Latte. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit verliert der VfL zunehmend Struktur im Spiel. In der Defensive steht man zu ungeordnet und in der Offensive kommt der letzte Pass meist nicht an. So spielt sich das Spiel zwischen der 55. und 85. Minute meist im Zentrum ab, mit wenig zwingenden Torchancen auf beiden Seiten. In den letzten fünf Minuten dreht Havelse dann aber nochmal richtig auf, um noch den Ausgleich zu erzielen. In der 85 Minute umkurvt eine Gästestürmerin Torhüterin Moana Michelsen auf der linken Seite, läuft fast bis zur Grundlinie und legt sich dann den Ball auf den rechten Fuß um ihn ins leere Tor zu drehen. Auf der Bank dachte man schon, das wars, doch die heute in der Innenverteidigung spielende Andrea Ludewig läuft bis auf die Torlinie durch und kann den Ball gerade noch mit dem Kopf von der Linie kratzen. Durchatmen. Kurz danach hatten die Gäste noch ein, zwei weitere gute Chancen, die jedoch nicht zum Ausgleich führten. In der Nachspielzeit kommt es dann noch einmal zu einer strittigen Szene. Der VfL spielt einen hohen langen Ball nach vorne auf Stejskal, die im Abseits steht, weshalb die Linienrichterin die Fahne hebt. Allerdings verlängert eine Gäste-Verteidigerin den Ball mit dem Kopf, sodass die Abseitsposition aufgehoben wird. Die Schiedsrichterin erkennt dies richtig und lässt das Spiel weiterlaufen. Stejskal startet durch, legt den Ball an der Torhüterin vorbei und schiebt zum umjubelten 2:0 ein. Kurz danach war das Spiel vorbei.
Mit der Einstellung der Mannschaft kann man nach diesem Spiel zufrieden sein. Jeder kämpfte und lief für den anderen, man merkte, dass der VfL dieses wichtige Spiel gewinnen wollte. Durch die drei wichtigen Punkte und die Niederlagen der Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, konnte man sich weiter von der Gefahrenzone absetzen. Spielerisch gibt es in der nächsten Trainingswoche sicherlich noch einiges zu tun, um im nächsten Heimspiel am 12.03. um 15 Uhr gegen den TSV Limmer erneut die Punkte am Alten Moor zu lassen.
 

 

Erste Niederlage nach fünf Spielen - VfL verliert zuhause gegen Bergedorf 85 mit 0:2
Im letzten Punktspiel vor der Winterpause musste der VfL Jesteburg am Sonntag erneut gegen Bergedorf 85 ran. Vor zwei Wochen konnte man dort einen etwas glücklichen 1:0-Erfolg feiern. Dieses Spiel verlief recht ausgeglichen mit dem glücklicheren Ende für den VfL. Dementsprechend war die Mannschaft eingestellt, es würde wohl auch dieses Mal ein harter Kampf werden.
Das bekam der VfL dann auch zu spüren. Bergedorf zog sofort zu Beginn des Spieles das Tempo an. Der VfL kam dabei nicht wirklich mit, wodurch viel Raum für die Offensive der Gäste entstand. Diese wussten das auszunutzen und erspielten sich in der ersten Halbzeit einige gute Chancen. Die beste davon hatte Bergedorf bereits nach zehn Minuten, als eine Stürmerin frei vor Torhüterin Laura Jungblut auftauchte. Die VfL-Torhüterin blieb jedoch Siegerin in dem Duell. Nach etwa 20 Minuten konnte sich der VfL dann auch immer mal wieder aus der eigenen Hälfte befreien und versuchte, die eigene Offensive in Szene zu setzen. Doch mal wieder war der letzte Pass das Problem. Viele Bälle wurden einen Tick zu lang gespielt, sodass die Bergedorfer Torhüterin diese meist vor den VfL-Stürmerinnen erreichte. Kurz vor der Pause hatte der VfL dann die beste Chance der ersten Halbzeit. Ein in die Gasse gespielter Pass erreichte Lea Menk, die jedoch der herauseilenden Bergedorfer Torhüterin in die Arme schoss. Damit blieb es beim 0:0 zur Pause.
Nach der Pause spielte sich dann zunächst recht viel im Mittelfeld ab. Der VfL hatte zu Beginn die gegnerische Offensive etwas besser als in der ersten Hälfte im Griff. Die erste Großchance zur Führung hatte dann auch der VfL, doch Annalena Otto segelt in der Mitte an einer Flanke von rechts außen knapp vorbei. Danach kam Bergedorf wieder etwas besser ins Spiel und es kam zur wohl strittigsten Szene des Tages. Bergedorf spielte einen langen Ball nach außen, wodurch Linksverteidigerin Sarah Wedtgrube in ein Laufduell mit einer Bergedorfer Spielerin geschickt wurde. Wedtgrube konnte ihre Schnelligkeit ausnutzen, war vor ihrer Gegnerin am Ball und konnte den Ball mit langem Bein zur Ecke spitzeln. Zu allem Unverständnis entschied die Schiedsrichterin auf Elfmeter, den Bergedorf zum 0:1 verwandeln konnte (62. Minute). Wütend auf diese Entscheidung spielte der VfL nun entschlossener nach vorne und konnte ein ums andere Mal in den gegnerischen Strafraum eindringen, doch die Chancen verpufften meist. Die zwei besten Chancen hatte Nele Heins. Auch sie verpasste eine Flanke von rechts außen in der Mitte nur knapp und ihr Schuss vom linken Strafraumeck ging knapp am Tor vorbei. Die Chancen waren da, doch der VfL konnte sie an diesem Tag leider nicht verwerten. In der 82. Minute erzielte Bergedorf gegen die weit aufgerückten Rüsselkäferinnen dann noch mit einem Sonntagsschuss das 0:2. In den letzten 10 Minuten passierte nicht mehr viel und es blieb bei dem Ergebnis.
Natürlich ist es schade, dass der VfL seine Siegesserie nicht fortsetzten konnte, doch die Niederlage war eben auch verdient. Bergedorf spielte zielstrebiger nach vorne und zeigte gerade in der ersten Halbzeit eine größere Laufbereitschaft. Dennoch kann der VfL stolz sein, nach dem doch recht verkorksten Start in die Saison, sich wieder gefangen zu haben. Man konnte 17 wichtige Punkte sammeln, steht nun auf Platz 8 der Tabelle, hat 10 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (Platz 11, Burg Gretesch) und 8 Punkte Vorsprung auf Platz 10 (ATS Buntentor). Mit dieser Aussicht lässt sich die Winterpause entspannt und die folgende Vorbereitung motiviert angehen, um dann am 05.03.2017 um 14:00 Uhr am Alten Moor gegen den Neuntplatzierten TSV Havelse sofort drei sehr sehr wichtige Punkte einzufahren. Vielen Dank an alle, die uns in der Hinrunde so zahlreich unterstützt haben! Wir zählen auch in der Rückrunde wieder auf euch! Bis dahin wünschen euch die 1.Frauen des VfL frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! 

 

VfL-Frauen starten Siegesserie - 1:0-Erfolg gegen Bergedorf
An diesem Sonntag ging es für den VfL zum Auswärtsspiel nach Bergedorf. Die Bergedorfer standen vor dem Spiel mit 15 Punkten im Mittelfeld der Tabelle, haben allerdings noch zwei Spiele weniger als die meisten anderen Mannschaften der Liga. Das Ziel für den VfL war ganz klar, mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Bergedorf 85 heranzurücken und den Abstand zu den Abstiegsplätzen somit weiter zu vergrößern.
Das Spiel startete allerdings mit einer Schrecksekunde für die Jesteburger. Mit dem ersten Angriff direkt nach Anpfiff kam der FC Bergedorf 85 mit einer Flanke sofort gefährlich vor das Jesteburger Tor. Eine Bergedorfer Stürmerin stieg am höchsten und ihr Kopfball segelte Richtung Torwinkel. Jesteburgs Torhüterin Laura Jungblut war jedoch zur Stelle und konnte den Ball im letzten Moment über die Latte lenken, stieß dabei jedoch mit dem Kopf frontal gegen den Pfosten und blieb zunächst benommen liegen. Nach kurzer Behandlung konnte sie jedoch weitermachen und musste nur wenige Minuten später im Strafraum mit dem Fuß klären. Zu Beginn des Spiels war die Bergedorfer Mannschaft deutlich überlegen, die Angriffe des VfL verpufften meist im Nichts. Dafür verteidigte der VfL sehr gut und das im geschlossenen Mannschaftsverbund. Zwei wichtige Garanten dafür waren Hanna Heyken und Rebecca Freund, die ein sehr starkes Zweikampfverhalten zeigten. Zwar hatte Bergedorf in dieser Phase des Spiels deutlich mehr Spielanteile, doch durch die starke Defensivleistung des VfL kamen die Gastgeber kaum noch gefährlich vor das Tor. In der 30. Minute konnte der VfL dann endlich mal einen Entlastungsangriff starten. Mit einer feinen Kombination spielte man sich durch das Mittelfeld, bevor dann der Pass auf die startende Annalena Otto gespielt wurde. Otto erlief den aufspringenden Ball, hob ihn gekonnt über die herauseilende Torhüterin und schob in das leere Tor ein. 1:0 für den VfL! Endlich zeigten die Jesteburger mal wieder eine gute Chancenverwertung. Der erste ordentlich vorgetragende Angriff wurde gleich zur Führung genutzt! Im Anschluss daran wurde der VfL stärker, konnte daraus jedoch keinen Profit mehr schlagen. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichener. Beide Mannschaften zeigten ein gutes Angriffsspiel, wodurch noch die ein oder andere Torchance erspielt werden konnte, zunächst mit Vorteilen auf Bergedorfer Seite. Einen Fernschuss konnte Torhüterin Jungblut über die Latte lenken, ein Kopfball landete auf der Latte. Im Gegenzug kamen aber auch die Jesteburger zu ihren Chancen. Die beste Chance hatte Andrea Ludwig, doch ihr Fernschuss traf leider nur die Latte. Weitere Chancen von Nele Heins und Annalena Otto verfehlten ihr Ziel knapp. So konnte der VfL die Führung zwar nicht ausbauen, aber das Ergebnis über die Zeit bringen.
Am Ende steht ein 1:0-Erfolg auf dem Jesteburger Konto, der aufgrund der Spielanteile vielleicht nicht ganz verdient gewesen ist, doch mit ganz viel Wille, Einsatz und Kampf holte der VfL am Ende diese drei wichtigen Punkte. Mit dem dritten Sieg in Folge konnte man nun eine kleine Siegesserie starten, die auch in den letzten beiden Spielen der Hinserie nicht abreißen soll, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern. Am nächsten Sonntag geht es nach Bremen zum ATS Buntentor. Gegen die Bremer konnnte der VfL am vergangenen Sonntag im Hinspiel eine überzeugende Leistung zeigen und 4:0 gewinnen. Diesen Schwung gilt es nun nach Bremen mitzunehmen um mit einer guten Einstellung auch dort die drei Punkte mitzunehmen. Um 14 Uhr geht's los, über Unterstützung freuen wir uns!
 

 4:0-Sieg gegen ATS Buntentor - VfL Frauen setzen ein Zeichen
Heute stand das direkte Duell gegen den Tabellennachbarn ATS Buntentor aus Bremen an. Die Gäste standen vor dem Spiel mit neun Zählern auf Platz neun der Tabelle, nur mit einem Punkt weniger lauerte dahinter der VfL. Mehr Motivation als solch eine Tabellenkonstellation brauchte es dann auch nicht mehr.
Der VfL legte sofort los wie die Feuerwehr. Von Anfang an wurden die Zweikämpe angenommen und zügig das Kombinationsspiel aufgezogen. Und heute passte auch endlich mal der letzte Pass in die Spitze. Alleine in den ersten 20 Minuten erspielte sich der VfL so fünf deutliche Torchancen und die Gäste mussten sich bei ihrer sehr starken Keeperin bedanken, dass es noch nicht im Kasten geklingelt hatte. Nach einem starken Pass in die Lücke von Andrea Ludewig scheiterte Nele Heins in der 7. Minute zum ersten Mal an der gegnerischen Torhüterin. Nur fünf Minuten später war es erneut Nele Heins, dieses Mal mit einer schönen Dropkick-Abnahme nach einer Ecke, doch wieder war die Torhüterin zur Stelle. In der 15. Minute setzte sich Heins erneut durch, doch auch die dritte Chance landete bei der starken Torhüterin. Trotz der vielen vergebenen Chancen setzte der VfL das Powerplay auf das gegnerische Tor fort. Bereits in der 18. Minute gab es die nächste Großchance. Nach einer guten Ecke stieg Maleen Gerkens am höchsten, doch der Ball landete am Lattenkreuz. Nur vier Minuten später tauchte dann Andrea Ludewig alleine vor der Gäste-Torhüterin auf, doch wieder blieb diese Siegerin im 1:1-Duell. Es war zum Haare Raufen, der VfL spielte einen guten Ball, der letzte Pass kam so gut wie immer an, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt hätte man schon mindestens 3:0 führen müssen. Auch im Folgenden blieb das Spiel sehr einseitig. Buntentor presste zwar früh auf den Spielaufbau des VfL, doch Kapital konnten die Gäste daraus nicht schlagen. In der ganzen ersten Halbzeit konnte Buntentor nur zweimal gefährlich vor das VfL-Tor kommen, die Chancen blieben jedoch ungenutzt. Stattdessen spielte der VfL weiter unermüdlich nach vorne und belohnte sich in der 31. Minute dann endlich für die Mühen. Nach einer guten Ecke von Andrea Ludewig behauptete Nele Heins stark den Ball und legt diesen auf Nadia Papist ab. Diese holt die Pieke raus und versenkte den Ball eiskalt im Netz. Endlich das überfällige 1:0 für den VfL! Eigentlich ist es unerklärlich, aber irgendwie wurde das Spiel des VfL nach diesem Tor dann zerfahrener. Es wurde hektischer gespielt und es schlichen sich Stockfehler noch und nöcher ein. Doch auch diese kleine Schwächephase konnte Buntentor nicht nutzen. Stattdessen kam der VfL in der 40. Minute in Person von Nele Heins erneut gefährlich vor das Gästetor. Heins wurde in dieser Situation deutlich von der gegnerische Abwehrspielerin am Trikot gehalten, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Dies sollte nicht die einzige strittige Situation im 16er bleiben in diesem Spiel, doch nun war erstmal Halbzeit.
Die zweite Halbzeit startete der VfL genauso druckvoll wie die erste. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff setzte Nele Heins sich stark auf der linken Seite durch, umkurvte die Torhüterin, doch traf dann nur das Außennetz. Es sollte heute irgendwie nicht sein für Heins. Sie ackerte Meter um Meter und spielte sich einige Chancen heraus, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor! Fünf Minuten später war Heins erneut auf dem Weg zum Tor, doch wurde ganz deutlich am Trikot gehalten. Aber wieder blieb der Elfmeter-Pfiff aus. Wenige Minuten später genau das gleiche Spiel, dieses Mal mit Annalena Otto. Doch auch hier hielt die Schiedsrichterin es nicht für nötig, die Pfeife in den Mund zu nehmen. In der 75. Minute entschied sie dann auf Elfmeter für den VfL. Allerdings zum größten Unverständnis aller, aber wirklich aller Beteiligten. Nele Heins war erneut durch und wollte die Torhüterin umkurven, die sich stark vor den Ball schmiss und diesen mit den Händen abwehrte. Dabei wurde Heins zu Fall gebracht, allerdings vollkommen regelkonform, da die gegnerische Torhüterin eindeutig den Ball spielte. Die Schiedsrichterin wollte dabei wohl ein Foulspiel erkannt haben und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Andrea Ludewig schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt zum 2:0. Nun war der Bann gebrochen. Nur zwei Minuten später eroberte Nele Heins den Ball und legte auf Andrea Ludewig quer, die nur noch einschieben musste. 3:0, das sollte es gewesen sein. Doch der VfL hörte nicht auf zu spielen und wollte noch mehr. In der 79. Minute betrat dann Anika Prüfer zum ersten Mal im VfL-Dress den Platz und wurde unter tosendem Beifall empfangen. Prüfer wechselte im Sommer zum VfL. Kurz davor erlitt sie eine Knieverletzung. Besonders bitter daran war, dass sie deshalb nicht am DFB-Sichtungstraining teilnehmen konnte, für das die Auswahlspielerin nominiert gewesen war. Seit circa sechs Wochen ist sie nun im Aufbautraining und bekam heute die ersten Praxisminuten. Wir freuen uns, dass du wieder fit bist und heißen dich herzlich willkommen am Alten Moor, Anika! Und Prüfer brachte sich auch sofort ins Spiel ein! Mit dem ersten Ballkontakt spielte sie einen Zuckerpass auf Nele Heins, die selbstlos in die Mitte auf Annalena Otto legte, die zum 4:0 vollendete. Kurz danach war dann Schluss und  die Freude über den Sieg kannte keine Grenzen mehr!
Mit diesem Sieg klettert der VfL nun sogar auf Rang acht der Tabelle, da Havelse gegen Bergedorf verlor. Das war heute endlich mal wieder ein sehr gutes Spiel, in dem der VfL, bis auf die kleine Schwächephase in der ersten Halbzeit, über das gesamte Spiel eine sehr konzentrierte und konstant gute Leistung zeigte. Einzig und allein die Chancenverwertung muss man dabei noch kritisieren. Doch wenn dann auf dem eigenen Torekonto am Ende die Vier steht, kann man darüber wohl auch gerade noch hinweg sehen. Auch wenn das eine gute geschlossene Mannschaftsleistung war, müssen zwei Spielerinnen aus diesem Spiel nochmal hervorgehoben werden. Zum Einen Nele Heins, die auf der Außenbahn Kilometer um Kilometer abriss und das meistens im Vollsprint. Zwar blieb ihr das Tor heute verwehrt, doch als Vorlagengeber ist sie mindestens genauso wichtig für das Team. Zum Anderen war es Youngster Hanna Heyken, die in der Innenverteidung zum wiederholten Male eine sehr starke Leistung zeigte. Mit der nötigen Aggressivität in den Zweikämpfen und der Ruhe am Ball im Spielaufbau war sie unter anderem ein Garant dafür, dass der VfL das erste Spiel in dieser Saison ohne Gegentor zu Ende brachte. Schön, dass du dich so gut ins Team eingefunden hast, Hanna!
Am nächsten Sonntag geht es dann im letzten Hinrundenspiel zum FC Bergedorf 85. Diese stehen mit 15 Zählern auf Platz sechs der Tabelle, haben allerdings noch zwei Spiele weniger als die anderen direkten Konkurrenten. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein aus den letzten zwei Spielen wird der VfL nach Bergedorf reisen, um dort mit einem Sieg den Abstand auf einen Punkt zu verkürzen. Um 13 Uhr gehts los, über Unterstützung würden wir uns freuen!

Wir gewinnen 2:1 auswärts gegen TSV Duwo 08 Frauenfußball

Nur ein Punkt aus englischer Woche - VfL-Frauen verlieren 3:5 gegen den FC St. Pauli und spielen 1:1 gegen TSG 07 Burg Gretesch

In dieser Woche standen gleich zwei Spiele für die VfL-Frauen auf dem Kalendar. Am Mittwoch musste man beim FC St. Pauli ran, um das erste Spiel der Saison nachzuholen. Dieses musste im August aufgrund von Gewitter abgebrochen werden. Am Sonntag kam der Elfplatzierte TSG 07 Burg Gretesch nach Jesteburg ans Alte Moor. Mindestens drei Punkte wollte man aus beiden Spielen mitnehmen, daraus wurde leider nichts, denn am Ende stand nur ein magerer Punkt zu Buche.

Doch nun von vorne. Mittwoch 19:30 Uhr, Flutlichspiel am Millerntor, Bengalos zu Spielbeginn. Genau wegen solcher Spiele wollte man in diese Liga aufsteigen. Hochmotiviert mit den drei Punkten aus Celle im Gepäck reiste der VfL an und wollte von Beginn an wieder zeigen, dass man in diese Liga gehört und zu Unrecht am unteren Ende der Tabelle steht. Doch wieder einmal verschlief der VfL den Beginn der Partie gehörig und bereits nach 10 Minuten stand es 2:0 für die Gastgeber. Mal wieder waren die VfL-Mädels immer einen Tick zu spät. Sarah Wedtgrubes Tor zum Anschlusstreffer in der 20. Minute nach schöner Vorarbeit von Nele Heins rüttelte das Team dann nochmal ein wenig wach, doch weitere zwingende Torchancen konnte man sich in der ersten Halbzeit nicht herausspielen. Stattdessen konnte Pauli vor der Halbzeit noch auf 4:1 erhöhen. In der zweiten Halbzeit wollte der VfL dann nochmal angreifen, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Man startete auch gleich viel wacher, die Zweikämpfe wurden besser angenommen und Nele Heins und Sarah Wedtgrube machten über die Außen ordentlich Druck. Doch nur acht Minuten nach Wiederanpfiff traf Pauli zum 5:1. Der VfL ließ sich davon jedoch nicht beirren und spielte weiter mutig nach vorne. Drei Minuten später belohnte man sich dann auch dafür. Nele Heins setzte sich stark über die Außenbahn durch und brachte den Ball in die Mitte, wo Sophie Gerkens zum 2:5 Anschlusstreffer einschieben konnte. Zehn Minuten vor Schluss gab es dann einen Aufreger im Strafraum. Nele Heins war klar durch und wurde von hinten von den Beinen geholt. Der Pfiff der Schiedsrichterin blieb zum allgemeinen Unverständnis jedoch aus. In der 89. Minute konnte Anna-Lena Günthel dann nach einem Torwartfehler zum 3:5 verkürzen und setzte damit den Schlusspunkt.

3:5, was soll man dazu sagen? Eigentlich genug Tore um zu gewinnen. Doch fünf Gegentore sprechen einmal mehr für sich und für das mangelhafte Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft. Dazu gehört mit Sicherheit auch, dass wieder einmal die erste Halbzeit verschlafen wurde. Das Ganze sollte gegen Burg Gretesch am Sonntag besser gemacht werden, denn in diesem Spiel ging es um wichtige Punkte.

Der VfL stand vor dem Spiel auf Platz 10 mit 4 Punkten, Burg Gretesch auf Platz 11 mit 3 Punkten. Man könnte also meinen, dass das ein richtiger Fight hätte werden können. Wer mit dieser Erwartung an alte Moor gekommen ist, wurde allerdings bitterlich enttäuscht. In der ersten Halbzeit lief das Spiel gefühlt in Zeitlupe ab und es war nichts von einem Kampf um wichtige Punkte zu sehen. Und obwohl der Gegner wirklich nicht stark war, fand der VfL kaum Mittel, um gefährlich vor das Gäste-Tor zu kommen. Häufig wurde versucht, mit einem langen Flugball hinter die Abwehr zu kommen, doch diese Bälle fanden nur selten einen Abnehmer. Stattdessen konnte Burg Gretesch, von denen im ersten Durchgang eigentlich keine Gefahr ausging, nach einem langen Ball auf die Stürmerin die Chance zur Führung nutzen, indem die Stürmerin das 1:1-Duell gegen Torhüterin Laura Jungblut gewann und zum 1:0 einschob (16. Minute). Wer nun dachte, dass der VfL aufdrehte um sich gegen die drohende Niederlage zu wehren, lag falsch. Das Spiel plätscherte weiter vor sich hin. Immerhin versuchte man jetzt auch mal wieder sich mit kurzen Pässen durch das Mittelfeld zu kombinieren, doch das klappte nur mäßig gut. Die Spielerinnen ohne Ball bewegten sich oft zu langsam oder zu spät oder der Ball wurde zu ungenau gespielt. So kam es dann auch, dass der VfL eigentlich nur eine richtige nennenswerte Torchance im ersten Durchgang herausspielte: in der 22. Minute landete ein Schuss von Sophie Gerkens an der Unterkante der Latte und sprang von dort wieder aus dem Tor heraus. Ärgerlich! Das hätte der Ausgleich sein müssen. Viel mehr passierte dann allerdings nicht mehr in der ersten Halbzeit. Zwar setzte Nele Heins sich über Rechtsaußen mehrere Male gut durch und versuchte so ihre Mitspielerinnen etwas wachzurütteln, doch ihre Hereingaben fanden in der Mitte keinen Abnehmer. So ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Pause.
In der zweiten Halbzeit startete der VfL dann deutlich besser. Es war nun viel mehr Tempo in den Aktionen, wodurch die Bälle auch mal in die Füße kamen. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff konnte Sarah Wedtgrube nach Vorarbeit von Andrea Ludewig dann auch verdient den Ausgleich erzielen. Von dort an begann ein Powerplay des VfL auf das Gäste-Tor. Mit gefühlten 80% Ballbesitz kombinierte man sich immer wieder schön durch das Mittelfeld, doch der letzte Pass passte zu oft leider nicht. Trotzdessen erspielte man sich jetzt doch deutlich mehr Torchancen. So hatten in der Folgezeit Nele Heins, Andrea Ludewig und Annalena Otto Chancen zur Führung, doch irgendwie wollte der Ball den Weg ins Tor einfach nicht finden. Stattdessen hatten die Gäste in der 85. Minute nochmal eine Großchance zur Führung. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau tauchte die Stürmerin erneut alleine vor Torhüterin Jungblut auf, die dieses Mal jedoch Siegerin im Duell blieb. In den letzten Minuten gab der VfL dann nochmal alles, um den verdienten Siegtreffer zu erzielen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. In der vierten Minute der Nachspielzeit bekam der VfL noch einen Freistoß etwa 20 Meter vor dem Tor zugesprochen. Andrea Ludewig schnappte sich den Ball und setzte ihn, bezeichnend für das ganze Spiel, an die Latte. Danach war Schluss und es blieb beim 1:1.

Ein Ergebnis, mit dem keines der beiden Teams so richtig etwas anfangen konnte. Aus Sicht des VfL muss man sagen, dass immerhin der Abstand zu Burg Gretesch gewahrt werden konnte. Wieder einmal war die zweite Hälfte deutlich besser als die erste. Und wieder muss man sagen, dass eine gute Halbzeit eben nicht reicht und dass man im nächsten Spiel wieder von Anfang an da sein muss! Denn am nächsten Sonntag gehts zu Duwo 08, die mit Null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Doch dieser Gegner darf auf keinen Fall unterschätzt werden, denn Duwo hat seine Spiele meist nur mit einem Tor Unterschied verloren und in den letzten Spielen auch immer nur knapp in den letzten Minuten das entscheidende Gegentor kassiert. Man muss also eine konstant gute und wache Leistung über die gesamten 90 Minuten zeigen!

So schön können drei Punkte sein - VfL feiert mit einem 3:1 gegen Fortuna Celle den ersten Regionalliga-Sieg

Nach der 3:9-Schlappe des vergangenen Spieltages gegen den Tabellenführer machten sich die VfL-Mädels heute auf den Weg nach Celle. Mit dem ESV Fortuna Celle (Platz 3) wartete kein leichter Gegner auf die Mädels von der Seeve, allerdings mussten die Cellerinnen am vergangenen Sonntag ebenfalls eine herbe Niederlage gegen den SV Werder Bremen II hinnehmen. Dementsprechend motiviert trat der VfL die Auswärtsfahrt an. Und irgendwie merkte man heute gleich, dass da die ersten drei Punkte in der Luft lagen. Die Stimmung in der Kabine war ausgelassen und das Aufwärmprogramm wurde hochkonzentriert durchgezogen. Doch nun zum Spiel:

Zunächst mal sicher stehen lautete die Devise des VfL. Das gelang zu Beginn zwar noch nicht ganz so gut, doch heute war auch endlich mal das Glück zurück auf Seiten der VfL-Mädels. Nach einer von Torhüterin Laura Jungblut geklärten 1:1-Situation sprang der Ball zwar der Celler Stürmerin wieder vor die Füße, doch konnte diese den Ball nicht im Tor unterbringen (10. Minute). Das war wie ein Weckruf für den VfL, denn ab jetzt spielte man deutlich besser. Zweikämpfe wurden angenommen, die Abstände zum Mitspieler stimmten und der erste Ball wurde häufiger gewonnen. Zwar konnte man nicht das gewohnte Kurzpassspiel aufziehen, doch Chancen wurden anders herausgespielt. In der 23. Minute erzielte Nele Heins aus einer solchen Chance dann das umjubelte 1:0. Nur vier Minuten später gab es dann allerdings Alarm im Jesteburger Strafraum. Nach einer auf den langen Pfosten geschlagenen Ecke von Fortuna Celle köpfte die Stürmerin zurück zur Mitspielerin am kurzen Pfosten. Torhüterin Jungblut schmiss sich davor und konnte den Ball abwehren, doch der Ball sprang der Stürmerin zurück vor die Füße. Den Nachschuss konnte Anna-Lena Günthel auf der Linie retten und nach wildem Herumgestocher schnappte sich Jungblut dann schlussendlich den Ball. Durchatmen, gerade nochmal gut gegangen! Weitere Großchancen ließ der VfL dann aber nicht mehr zu. Stattdessen hatte Annalena Otto in der 36. Minute noch eine Chance, den Vorsprung zu erhöhen, doch die Celler Torhüterin klärte stark, sodass es mit dem 1:0 in die Halbzeit ging. Endlich mal mit einer Führung in die Halbzeit, das fühlte sich mal wieder richtig gut an.

Nach der Halbzeit startete der VfL konzentriert um möglichst nicht den Ausgleich zu bekommen, sondern schnell das 2:0 zu erzielen. Die erste große Chance dazu hatte Sarah Wedtgrube in der 64. Minute. Nach einem starken Solo schoss sie den Ball jedoch knapp am Tor vorbei. Nur vier Minuten später machte sie ihre Sache dann besser. Nach einem missglückten Pass in der Celler Abwehrreihe schaltete Wedtgrube schnell, schnappte sich den Ball und lief gefühlt eine halbe Ewigkeit alleine auf die Celler Torhüterin zu. Die VfL-Mädels hatten den Jubelschrei schon auf den Lippen, doch allen stockte nochmal kurz der Atem, als Wedtgrube den Ball an die Unterkante der Latte hämmerte. Als der Ball dann jedoch von dort ins Tor sprang, kannte der Jubel kein Halten mehr. Getragen von dieser Euphorie gelang dem VfL dann nur zwei Minuten später sogar das 3:0! Nach einem Seitenwechsel auf Nele Heins brachte diese den Ball mit einem satten Schuss aus knapp 15 Metern im Celler Tor unter. 3:0 und nur noch 20 Minuten zu spielen, das musste es doch jetzt eigentlich gewesen sein oder nicht? Diesen Gedanken kaum zu Ende gedacht, kam Celle nur eine Minute später zum Anschlusstreffer. Ärgerlich dabei war, dass Verteidigerin Maleen Gerkens auf dem rutschigen Untergrund wegrutschte und die Stürmerin somit freie Bahn auf das Tor hatte. Von dem Anschlusstreffer ließ sich der VfL jedoch nicht beirren. Das Spiel wurde immer hitziger, der VfL verteidigte mit zehn Spielerinnen und konnte sich meist nur noch mit Befreiungsschlägen kurz entlasten. Fortuna Celle kam in den Schlussminuten nur noch zu einer Großchance, die sie jedoch nicht nutzen konnten, dann war Schluss. Die Freude über die ersten drei Punkte der Saison war riesig, auch wenn man im ersten Moment zu k.O. war um sich darüber so richtig freuen zu können. Das ganze wurde dann allerdings in der Kabine gebührend nachgeholt!

Ja und was soll man nun als Fazit zu diesem Spiel sagen? Im Gegensatz zu den anderen Spielen war man heute vom Kopf her einfach schneller. Dadurch klappte das mannschaftstaktische Verhalten schon viel besser, wodurch der Gegner nicht den Platz bekam, den er gebraucht hätte. Und wenn man sich dann so richtig reinkämpft in solch ein Spiel, dann kommt eben auch endlich mal das Glück zurück, dass man sich als Aufsteiger ja immer hart erkämpfen muss! Mit gestärktem Selbstbewusstsein geht es nun bereits am Mittwoch, 19.10. zum Mitaufsteiger St. Pauli. Um 19:30 Uhr wird dann am Millerntor das abgebrochene erste Saisonspiel nachgeholt. Bei diesem Spiel brauchen wir dann wieder die Unterstützung unserer Fans um auch diese drei Punkte mit nach Hause zu nehmen! Wir zählen auf euch!

Pokalspiel in Hollage

Auch im Pokal nichts Zählbares für den VfL - 1:3-Niederlage in Hollage 

Nachdem in den letzten Wochen in der Regionalliga keine Punkte eingefahren werden konnten, hatten sich die VfL-Mädels an diesem Wochenende vorgenommen, im Pokalspiel gegen den Oberligisten BW Hollage sich das nötige Selbstbewusstsein wiederzuholen. 

Das geriet jedoch schon in der 3. Spielminute wieder ins Wanken. Den Gastgebern wurde im Spielaufbau zu viel Platz gelassen und diese bedankten sich mit der frühen Führung. Der Schuss von Stefanie Gühmann landete im langen Eck am Innenpfosten und sprang von dort ins Tor. Davon ließen sich die VfL-Mädels jedoch nicht unterkriegen. Die Passkombinationen über außen und durch das Mittelfeld funktionierten ganz gut, doch der letzte Pass war einmal mehr zu ungenau oder gute Torchancen konnten nicht genutzt werden, weil irgendwie immer wieder ein Bein der Gegnerinnen dazwischen war. Hollage versuchte meist mit langen Bällen nach vorne zu kommen, die den VfL jedoch vor nicht allzu große Probleme stellte. Eine richtig zwingende Torchance erspielten sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit nicht mehr. Stattdessen konnte der VfL seine Dominanz in der 22. Minute zum Ausgleich nutzen. Nele Heins gewann den Ball in der eigenen Hälfte, spielte über links außen ein zwei Gegner schwindelig und vollendete nach einem schönen Doppelpass mit Anna-Lena Günthel zum 1:1. Nach dem Ausgleich spielte der VfL weiter nach vorne, jedoch konnten keine klaren Chancen mehr heraus gespielt werden, weshalb es mit dem 1:1 in die Halbzeit ging. 

Die zweite Halbzeit startete dann ähnlich wie die Erste. In der 57. Minute konnte Hollage eine Unaufmerksamkeit in der Jesteburger Hintermannschaft zur erneuten Führung nutzen. Nun hieß es für den VfL dem Rückstand erneut hinterher zu rennen. Und das Geschehen ähnelte der ersten Halbzeit: Hollage versuchte hauptsächlich mit langen Bällen in die Spitze die Führung auszubauen. Der VfL hingegen versuchte das ganze spielerisch zu lösen. Das gelang wie schon in der ersten Halbzeit eigentlich ganz gut. Eigentlich. Denn wieder konnten kaum eindeutige Torchancen herausgespielt werden. Irgendwie fehlte immer ein kleines bisschen. Manchmal eben auch das nötige Quäntchen Glück. Und so blieb das Anrennen gegen die Niederlage vergebens. Hollage konnte mit einem Freistoß in der Nachspielzeit dann noch auf 1:3 erhöhen, dann pfiff die Schiedsrichterin ab. 

Der VfL ging also erneut mit leeren Händen vom Platz. Im ersten Moment war man doch recht niedergeschlagen, dass wieder nichts Zählbares übrig blieb. Doch schon kurz nach dem Spiel war man sich einig, dass eine Steigerung zur Vorwoche zu erkennen war und dass unter anderem auch einfach ein bisschen das Glück fehlte. Das Spiel nächste Woche gegen Delmenhorst wird sicherlich kein Leichtes werden, doch man merkt, dass das Team jetzt endlich die Wende herbei führen will und sich das Selbstbewusstsein und das Glück wieder erspielen will. Mit dieser Motivation wird das Training in der nächsten Woche angegangen um am Wochenende eine gute Leistung zeigen zu können. 

SV Werder Bremen 2 zu Gast am Alten Moor - 2:6 Niederlage der VfL-Frauen

Nach zwei Auswärtsspielen in den letzten Wochen, hieß es am Sonntag wieder Heimspiel für die Mädels des VfL Jesteburg. Zum Spiel gegen die favorisierte zweite Vertretung des SV Werder Bremen waren auch einige Zuschauer ans Alte Moor gekommen, um den VfL zu unterstützen.
Man hatte sich vorgenommen, die ersten Minuten in diesem Spiel wacher zu sein, als gegen Havelse und Limmer. Das gelang auch recht gut. In den ersten 20. Minuten konnte der VfL mit den Gästen mithalten, die kaum gefährlich vor das Jesteburger Tor kamen. Stattdessen konnte Jesteburg sogar in Führung gehen. In der 12. Minute wurde von halblinker Position der Ball zurück in die Mitte gelegt, wo Andrea Ludewig aus 30 Metern mit einem Sonntagsschuss den Ball im linken oberen Eck des Bremer Tores unterbrachte. 1:0 nach nicht mal 15 Minuten, damit hatte hier wohl niemand gerechnet. Von dieser Euphorie getragen, hielt der VfL noch weitere 15 Minuten gut mit den Gästen mit und verhinderte drei gute Torchancen der Gäste. In der 27. Minute dann die Chance, die Führung weiter auszubauen. Nele Heins setzte sich auf der rechten Seite stark durch und brachte den Ball in die Mitte, doch Sarah Wedtgrube rutschte vorbei und kurz bevor Annalena Otto an den Ball kommen konnte, klärte die Bremer Torhüterin. Statt diese Chance für den Ausbau der Führung zu nutzen, kassierten die VfL-Mädels im direkten Gegenzug den Ausgleich. Beim Wiederanpfiff befand sich der VfL dann wohl noch in Schockstarre, anders ist der erneute Treffer von Werder Bremen zur 2:1-Führung direkt im Anschluss (28.) wohl kaum zu erklären. Das war wie ein Schlag ins Gesicht, hatte man doch 27 Minuten gut mitgehalten und sogar geführt, bevor zwei Unachtsamkeit dann so gnadenlos ausgenutzt wurden. So kann es eben kommen in der Regionalliga. Doch der VfL gab sich trotzdem noch nicht auf! Kurz vor der Halbzeit hatte Nele Heins den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Ball ging knapp über das Tor. Stattdessen konnte der SVW mit dem Pausenpfiff auf 3:1 erhöhen.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Nach einer Jesteburger Chance durch Annalena Otto konnte Bremen im direkten Gegenzug auf 4:1 erhöhen (48.). Doch der VfL kam noch einmal heran. Annalena Otto vollendete eine schöne Einzelaktion zum Anschlusstreffer 2:4. Hoffnung keimte noch einmal bei Zuschauern und Spielerinnen auf. Diese wurde jedoch nur zehn Minuten später wieder zerschlagen, Bremen erhöhte auf 5:2 (57.). Doch wer dann dachte, dass der Jesteburger Widerstand damit gebrochen war, lag falsch. Sicherlich wurden taktische Defizite nun immer deutlicher, doch jeder kämpfte für den anderen. Die Chancen auf Jesteburger Seite wurden immer weniger, die auf Bremer Seite immer mehr und Bremen erhöhte folgerichtig in der 82. Minute auf 6:2. Dabei blieb es dann.

Was lässt sich aus solch einem Spiel als Fazit mitnehmen? Sicherlich gehört Bremen nicht zu den Mannschaften, gegen die man als Aufsteiger die Punkte holen muss. Und doch hat man gesehen, dass man auch gegen eine solche Mannschaft nicht hoffnungslos unterlegen war. Die erste halbe Stunde konnte man gut mitspielen und der kämpferische Einsatz stimmte auch. In den folgenden Spielen gilt es nun, diese Leistung konstant über 90 Minuten zu bringen und die komplette Spielzeit hochkonzentriert zu sein, denn in dieser Liga werden kleinste Fehler eben meist konsequent bestraft.
Ein besonderer Dank geht an die vielen Zuschauer, die uns unermüdlich angefeuert haben! Bitte macht weiter so, wir brauchen euch in jedem Heimspiel um unser Ziel zu erreichen! Am 09.10. geht es bereits um 14 Uhr am Alten Moor weiter. Zu Gast ist dann der TV Jahn Delmenhorst, der momentan die Tabelle anführt. Das wird also ein ähnlich schweres Spiel werden, aber wer hat als Aufsteiger auch schon leichte Spiele...

 

Eine gute Halbzeit reicht einfach nicht - 0:3-Niederlage beim TSV Limmer

Nach dem Aufbäumen in der zweiten Halbzeit der letzte Woche in Havelse, stand heute die Auswärtsfahrt nach Hannover zum TSV Limmer an. Man nahm sich vor, von Anfang an wach zu sein und dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen, um besser in die Partie zu starten als in der letzten Woche. 
Doch das gelang auch heute wieder nicht. Sowohl psychisch als auch physisch fehlte die Spritzigkeit. Die VfL-Mädels kamen immer einen Schritt zu spät. Daher kam Limmer in der 2. und 6. Minute bereits zu zwei Großchancen und tauchte zweimal frei vor Torhüterin Laura Jungblut auf. Die ersten zwei Chancen konnte Jungblut noch vereiteln, in der 11. Minuten war sie dann erneut im 1:1 chancenlos. Die verdiente Führung für Limmer. Doch auch nach dem Gegentor wurden die VfL-Mädels nicht wach und fanden nicht ins Spiel. Elementare Dinge klappten nicht oder wurden falsch gemacht. In der 22. Minute konnte eine gegnerische Stürmerin im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Gastgeber sicher. Eine richtige Torchance erspielte sich der VfL in der ersten Halbzeit nicht. Nennenswert war lediglich Sarah Wedtgrubes Schuss an das Außennetz. Danach war Halbzeit, durchatmen, Ärmel hochkrempeln und noch mal alles reinwerfen. So lautete nun die Devise für die zweite Halbzeit.

Der VfL begann druckvoll und kam dann auch direkt mit dem ersten Angriff zur ersten richtigen Torchance durch Nele Heins. Dabei blieb es dann allerdings auch. Zwar war man nun deutlich besser im Spiel, Zweikämpfe wurden angenommen, gewonnen und der Ball war danach auch nicht gleich wieder weg. Aber der berühmte letzte Pass wollte mal wieder nicht sein Ziel finden. Im Gegenzug konnte Torhüterin Jungblut eine weitere 1:1-Situation gewinnen und Limmer traf noch einmal die Latte (75.) bevor dann in der 83. Minute die endgültige Entscheidung zum 3:0 fiel.

Als Fazit muss man daher ganz klar mitnehmen, dass es in der Regionalliga einfach nicht reicht, eine gute Halbzeit zu spielen. Am nächsten Sonntag kommt die starke Reserve des SV Werder Bremen ans Alte Moor nach Jesteburg. Mit den eigenen Zuschauern im Rücken wird es dann wieder ein ganz anderes Spiel! 90 Minuten Vollgas sind dort angesagt! Also kommt vorbei und unterstützt uns, um 15 Uhr geht's los!

 

Ein Spiel mit zwei Gesichtern!

Bei sommerlichen Temperaturen ging es heute zum TSV Havelse.
Viel hatte man sich vor dem Spiel vorgenommen. Schließlich ging es darum, die gute Leistung aus der Vorwoche zu bestätigen. Doch es kam anders, als alle dachten. Absprachen funktionierten nicht, Zweikämpfe wurden verloren und das eigentliche gute Passspiel fand überhaupt nicht statt.
So machte man es dem Gegner ziemlich leicht den VfL auseinander zu nehmen. Havelse bedankte sich und schoss innerhalb von 20min. 5 Tore.
Nach 30min konnte sich der VfL einigermaßen fangen und schaffte in der 35 min den Anschlusstreffer durch Andrea Ludewig. Mit dem Stand von 5:1 ging es in die Halbzeit.
Was nun folgte, war eine Energieleistung!
Man nahm sich vor, das Spiel zu drehen und ein anderes Gesicht zu zeigen. Genau dieses Vorhaben wurde umgesetzt. Zweikämpfe wurden gewonnen, die Abwehr gewann an Stabilität und der Wille trieb alle voran. Bis zur 67 min schaffte es der Vfl Jesteburg auf ein 4:5 durch Tore von Nele Heins (52',64') und Lea Schwarzenberger (67') heran zu kommen. Weitere Chancen folgten im Minutentakt. Doch anstatt auszugleichen und sich für diesen Willen zu belohnen, bekam der TSV Havelse im Gegenzug einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen. Stürmerin Stickel vom TSV Havelse, lief Lea Menk, die sich schon im Ballbesitz befand, in die Hacken und fiel spektakulär. Was folgte war ein Pfiff und Unglaube in den Gesichtern der Jesteburgerinnen. Der Elfmeter wurde sicher zum 4:6 (86') verwandelt. Ein weiterer Sturmlauf der Jesteburgerinnen, brachte nur noch den Anschlusstreffer durch Sophie Gerkens in der Nachspielzeit. Ein Unentschieden wäre wohl das gerechtere Ergebnis gewesen.

Fazit: Halbgas funktioniert in dieser Liga nicht mehr! Wenn man allerdings als Team arbeitet, ist auch hier vieles möglich. Wichtig ist es, aus diesen Spielen zu lernen!

Furioser Start in die Saison - VfL holt einen Punkt gegen Zweitliga-Absteiger Holstein Kiel

Sonntag 15 Uhr in Jesteburg, endlich wieder Regionalliga am Alten Moor. Diesen Heimspielauftakt wollten sich auch die gut 80 Zuschauer nicht entgehen lassen. Zumal der Gegner kein geringerer war als der Zweitliga-Absteiger Holstein Kiel.
Das ganze beeindruckte die Mädels vom VfL allerdings nicht im geringsten. Im Gegenteil, der VfL begann sofort wie die Feuerwehr und führte bereits nach sechs Minuten mit 2:0. Die Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen. Doch nun mal ganz von vorne: in der zweiten Minute setzte sich Nele Heins an der Strafraumkante gut gegen zwei Gegenspielerinnen durch und konnte dann im Strafraum von der dritten Gegenspielerin nur noch regelwidrig gestoppt werden: Strafstoß! Andrea Ludewig schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt zum 1:0. Nur vier Minuten später bekam der VfL einen Freistoß zugesprochen. Den Abpraller vom Pfosten konnte Nele Heins ohne Probleme einschieben. Dieser furiose Start der VfL-Mädels brachte die Kielerinnen vollkommen aus dem Tritt und sie brauchten eine ganze Weile, um ins Spiel zu kommen, während der VfL sein eigenes Spiel gut aufzog. Mitte der Halbzeit wurde die Partie dann ausgeglichener und in der 30. Minute kam Holstein Kiel durch ein Freistoß-Tor zum Anschlusstreffer. Sechs Minuten später konnte sich der VfL in Person von Andrea Ludewig eine gute Chance erspielen, der Schuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Kurz vor der Halbzeit hatten die Zuschauer dann den Jubelschrei schon wieder auf den Lippen: Sophie Gerkens startet über rechts außen durch und konnte den Ball in die Mitte bringen, wo Debütantin Lea Schwarzenberger direkt einnetzt, allerdings aus Abseitsposition. So ging es mit dem 2:1 in die Pause.
Nach der Pause begann Kiel druckvoll, doch der VfL hielt gut dagegen. In der 58. Minute konnte Lea Schwarzenberger sich dann auf Höhe der Mittellinie gut gegen drei Gegenspieler durchsetzen und lief alleine aufs Tor zu, doch sie scheiterte an der Torhüterin. Nur vier Minuten später hatte dann Anna-Lena Günthel das Tor auf dem Fuß, doch auch sie scheiterte an der Gäste-Torhüterin. Mittlerweile hatte sich das Spiel zu einem richtigen Fight entwickelt mit Torchancen auf beiden Seiten. 20 Minuten vor Schluss ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst konnte Kiel den Ausgleich erzielen, doch nur zwei Minuten später netzte Sarah Wedtgrube einen Abpraller nach einer Ecke direkt ein. Wieder die Führung für den VfL. Die hielt dieses Mal jedoch nur zwei Minuten, denn quasi im Gegenzug konnte Kiel erneut ausgleichen. 15 Minuten vor dem Schluss setzte dann starker Regen ein, zu dem zehn Minuten später auch noch Gewitter hinzukam. Da die Blitze direkt über dem Alten Moor am Himmel zuckten, musste die Schiedsrichterin unterbrechen. Erinnerungen an das Spiel gegen den FC St. Pauli wurden wach. Nach einem kurzen Versuch, das Spiel wieder zu starten, musste erneut unterbrochen werden. Im zweiten Anlauf konnte die Partie dann aber doch fortgeführt werden. Kiel hatte nochmal eine gute Freistoß-Chance, doch die Jesteburger Abwehr stand sicher und klärte. So blieb es beim 3:3.
Schaut man sich den Spielverlauf an und die Tatsache, dass man als Aufsteiger gegen den Absteiger einen Punkt geholt hat, kann man mit dem Ergebnis sicherlich zufrieden sein. Jedoch wurden auch 2-3 Großchancen in der zweiten Halbzeit liegengelassen, weshalb auch ein Sieg verdient gewesen wäre. Dennoch war das ein guter Heimspiel-Auftakt und ein deutliches Signal an die Liga, dass es bei uns am Alten Moor keine Punkte geschenkt gibt!

Unser Spielbericht zum 1. Regionalligaspiel gegen den FC St. Pauli:

Wettergott hat noch keine Lust auf den Regionalliga-Start - Abbruch der Partie gegen den FC St. Pauli
Sonntag, 15 Uhr am Millerntor auf St. Pauli. Endlich ging es los, die Schuhe konnten geschnürt werden für das erste Regionalliga-Spiel. Und wie es die Auslosung des Spielplans so wollte, sollte das ausgerechnet beim Mitaufsteiger FC St. Pauli stattfinden.
Die VfL-Mädels begannen druckvoll und konnten sich mit einem teilweise sehr guten Kurzpassspiel durch die Mittelfeldreihe der Gastgeber hindurch spielen. Doch der letzte Pass wurde meist zu ungenau gespielt. Bis zur Trinkpause in der 23. Minute konnte man drei gute Chancen durch Andrea Ludewig (2. Minute), Nele Heins (10. Minute) und Maleen Gerkens (11. Minute) auf das VfL-Konto buchen. Doch aus keinem der Chancen konnte Profit geschlagen werden. Kurz nach der Trinkpause drehte der FC St. Pauli dann auf und beim VfL schlichen sich immer mehr Fehler in den Spielaufbau ein. In der 27. Minute fiel dann folgerichtig das 1:0 für den FC St. Pauli durch Nina Philipp. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause, die statt 15 Minuten knapp 45 Minuten dauern musste, da ein heftiges Gewitter über den Platz zog. In der zweiten Halbzeit kam Moana Michelsen für Torhüterin Laura Jungblut ins Spiel, die kurz vor der Pause mit einer gegnerischen Spielerin zusammengestoßen war und eine Blessur am Fuß davon trug. Die verlängerte Pause schien dem VfL alle Kraftreserven wieder zurückgegeben zu haben. Der FC St. Pauli kam selten vor das Tor des VfL und wenn doch, waren die Abschlüsse leichte Beute für Torhüterin Moana Michelsen. Der Spielverlauf glich nun dem Beginn des Spiels. Der VfL hatte die Oberhand, doch auch jetzt gelang der letzte Pass meist nicht. In der 55. Minute wurde dem VfL dann ein Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen. Anna-Lena Günthel schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt direkt in den langen Winkel. Nur fünf Minuten später hatte Andrea Ludewig dann abermals durch einen Freistoß die Führung auf dem Fuß, doch die Torhüterin der Gastgeber konnte parieren. In der 64. Minute brach die Schiedsrichterin dann das Spiel ab, da ein erneutes Gewitter aufzog. Sicherlich hätten alle Spielerinnen das Match gerne zu Ende gespielt, doch die Sicherheit geht in solch einem Fall nun mal vor und die Schiedsrichterin hat die einzig richtige Entscheidung getroffen. So treffen sich der VfL und der FC St. Pauli noch einmal zur Wiederholung des Auftaktspiels. Hoffen wir mal, dass der Wettergott dort dann bessere Laune hat...

 

Saison 2015/2016 

Auswärtssieg - VfL-Frauen nehmen drei Punkte aus Göttingen mit

Bei perfektem, sonnigem  Fußballwetter mussten die VfL-Frauen an diesem Sonntag die weite Reise zum ESV RW Göttingen antreten. Nach dem  überragenden 11:0 der Vorwoche gegen Schamerloh, hieß es die dort gezeigte Leistung heute zu bestätigen.
Der VfL beginnt zunächst druckvoll, lässt dann jedoch nach, wodurch der Gegner besser ins Spiel kommt. In den ersten 20 Minuten spielt sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab und die beiden Torhüter werden nur leicht geprüft. In der 22.  Minute dann die erste gute Chance für den VfL. Phuong Uyen Le Do spielt einen guten Heber auf die durchstartende Nele Heins, die den Ball jedoch knapp am Tor vorbei schiebt. Nur vier Minuten später dann das 1:0 für den VfL. Nach einem Eckball fällt der Ball Sarah Wedtgrube im Rückraum vor die Füße, die ohne zu zögern abzieht und den Ball, wenn auch leicht abgefälscht, im Tor versenkt. Sechs Minuten später dann eine weitere gute Möglichkeit für die Mädels von der Seeve. Annalena Otto steckt den Ball gut auf Nele Heins durch, die jedoch erneut nur knapp am Tor vorbei schießt. Zwei Minuten vor der Halbzeit setzt sich eine Göttinger Spielerin auf der linken Seite gegen zwei VfL-Spielerinnen durch und kann erst von Nadia Papist regelwidrig gestoppt werden. Der fällige Freistoß wird hart in den 16er geschlagen, wo eine Göttinger Stürmerin zum Abschluss kommen kann und den Ball in die Maschen jagt. Mit dem 1:1 geht es in die Halbzeit. Dachten alle. Doch dann bekam der VfL einen Freistoß in der gegnerische Hälfte zugesprochen. Der Schuss von Anna-Lena  Günthel wird vom Gegner geblockt. Phuong Uyen Le Do trifft den zweiten Ball perfekt und schießt ihn zum umjubelten 2:1 in die rechte untere Ecke.
Nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit, übernimmt der VfL nach der Pause deutlich das Spielgeschehen. In der 55. Minute dann die erste gute Chance. Nele Heins setzt sich stark auf der linken Seite durch und spielt den Ball in die Mitte. Die Göttinger Torhüterin kann den Ball nur in die Mitte  abklatschen lassen. Den zweiten Ball schießt Anna-Lena Günthel aus fünf Metern jedoch über das Tor. Nur fünf Minuten später setzt Günthel dann allerdings stark auf der linken Seite nach und erkämpft sich den Ball zurück. Nach einer Kombination mit Sarah Wedtgrube wird der Ball in die Mitte gebracht wo Annalena Otto zum Abschluss kommt. Den ersten Ball kann die Torhüterin noch halten, beim Nachschuss von Otto zum 3:1 ist sie dann jedoch machtlos. Kurz vor Schluss hat der VfL dann die Möglichkeit, den Sack endgültig zu zumachen. Nele Heins steckt den Ball auf die eingewechselte Andrea Ludewig durch, die die Torhüterin gekonnt umkurvt und zum 4:1 einschieben kann. Das 2:4 für Göttingen in der Nachspielzeit, nach einem  Torwartfehler von Laura Jungblut, war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Es geht also mit drei Punkten im Gepäck zurück auf den Heimweg. Am nächsten Wochenende kommt es dann vor heimischer Kulisse zum Spitzenspiel gegen Grün-Weiß Hildesheim, Zweiter gegen Erster. Mit einem Sieg kann die Tabellenspitze erobert werden. Die VfL-Mädels freuen sich auf Unterstützung von den Rängen!!!

Furioses Torfestival gegen Schamerloh – VfL-Frauen überzeugen mit 11:0-Sieg

Am Sonntag ging es bei sonnigem Herbstwetter gegen den Tabellenneunten am alten Moor. Bereits in der 12. Minute klingelte es zum ersten Mal im Kasten der Gäste, den an diesem Tag die eigentliche Spielmacherin hütete. Nachdem der Schuss von Nadia Papist noch von der Gäste-Keeperin abgewehrt werden konnte, verwandelte Nele Heins den zweiten Ball eiskalt. Nur drei Minuten später setzte Anna-Lena Günthel eine Hereingabe mit einer satten Direktabnahme in die rechte untere Torecke – 2:0 für die Mädels von der Seeve. In der 20. Minute konnte die Torhüterin aus Schamerloh, die das gesamte Spiel unter Dauerbeschuss stand, einen Schuss von Sina Reinmüller nur zur Ecke abwehren. Den fälligen Eckball verwandelte Anna-Lena Günthel direkt zum 3:0 für den VfL. Es gibt einfach Tage, da gelingt einem fast alles. So einen erlebten die VfL-Frauen an diesem Sonntag und zeigten, wie stark sie spielen können, wenn sie erstmal in Schwung sind. Schamerloh kam in der kompletten ersten Hälfte nicht zu einem einzigen wirklichen Entlastungsangriff. Drei Minuten nach dem 3:0 entschied die gute Schiedsrichterin dann nach einem Rückpass einer Schamerloher Abwehrspielerin auf indirekten Freistoß auf Höhe des Fünfmeterraums. Anna-Lena Günthel tickte den Ball an und Sina Reinmüller haute den Ball mit einem Gewaltschuss durch die auf der Torlinie postierte Mauer zum 4:0 ins Tor. Es ging weiter im Minutentakt mit Chancen für den VfL. In der 29. Minute schlug Sina Reinmüller einen guten Flugball zum Seitenwechsel auf die linke Seite zu Phuong Uyen Le Do, die nicht zögerte und den Ball mit einer Bogenlampe hinter der Torhüterin zum 5:0 im Tor versenkte. Die Freude über Le Do’s erstes Tor für die VfL-Frauen war riesig. Wer jetzt dachte, der VfL schaltet nun einen Gang zurück, weil das Spiel nach 30 Minuten gelaufen war, täuschte sich gewaltig. Die Heitmann-Elf spielte mit drückender Überlegenheit munter weiter und konnte so durch Nele Heins in der 36. Minute sogar noch auf 6:0 vor der Halbzeitpause erhöhen.

Das Fazit in der Halbzeit lautete dann: Läuft. Und soll weiter so laufen. Also weiterhin alles geben, als würde es 0:0 stehen.
Und genau so kam der VfL dann auch aus der Pause. Bereits in der 49. Minute konnte Annalena Otto nach guter Vorarbeit von Maleen Gerkens auf 7:0 erhöhen. Die Gegner waren völlig überfordert gegen die fulminant aufspielenden VfL-Frauen und Torhüterin Jungblut erlebte einen entspannten Sonntagnachmittag. In der 63. Minute setzte Annalena Otto sich gut durch, stand frei vor der Torhüterin und wollte an ihr vorbei. Dabei wurde sie jedoch übel gefoult und die Schiedsrichterin entschied folgerichtig auf Strafstoß. Nele Heins schnappte sich entschlossen den Ball, versenkte eiskalt zum 8:0 und setzte sich mit ihrem zehnten Saisontreffer an die Spitze der Torschützenliste. Nur drei Minuten später war es dann Sina Reinmüller, die wieder eine Ecke direkt verwandelte. Dieses mal allerdings mit etwas Hilfe der Torhüterin. Nach 70 Minuten machte Annalena Otto mit einem starken Alleingang das Ergebnis dann zweistellig. Das letzte Tor war dann dem Käpt’n vorbehalten. Nachdem sie das 1:0 stark vorbereitete und somit das Torfestival einleitete, setzte Nadia Papist mit dem 11:0 in der 73. Minute den Schlusspunkt auf die Partie.
Trainerin Ina Heitmann blickte nach 90 Minuten zufrieden auf das Spiel zurück: “Es war ein Spiel in dem wir unsere Chancen mal konsequent genutzt haben und trotz deutlicher Führung das Tempo bis zum Ende hoch gehalten haben! Ein Lob an mein Team! Jetzt gilt es nicht abzuheben, sondern diesen Schwung ins nächste Spiel mitzunehmen.” Am nächsten Wochenende geht es dann zu der starken Mannschaft von Rot-Weiß Göttingen. Klares Ziel ist, die drei Punkte mit an die Seeve zu nehmen.

VfL Frauen mit erneutem Heimsieg 

Nach der Niederlage am vorherigen Wochenende galt es zu alter Stärke zurück zu finden. Am alten Moor kam es am Sonntag zum Duell gegen den BSC Acosta aus Braunschweig, der zurzeit den vorletzten Tabellenplatz belegt. 
Die VfL Frauen fanden gut ins Spiel und konnten mit ersten Ballstafetten für gefährliche Angriffe sorgen, wenngleich der letzte Pass nicht so richtig ankommen wollte. Die Braunschweigerinnen spielten dagegen eher auf Konter.
Somit kam es erst in der 40. Minute zum wichtigen 1:0 für die Rüsselkäferinnen. 
Ein aus dem Mittelfeld gespielter Ball von Nadia Papist erreichte Annalena Otto, die gleich mehrere Spieler stehen ließ und zum 1:0 mit sattem Rechtsschuss traf.
Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.
Man wollte nun bei Wiederanpfiff ruhig weiterspielen und weitere Angriffe erfolgreich abschließen.
In der 56. Minute setzte sich Phuong Uyen Le Do rechts gut durch und konnte im Strafraum nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Die richtige Entscheidung vom sehr guten Schiedsrichter: Strafstoß! Diesen verwandelte Anna-Lena Günthel sicher. 
Acosta setzte in der 2. Halbzeit immer wieder Nadelstiche und konnte einige 1:1 Situationen nicht erfolgreich abschließen.
Torhüterin Moana Michelsen trat sehr sicher in ihrem ersten Punktspiel für die Rüsselkäferinnen an. 
In der 76. Minute dann der Schlusspunkt. Sina Reinmüller setzte sich in der Mitte gut durch und spielte den Ball in die Schnittstelle der Abwehr. Diesen Ball erreichte Sarah Wedtgrube und verwandelte im Nachschuss zum 3:0. 
"Wir haben nach letzter Woche die richtige Reaktion gezeigt! Eine geschlossen gute Leistung und ein verdienter Sieg," so Trainerin Heitmann nach dem Sieg. 

0:2 bei der TSG Ahlten - VfL Frauen mit zweiter Niederlage
Die VfL-Frauen mussten heute bei der TSG Ahlten antreten und wollten unbedingt drei Punkte mitnehmen. Auf dem kleinen Feld begann das Spiel temporeich. Die Gegner stellten das Mittelfeld gut zu, der VfL kam noch nicht richtig ins Spiel. In der 7. Minute gab es dann die erste Chance der Gegner durch einen Kopfball nach einer Ecke, doch Torhüterin Laura Jungblut war zur Stelle. In der 15. Minute kam dann auch der VfL das erste mal gefährlich vor das Ahltener Tor. Nadia Papist erreichte einen von Sina Reinmüller getretenen Freistoß mit dem Kopf, bekam jedoch nicht genug Druck hinter den Ball. Eine weitere Torchance durch Sarah Wedtgrube blieb ungenutzt. Das war es dann auch schon mit Torchancen in der ersten Halbzeit. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Die TSG versuchte meist über die Außenbahn gefährlich vor das Jesteburger Tor zu kommen, doch die Außenverteidiger Dana Sievers und Rebecca Freund ließen wenig zu. Beim VfL waren die Pässe in die Spitze auf die Stürmer Nele Heins und Annalena Otto noch zu ungenau und so blieb es beim 0:0 zur Halbzeit.
Nach einer durchfahrenen ersten Halbzeit nahm der VfL sich vor, ruhiger zu spielen und auf dem engen Platz die Außen mehr ins Spiel zu bringen. In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit konnte das auch gut umgesetzt werden. In der 50. Minute dann jedoch völlig aus dem Nichts das 1:0 für Ahlten. Nachdem der erste Schuss noch an den Pfosten ging, konnte eine Ahltener Stürmerin den Abpraller zum 1:0 im Jesteburger Tor unterbringen. Eine Minute später dann der Schock für den VfL. Dana Sievers spielt einen Ball halbhoch in die Mitte nach hinten, wo sich eine Ahltener Spielerin im Zweikampf mit Rebecca Freund den Ball erkämpfen kann. Allerdings regelwidrig, denn das Bein der Stürmerin war dabei auf Kopfhöhe von Freund. Doch ein Pfiff der Schiedsrichterin blieb, wie so oft in diesem Spiel, aus, sodass die Stürmerin den Ball zum 2:0 in den Winkel knallen konnte. Nach den zwei Gegentoren in zwei Minuten fand der VfL nur schwer wieder ins Spiel zurück, wodurch Ahlten zu weiteren Torchancen kam, die jedoch ungenutzt blieben. In der 80. Minute hätte es nach einem Foul an Sarah Wedtgrube dann eigentlich einen Elfmeter für den VfL geben müssen, doch auch hier blieb der Pfiff der überfordert wirkenden Schiedsrichterin aus. So blieb es beim 2:0 für die TSG und der VfL konnte abermals keine Punkte aus Ahlten mitnehmen. Am Ende muss der VfL sich  vorwerfen, selbst nicht das gezeigt zu haben, was man eigentlich kann. Die Schiedsrichterin setzte mit ihrer Leistung dem ganzen dann noch die Krone auf.
Jetzt heißt es aber, die Köpfe nicht hängen zulassen, auf die eigenen Stärken zu vertrauen und am Sonntag vor heimischer Kulisse drei Punkte gegen den BSC Acosta zu holen. 

Nele Heins schießt VfL-Frauen zum Sieg – 2:0 Erfolg gegen FFC Renshausen

Wie schon in der letzten Woche, war auch an diesem Sonntag wieder ein direkter Tabellennachbar Gegner der VfL-Mädels. Der FFC Renshausen belegte nach fünf Spielen mit 10 Punkten Platz 3 in der Tabelle, mit einem Sieg könnte man also am Gegner vorbeiziehen.
Mit diesem Ziel vor Augen begann der VfL druckvoll und übernahm sofort das Spielgeschehen. Die erste große Chance ließ 20 Minuten auf sich warten, kon...nte jedoch von Anna-Lena Günthel mit einem Schuss von der Strafraumgrenze noch nicht genutzt werden. Das verdiente 1:0 ließ allerdings nur vier weitere Minuten auf sich warten. Sarah Wedtgrube setzte sich auf der linken Seite stark gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und konnte den Ball in den Strafraum bringen, wo Nele Heins aus gut zehn Metern keine Mühe hatte, den Ball im Gästetor unterzubringen. Der VfL gab sich damit jedoch noch nicht zufrieden und war weiterhin spielbestimmend. Zwei weitere Fernschüsse von Nele Heins blieben jedoch ohne Erfolg, bevor es in die Pause ging. In der Pause nahm man sich vor, konzentriert weiter zu spielen, auf die eigenen Chancen zu warten und weiterhin keine Chancen der Gegner zuzulassen. Diese Taktik ging bereits nach drei Minuten perfekt auf. Die mit vorgerückte Maleen Gerkens setzte sich auf der linken Seite gut durch und konnte den Ball in die Mitte flanken. Die Torhüterin kam an den Ball, jedoch rutschte er ihr durch die Finger. Nele Heins stand dann da, wo eine Stürmerin stehen muss und konnte den Ball zum 2:0 im Tor unterbringen. Auch nach dem hochverdienten 2:0 wurde der VfL nicht nachlässig und dominierte weiterhin das Spiel. Der FFC Renshausen kam, wie schon in der ersten Halbzeit, zu keiner wirklichen Torchance. Weitere Torchancen durch Sophie Gerkens, Sarah Wedtgrube, Andrea Ludewig und Nele Heins konnten in der zweiten Halbzeit nicht mehr genutzt werden und so blieb es beim hochverdienten 2:0 für den VfL.
Am nächsten Sonntag heißt der Gegner dann TSG Ahlten. Mit einem Sieg könnte der Vorsprung auf fünf Punkte ausgebaut und der zweite Tabellenplatz verteidigt werden.

Endlich 3 Punkte gegen Hannover - VfL Jesteburg siegt nach überragender erster Halbzeit mit 4:2 gegen den HSC

Der heutige Gegner für die VfL-Mädels war der HSC Hannover. Die Ansage von Trainerin Ina Heitmann vor dem Spiel war deutlich: Es sollte endlich mal einen Sieg gegen die Hannoveranerinnen geben.
Nachdem der VfL die ersten Minuten ordentlich verpennte, legten sie danach los wie die Feuerwehr. Im Mittelfeld war man dem Gegner deutlich überlegen und so wurden folgerichtig auch einige Großchancen herausgespielt, die Nele Heins, Annalena Otto und Anna-Lena Günthel jedoch nicht nutzen konnten. Der VfL war deutlich überlegen und hätte bis zur 16. Minute schon 3:0 führen können. Hannover kam kaum zu Entlastungsangriffen. Für die überfällige Führung brauchte es dann jedoch einen Freistoß, den Anna-Lena Günthel aus dem rechten Halbfeld direkt in den Winkel schoss. Dem 1:0 folgte dann zwei Minuten später das 2:0. Nele Heins setzte sich gut auf der rechten Seite durch und fand in der Mitte mit Annalena Otto einen Abnehmer für ihre Hereingabe. Nach 20 Minuten führte der VfL verdient mit 2:0. Die einzige klare Torchance für den HSC konnte Torhüterin Laura Jungblut vereiteln. Der VfL spielte weiter gut nach vorne. In der 40. Minute fand Nadia Papist dann die Lücke in der gegnerischen Abwehr und konnte den Ball auf Nele Heins durchstecken, die den Ball zum 3:0 im langen Eck versenken konnte. Drei Minuten später fand ein Pass von Sina Steinmüller erneut Nele Heins, die auf 4:0 erhöhen konnte. Damit ging es völlig verdient in die Halbzeit.
Zu Beginn der Halbzeit fing es dann stark an zu regnen, was den ohnehin schon sehr aufgeweichten Platz nahezu unbespielbar machte. Aufgrund dessen war das Spiel beider Mannschaften in der zweiten Halbzeit geprägt durch viele Fehlpässe. Beide Mannschaften hatten mit den schwierigen Verhältnissen zu kämpfen und kamen so kaum zu Torchancen. In der 68. Minute gelang dem HSC dann mit einem Sonntagsschuss in den Winkel der Anschlusstreffer zum 1:4. 10 Minuten später konnte der HSC einen weiteren Treffer erzielen. Von der rechten Seite kam der Ball irgendwie auf die linke Seite, wo eine Hannoveraner Stürmerin völlig freistehend zum 2:4 einschieben konnte. Obwohl das Spiel am Ende nochmal hektisch wurde, konnten die VfL-Mädels den Vorsprung über die Zeit retten.
"Wir haben heute das Spiel aufgrund einer sehr guten ersten Halbzeit verdient gewonnen. Über die zweite Halbzeit brauchen wir kein Wort verlieren, da konnte man aufgrund der widrigen Platzverhältnisse nicht mehr von Fußball sprechen", so Trainerin Ina Heitmann, die zuversichtlich auf das Heimspiel gegen den FFC Renshausen am den nächsten Sonntag blickt.

Verdienter 2:1 Erfolg des VfL Jesteburg gegen Sparta Göttingen
 
Mit Sparta Göttingen war am Sonntag ein schwierig einzuschätzender Gegner zu Gast beim VfL Jesteburg. Holten die Göttinger in der letzten Saison noch souverän die Meisterschaft in der Oberliga Ost, stehen sie jetzt überraschend mit Null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Trotzdem warnte Trainerin Ina Heitmann ihre Mannschaft vor dem Spiel, den Gegner nicht zu unterschätzen.
Durch eine Parallelansetzung der ersten Herren des VfL Jesteburg mussten die Damen auf den etwas kleineren dritten Platz am Alten Moor ausweichen. Dies bereitete beiden Mannschaften in den ersten Minuten einige Schwierigkeiten, da die Räume im Mittelfeld sehr eng waren. Trotzdem konnte sich der VfL zu Beginn zwei gute Chancen erspielen, die jedoch ungenutzt blieben. Bis zur 40. Minute versuchten beide Mannschaften mit relativ vielen langen Bällen das enge Mittelfeld zu überspielen. Dabei ergaben sich Chancen auf beiden Seiten mit leichtem Vorteil für den VfL, die jedoch nicht genutzt wurden. In der 41. Minute gewährten die Göttinger dem VfL dann viel Platz im Mittelfeld, den Nadia Papist ausnutzen konnte. Mit einem starken Dribbling und einem guten Pass setzte sie Nele Heins auf der linken Seite perfekt in Szene, die freistehend den Ball im Netz unterbringen konnte. 1:0 für den VfL, eine Führung, die aufgrund der Spielanteile verdient war. Drei Minuten später dann eine ähnliche Situation. Dieses Mal kam der Pass jedoch auf die mitgelaufene Dana Sievers, die mit dem linken Fuß nicht genug Druck hinter den Ball bekam. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der überraschende Ausgleich für Göttingen. Nach einem Einwurf traf die Göttinger Spielerin den Ball aus etwa 25 Metern goldrichtig und der Sonntagsschuss senkte sich hinter Torhüterin Jungblut in den Winkel des VfL-Tores.
In der Halbzeit nahm sich der VfL vor, geduldig weiter zu spielen und sich für die hohen Spielanteile in der zweiten Hälfte zu belohnen. Dies gelang dann sehr schnell. In der 50. Minute schlug Maleen Gerkens einen Freistoß von der Mittellinie aus in den Strafraum der Gäste, wo Sina Reinmüller zunächst die Torhüterin anschoss und Annalena Otto den zweiten Ball im Tor unterbringen konnte. Im Folgenden dominierte der VfL deutlich das Spiel, konnte jedoch zahlreiche Chancen durch Nele Heins, Annalena Otto und Sarah Wedtgrube nicht zum vorentscheidenden 3:1 nutzen. In der 80. Minute hatte Sparta Göttingen dann die Chance, Jesteburgs fehlende Chancennutzung zu bestrafen. Auf der rechten Seite setzte sich eine Göttingerin gegen Dana Sievers durch und schlug den Ball in den Strafraum, wo eine Stürmerin den Ball an die Latte setzte. Den zweiten Ball konnten Carolin Diekhoff und Torhüterin Jungblut in Zusammenarbeit in letzter Sekunde klären. Acht Minuten später klärte Diekhoff dann nach einem Göttinger Konter wieder in letzter Sekunde. In der 89. Minute hätte die eingewechselte Lea Menk endlich den Sack zu machen können, doch sie verzog aus kurzer Distanz knapp. Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff die Schiedsrichterin dann ab und der VfL war erleichtert, den Sieg über die Zeit gebracht zu haben.
Trainerin Ina Heitmann sah ein gutes Spiel ihrer Mannschaft, hätte sich jedoch eine konsequentere Chancenauswertung gewünscht: “Wir haben es heute unnötig spannend gemacht und hätten das Spiel schon viel früher entscheiden müssen. Am Ende sind aber die drei Punkte entscheidend.” Am nächsten Sonntag geht es dann zum HSC Hannover, die ebenfalls sechs Punkte aus drei Spielen geholt haben. 
 

5:1-Sieg über Aufsteiger – Günthel ebnet Weg zum Erfolg mit Dreierpack

Aufgrund des spielfreien Wochenendes zuvor konnten sich die VfL-Frauen 14 Tage auf das Spiel gegen den Aufsteiger vom FC Pfeil Broistedt vorbereiten. Nach dem herausgehend 2:1 Erfolg des Gegners gegen den letztjährigen Oberligameister Sparta Göttingen war man gewarnt vor der Mannschaft aus dem Kreis Peine. Jedoch begannen die Mädels von der Seeve trotz einiger Umstellungen furios und führten bereits nach einer Minute mit 1:0 durch Nele Heins.
Im Folgenden spielte der VfL aus einer sicheren Abwehr heraus einen konsequenten Ball im Mittelfeld und konnte so in den ersten 20 Minuten einige Chancen auf der eigenen Seite verbuchen. In den nächsten 10 Minuten kamen die Gäste jedoch besser ins Spiel und Torhüterin Jungblut musste zweimal in höchster Not klären. In der 32. Minute dann ein Freistoß für die Gäste aus dem rechten Halbfeld, der auf Höhe des Elfmeterpunktes in den Jesteburger Strafraum geschlagen wurde. Eine Broistedter Stürmerin kam an den Ball, traf die Latte und konnte den Ball dann im zweiten Versuch mit dem Kopf im Tor unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt ein verdienter Ausgleich für die Gäste, da der VfL zu wenig investierte und dem Gegner zu viel Platz ließ. Trotzdem ließen sich die Rüsselkäferinnen davon nicht beeindrucken, drehten in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit nochmal auf und konnten so durch Anna-Lena Günthel und Sina Reinmüller noch vor der Pause auf 3:1 erhöhen.
In der zweiten Halbzeit nahm der VfL das Spielgeschehen dann deutlich in die Hand, wodurch die Gegner bis auf einen ungefährlichen Freistoß von der Strafraumgrenze zu keiner klaren Chance mehr kamen. Bereits in den ersten fünf Minuten erspielte sich der VfL zwei Chancen durch Phuong Uyen Le Do und Nele Heins, die aber ungenutzt blieben. In der 75. Minute machten die Rüsselkäferinnen den Sack dann endgültig zu. Nele Heins setzt sich stark auf der linken Seite gegen mehrere Spielerinnen durch und bewies ein gutes Auge für die mitgelaufene Anna-Lena Günthel, die den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes mit einem Schuss aus der Drehung im langen Eck unterbringen konnte. In den nächsten 10 Minuten kam der VfL nochmals zu zwei Großchancen durch Nele Heins und Nadia Papist. Aber auch diese Chancen blieben ungenutzt. In der 87. Minute erzielte Günthel dann ihr drittes Tor in diesem Spiel. Wieder setzte sich Nele Heins stark auf der linken Seite durch und spielte den Ball auf die mitgelaufene Günthel in die Mitte, die den Ball ohne zu zögern direkt im Winkel unterbrachte.
Es blieb beim 5:1 und Trainerin Ina Heitmann konnte, recht zufrieden, auf ein von ihren Mädels über weite Strecken deutlich dominiertes Spiel zurückblicken. In der nächsten Woche gilt es dann ebenfalls zuhause gegen Sparta Göttingen, die nach drei Spielen mit drei Niederlagen sehr überraschend auf dem letzten Tabellenplatz stehen, die gute Leistung zu bestätigen und die 3 Punkte am Alten Moor zu lassen.

Endstation Achtelfinale - Bitteres Pokalaus für die Rüsselkäferinnen

Nachdem man in der vorherigen Saison das Pokalfinale in Barsinghausen erreicht hatte, war in der neuen Serie bereits im Achtelfinale Endstation für den VfL Jesteburg. Trainerin Ina Heitmann standen gegen den unbekannten Gegner TuS Büppel aus der Oberliga West wieder nur wenige Spielerinnen zur Verfügung. Larissa Wentzien aus der zweiten Mannschaft sprang kurzfristig ein, sodass man immerhin mit 13 Spielerinnen anreisen konnte.
Den Anfang des Spieles verpennte der VfL gewaltig, sodass es nach Abstimmungsproblemen in der Abwehr bereits nach sechs Minuten 2:0 für Büppel stand. Die Zuschauer bekamen in den ersten Minuten richtig was zu sehen, denn nun waren die Mädels von der Seeve wach und konnten in der 9. Minute durch einen wuchtigen Kopfball unter den Querbalken von Annalena Otto nach Ecke von Anna-Lena Günthel den Anschlusstreffer erzielen. Nach den turbulenten Anfangsminuten lief das Spiel im Folgenden hauptsächlich im Mittelfeld ab, wobei beide Mannschaften nur selten zu Torchancen kamen. In der 33. Minute setzte Nele Heins sich dann schön im Strafraum durch und konnte nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Wie schon in der vergangenen Woche trat Sina Reinmüller an. Leider traf sie dieses Mal nur die Unterkante der Latte und Nele Heins konnte den 2. Ball auch nicht im Tor unterbringen. Das war Pech! Bis zum Ende der ersten Halbzeit spielte der VfL weiter mutig nach vorne, doch auch zwei Ecken und ein Freistoß brachten nichts ein. So ging es mit einem 1:2 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit bestimmte der VfL nun deutlich das Spiel. Wie jedoch in der vorherigen Woche in Hildesheim, konnten auch in Büppel wieder nur wenig zwingende Torchancen erspielt werden. Die besten Chancen hatten noch Nadia Papist, die den Ball nach Flanke von Maleen Gerkens nur knapp am Tor vorbeiköpfte und Anna-Lena Günthel, deren Schuss die Torhüterin halten konnte. In der 64. Minute dann der verdiente Ausgleich. Nele Heins setzte schön nach, eilte den Abwehrspielerinnen davon und konnte den Ball im 1 gegen 1 gegen die Torhüterin im Tor unterbringen. 2:2 - nun war wieder alles offen. Büppel kam weiterhin kaum noch zu Torchancen und der VfL behielt die Oberhand im Spiel. Jedoch wurde oft zu ungenau gespielt. Der VfL wollte das Spiel gewinnen, vergaß dabei aber oftmals die Defensive. Das konnte Büppel in der 71. Minute zum 3:2 nutzen. Nun musste der VfL alles nach vorne werfen, um den Ausgleich zu erzielen. Doch das Ganze brachte keine nennenswerten Chancen mehr ein. Stattdessen konnte Büppel mit einem Konter die weit aufgerückte Jesteburger Mannschaft überspielen und mit dem 4:2 den endgültigen K.O. erzielen.
"Wir waren heute nicht gut und trotzdem hätten wir das Spiel gewinnen können. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Man muss dem jungen Team Zeit geben, sich zu finden! Abhaken, trainieren, besser machen!", so das Statement von Trainerin Ina Heitmann nach dem Spiel. Nun gilt es, sich voll und ganz auf die Liga zu konzentrieren. Zwei Wochen Zeit haben die Jesteburger Mädels nun, um sich auf das nächste Spiel vorzubereiten und weiter als Mannschaft zusammenzuwachsen.

Unglücklicher Start in die Liga – 2:1 Niederlage in Hildesheim

Durch verletzungs- und urlaubsbedingte Ausfälle hatte der eigentliche Torwarttrainer, heute jedoch als Chefcoach agierende Rolf Sievers nur 10 Spielerinnen des eigentlichen Kaders zur Verfügung. Andrea Ludewig, Lina Oesmann und Darlene Schulz, die nach der vergangenen Saison in den Fußball-Ruhestand gegangen waren, sprangen jedoch kurzfristig ein, um ihr ehemaliges Team beim Aufsteiger Hildesheim zu unterstützen.
Das Spiel begann zunächst auf beiden Seiten recht verhalten mit leichten Vorteilen auf Seiten des VfL. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten, bedingt durch die Ausfälle, kam der VfL immer besser ins Spiel. Durch gute Balleroberungen konnte immer wieder schnell nach vorne kombiniert werden. In der 10. Minute hatte dann die auf der rechten Außenbahn spielende Phuong Uyen Le Do die erste Chance für den VfL. Nach schöner Vorarbeit von Sina Reinmüller konnte Le Do einen Pressschlag im Strafraum erzwingen, doch der Ball kullerte Zentimeter am Tor vorbei. In den darauffolgenden 20 Minuten behielt der VfL die Oberhand im Mittelfeld, konnte sich jedoch keine zwingenden Torchancen erspielen. Erst in der 27. Minute kamen die Hildesheimer das erste Mal gefährlich vor das Tor von Torhüterin Laura Jungblut, die jedoch abwehren konnte. In der 30. Minute dann wieder eine Chance auf Seiten des VfL, als Annalena Otto nach Flanke von Anna-Lena Günthel den Ball knapp über das Tor setzte. In der 43. Minute dann ein langer Ball durch die stärker werdenden Hildesheimer über die linke Seite, wo Carolin Diekhoff die Stürmerin nur noch regelwidrig stoppen konnte. Der folgende Freistoß wurde zentral vor das Tor geschlagen, wo eine Hildesheimer Stürmerin auf ihre Mitspielerin ablegte, die den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 im Tor unterbringen konnte.
Der VfL kam trotzig und  stark aus der Halbzeit und erspielte sich bereits in den ersten Minuten Chancen durch Annalena Otto und Andrea Ludewig, die jedoch nichts einbrachten. In der 50. Minute wurde dann Sophie Gerkens in den Strafraum geschickt und konnte von der Hildesheimer Abwehrspielerin nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sina Reinmüller sicher zum Ausgleich. In den folgenden 20 Minuten dominierte weiter der VfL das Spiel und konnte sich auch einige Großchancen durch Sina Reinmüller, Nadia Papist und Phuong Uyen Le Do erspielen. Doch es war wie verhext, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Zudem wurde ein glasklares Foul an Andrea Ludewig im Strafraum von der Schiedsrichterin nicht gesehen. Dieser eigentlich eindeutige Elfmeter hätte wohl spielentscheidend sein können. Stattdessen kamen die Hildesheimerinnen zu zwei Entlastungsangriffen. Den ersten konnte Torhüterin Jungblut noch abwehren, beim Zweiten konnte eine Hildesheimer Spielerin den Abpraller zum 2:1 einnetzen. Nun hatte der VfL noch 10 Minuten Zeit, um dieses vom Spielverlauf her doch recht unverdiente Ergebnis noch zu drehen. Man konnte sich jedoch keine zwingenden Torchancen mehr erspielen. Kurz vor Schluss rettete dann sogar noch die Latte für die weit aufgerückte Jesteburger Mannschaft, wodurch es beim 2:1 für Hildesheim blieb.
Letztendlich muss man sagen, dass der VfL seine Überlegenheit nicht nutzen konnte und zu viele Chancen liegen ließ, während die Hildesheimer deutlich effektiver in der Chancenauswertung waren.
Viel mehr, als „das ist halt Fußball“ konnte Ersatzcoach Rolf Sievers seinen Mädels nach dem Spiel dann auch nicht mehr zum Trost mit auf den Weg geben.

Jesteburg mit Sieg gegen Regionalligisten in der 1. Pokalrunde

Die Frauen des VfL Jesteburg starteten bei strahlendem Sonnenschein in die neue Pflichtspiel-Saison.
In der 1. Runde des AOK Niedersachsen Pokals traf man auf den Regionalligisten SV Heidekraut Andervenne, die in der Vorsaison auf Platz 10 der Regionalliga Nord gelandet waren.
Nach einer intensiven Vorbereitung und diversen positiven Testspielen starteten die VfL-Frauen jedoch optimistisch in die Partie.
Dies bestätigte sich bereits in der 2. Spielminute.  Nach einer Hereingabe in den 16er durch Sarah Wedtgrube konnte sich Neuzugang Anna-Lena Otto durchsetzen und mit rechts einschieben. In den ersten 15. Minuten konnten weitere Torchancen erarbeitet werden. Einen Ballverlust im Mittelfeld konnte der Gegner jedoch zum Ausgleich nutzen. Nachdem in der ersten Viertelstunde die Vorteile klar beim VfL lagen, kam Andervenne immer besser ins Spiel und erspielte sich seinerseits Torchancen. Im Weiteren Verlauf fanden die VFL-Frauen zurück ins Spiel. Es wurden ebenfalls Torchancen erspielt, die jedoch keinen positiven Abschluss fanden.
In der 30. Minute dann eine feine Kombination der Gerkens-Zwillinge, die sich zur neuen Saison ebenfalls den Jesteburgerinnen angeschlossen hatten. Sophie Gerkens legte von rechts außen in den Rückraum auf ihre Zwillingsschwester Maleen Gerkens ab, welche sogleich abzog und den Ball unhaltbar aus über 20 Metern im Tor unterbringen konnte. Die Rüsselkäferinnen waren nun eindeutig agiler und bestimmten das Spiel. Somit konnte man eine 2:1 Führung in die Halbzeit bringen.
Aus der Pause kamen die Jesteburgerinnen erneut stark. Bereits in der 47. Minute sorgte Nele Heins für die 3:1 Führung. Sie setzte sich stark durch und traf aus spitzem Winkel. In der 54. Minute dann die Entscheidung: Heins legt auf den weiteren Neuling Anna-Lena Günthel ab, die aus 16 Metern zum 4:1 traf. Es folgten Chancen im Minutentakt auf Jesteburger-Seite, aber auch Laura Jungblut konnte sich immer wieder auszeichnen. In der 80. Minute spielten die Rüsselkäferinnen nach dreimaligem Auswechseln nur noch zu zehnt weiter, nachdem Sophie Gerkens verletzungsbedingt das Feld verlassen musste.
Dennoch konnte das Spiel mit 4:1 gewonnen werden. Am 23.08.2015 findet die 2. Runde im Pokal statt.

Spielberichte Saison 2014/2015

VfL Frauen siegen in Renshausen 

Die letzte Auswärtsfahrt der Saison konnten die Frauen des VFL mit einem 3:1 Erfolg beim FFC Renshausen abschließen.
Das Team von Trainerin Ina Heitmann zeigte von Beginn an eine starke Leistung. Eine gute Zweikampfführung ging mit einer spielerischen Überlegenheit einher. Bereits in der 5. Spielminute hätte es nach einem Lattentreffer von Andrea Ludewig schon 1:0 stehen können. Die Rüsselkäferinnen spielten danach ruhig weiter und versuchten auf dem schwer zu bespielenden kleinen Platz den Führungstreffer zu erzielen. In der 34. Spielminute war es dann soweit, als Andrea Ludewig nach einer guten Kombination zwischen Lina Oesmann und Sina Reinmüller das 1:0 erzielen konnte. Auch in der Folge agierten die Gäste zielstrebig und hielten das Tempo hoch, doch ein weiterer Treffer wollte vor der Pause nicht mehr fallen.
Nach Wiederanpfiff brauchten die VFL Frauen einige Minuten um wieder in die Partie zu kommen. Nele Heins zeigte in der 59. ihre Klasse, als sie nach einem Alleingang platziert ins Toreck zum 2:0 abschloss. In der 70. hätten die Gäste auf 3:0 erhöhen können, als wieder Heins Sturmpartnerin Ludewig bediente, die aber aus kurzer Distanz neben das Tor schoss. Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie hatten die Gastgeberinnen ihre erste Torchance, aber Ersatzkeeperin Sonja Putensen war zur Stelle und klärte stark. Mit einem direkt verwandelten Eckball sorgte Andrea Ludewig für die beruhigende 3:0 Führung (81.). Auch der vierte Treffer der Partie geht auf das Konto einer VFL Spielerin. Nach einem Eckball fiel der Ball Phuong Uyen Le Do vor die Füße, die den Ball unglücklich über die Linie drückt (84.) In der Folge versuchte Renshausen einen weiteren Treffer zu erzielen, aber Keeperin Sonja Putensen war stets zur Stelle und so durften sich die VFL Frauen über drei weitere Punkte freuen. "Wir haben heute eine sehr gute Leistung auf den Platz gebracht und verdient drei Punkte mitgenommen.", so Trainerin Heitmann. 

VFL Frauen überrollen BSC Acosta 

Bei schönstem Fußballwetter setzten sich die Frauen des VFL Jesteburg mit 8:1 gegen die Gäste vom BSC Acosta Braunschweig durch.
Die Rüsselkäferinnen brauchten zunächst ein wenig Anlauf und zwei Pfostentreffer ehe in der 18. Spielminute Darlene Schulz Nele Heins bediente, die den Ball unhaltbar platzieren konnte. Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich warten (21.). Andrea Ludewig konnte per Strafstoß in der 24. Minute den alten Abstand wieder herstellen. Kurz vor der Pause machte dann die Elf von Trainerin Ina Heitmann den Deckel auf die Partie, als zunächst Sarah Wedtgrube in der 41. Minute mit einem Schuss unter die Latte traf und Angreiferin Nele Heins das Kunsstück fertigbrachte innerhalb einer Spielminute doppelt zu treffen (45.). So gingen die VFL Frauen mit einer 5:1 Führung in die Kabine.
Auch in Durchgang zwei zeigten die Gastgeberinnen eine konzentrierte Leistung und erhöhten erneut per Doppleschlag durch Andrea Ludewig und Sarah Wedtgrube auf 7:1 (56./58.) Der Schlusspunkt der Partie war dann der vierfach Schützin Nele Heins vorbehalten, die ihr schönes Solo mit dem 8:1 belohnte. „Wir haben heute durch alle Mannschaftsteile eine sehr gute Vorstellung abgeliefert. Die Mädels haben den Willen gezeigt das Spiel für sich zu entscheiden und ich bin sehr zufrieden.“, so Trainerin Heitmann 

VFL Frauen mit Auswärtssieg 

An einem ungewohnten Samstag traten die Frauen des VFL Jesteburg beim Tabellenschlusslicht TSV Eintracht Bückeberge an und gewannen mit 3:0.
Was aus der Tabellenkonstellation beider Teams nach einer klaren Angelegenheit aussah, entpuppte sich im Hinspiel für die Heitmann Elf zu einem echten Stolperstein, verlor man die Patie auf heimischer Anlage mit 2:1. Dies sollte nun wieder geradegerückt werden und so gingen die Rüsselkäfferinnen konzentriert und engagiert zu Werke. In der 16. Spielminute setzte sich Außenbahnspielerin Sarah Wedtgrube geschickt gegen zwei Gegenspielerinnen durch und legte punktgenau für Stürmerin Nele Heins auf, die das Leder aus kurzer Distanz ins obere Toreck beförderte. Die Vorlagengeberin verpasste es kurz darauf sich selbst zu belohnen, als sie ebenfalls aus kurzer Distanz an der vielbeinigen Abwehr der Gegner scheiterte. Die Gastgeberinnen zeigten sich das erste Mal nach einer guten halben Stunde vor dem Tor des VFL, aber der Schussversuch landet in dem Armen von Torhüterin Laura Jungblut. Bis kurz vor der Pause gab es nur noch Chancen für die Gäste zu verzeichnen. Andrea Ludewig scheitert mit einem Sololauf an der guten Torhüterin des TSV und diverse Freistöße landen entweder knapp neben, oder über dem Tor. Mit dem Halbzeitpfiff dann noch die größte Möglichkeit zum Ausgleich für die Heimelf, aber Laura Jungblut ist zur Stelle und so ging es mit einem knappen 1:0 für die Rüsselkäferinnen in die Pause.
Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs waren äußerst zerfahren und es gab kaum gelungene Kombinationen zu sehen, aber kurz darauf hatte das Sturmduo Heins/Ludewig ihren Auftritt. Nele Heins ging in das Laufduell mit zwei Gegenspielerinnen und passte auf die mitgelaufene Ludewig, die den Ball nur noch in das leere Tor schieben musste (55.). Die VFL Spielerinnen versuchten nun das vorentscheidende dritte Tor zu erzielen und es folgten einige vielversprechenden Angriffe insbesondere über die Außenbahnen, aber es dauerte bis zur 74. Minute ehe Andrea Ludewig mit einem Pass in die Nahtstelle der Abwehr, ihre Sturmpartnerin Nele Heins in eine eins zu eins Situation mit der Torhüterin brachte. Diese widerum zeigte keine Nervosität, umkurvte die Schlussfrau und schob zum 3:0 Endstand ein.
Am kommenden Wochenende steht das vorletzte Heimspiel gegen BSC Acosta bevor, ehe es in der darrauffolgenden Woche nach Renshausen geht.

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Diekhoff (62. Putensen), Sievers, Menk, Wedtgrube, J. Oesmann (51. Weber), Papist (70. Le Do), Reinmüller, Ludewig, Heins

 

VFL Frauen mit Niederlage in Ahlten

Nach drei Siegen in Folge mussten sich die Frauen des VFL Jesteburg der TSG Ahlten mit 1:3 geschlagen geben.
In der Anfangsphase war es ein Abtasten beider Teams ohne nennenswerte Torchance. Der erste gelungene Angriff der Jesteburgerinnen über Sarah Wedtgrube in Nele Heins konnte in der 10. Spielminute notiert werden. Ahlten versuchte mit körperbetontem Spiel die Gäste vom eigenen Strafraum fern zu halten, aber dies zu Lasten vieler Freistöße zu Gunsten der Heitmann-Elf. In der 19. Spielminute setzte Nele Heins ihre Sturmpartnerin Andrea Ludewig gut ein, die im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden. Die gefoulte trat selber an und erzielte die Führung für ihr Team. Diese hatte jedoch nur drei Minuten bestand, als der Spielaufbau der Gastgeberinnen nicht entscheidend gestört wurde und die Mittelfeldspielern per Sonntagsschuss den Ausgleich erzielen konnten. Bis zur Pause tat sich dann auf beiden Seiten nicht mehr viel und so ging es mit dem remis in die Pause.
Die VfL Frauen kommen gut wieder in die Partie. Die größte Chance in Durchgang zwei bot sich Sarah Wedtgrube. Nele Heins setze an der Außenlinie gut durch und passte maßgenau auf Sarah Wedtgrube, die den Ball nur noch über die Linie zu schieben braucht, aber kurz vor der Ballannahme verspringt der Ball unglücklich und so geht der Schuss klar über das Tor. Kurz darauf ist es wieder Wedtgrube die mit ihrem Versuch an der Torhüterin scheitert. Quasi im Gegenzug erzielen die Gastgeberinnen dann die 2:1 Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss ist das Spiel dann nahezu entschieden, als sich die VFL Frauen einen leichtfertigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung erlauben und der schnelle Gegenangriff das 3:1 bringt. Die Gäste versuchen in der Folge noch den Anschlusstreffer zu erzielen, aber die TSG zeigte eine souveräne Abwehrleistung und alle Angriffe des VFL verpufften. "Wir haben heute nicht unser Leistungsvermögen auf den Platz gebracht und der Gegner war vom Kopf her immer einen Schritt schneller als wir.", so Trainerin Heitmann 

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Diekhoff, Sievers, Freund (75. Putensen), Wedtgrube, J. Oesmann (75. Weber), Reinmüller, Schulz (64. Papist), Ludewig, Heins 

Julia Oesmann Doppeltorschützin und Pferdeflüsterin

2:1 konnten die Frauen des VFL Jesteburg ihr Heimspiel gegen den ESV RW Göttingen gewinnen und insbesondere eine Spielerin machte dabei auf sich aufmerksam
Nach dem Sieg am vergangen Wochenende im Pokalhalbfinale galt es nun den Fokus wieder auf den Ligaalltag zu richten. Dies gelang in der Anfangsphase der Partie zunächst noch ganz gut mit Großchancen durch Andrea Ludewig und zweimal Sina Reinmüller. Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen immer weiter Richtung  des Tores von Keeperin Laura Jungblut. Die durch die Abwesenheit von Lina Oesmann umgestellte Viererkette  agierte aber gewohnt sicher und lies kaum klare Torchancen für die Gäste zu. Einzig nach Standardsituationen waren gefährliche Torraumszenen zu verzeichnen. Den VFL Frauen fehlte in Durchgang eins in der Offensive die Durchschlagskraft und den Angreiferinnen Nele Heins und Andrea Ludewig ein wenig die Unterstützung durch das Mittelfeld. In der 39. Spielminute brachten die Göttingerinnen einen Ball von der Außenlinie in den Strafraum, Torhüterin Jungblut zögerte zunächst und lies den Ball passieren. Die Abwehrspielerinnen Julia Oesmann und Carolin Diekhoff waren sich nicht einig wer den Ball klären soll und vom Fuß von Oesmann überquerte der Ball die Linie zum 0:1 für Göttingen. So mussten die Frauen des VFL mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Die zweiten 45 Minuten begannen aus Sicht der Gastgeberinnen furios. Wie auch schon im Pokalspiel zeigten die Spielerinnen von Ina Heitmann wozu sie in der Lage sind, wenn sie gefordert werden. Mit einem couragierten Auftritt und dem Willen das Spiel noch zu drehen rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Gäste. Nele Heins lief alleine in den Strafraum und konnte für alle sichtbar nur durch eine Notbremse gestoppt werden. Die Schiedsrichtern entschied jedoch auf Abstoß und nahm den VFL Frauen damit eine große Chance zum Ausgleich zu kommen. In der 50. Spielminute machte sich Heins erneut auf und davon und lies sich diesmal von niemandem mehr stoppen und erzielte per Außenristschuss den Ausgleich. Nur eine Minute später legte Heins auf Sturmkollegin Ludewig ab, die Torhüterin war bereits geschlagen, aber eine Abwehrspielerin konnte den Ball noch von der Linie kratzen. Wieder nur zwei Minuten später lief Andrea Ludewig alleine auf die gute Gästetorhüterin zu, die als Siegerin aus dieser eins gegen eins Situation hervorging. Dann trat erneut Julia Oesmann auf den Plan, als sie nach einem Eckball am höchsten stieg und den Ball mit einem wichtigen Kopfball zum 2:1 Siegtreffer in die Maschen jagte. Somit gingen alle drei Treffer auf das Konto von Jesteburgerinnen, wobei Julia Oesmann sich nach Abpfiff  noch als Pferdeflüsterin hervortat und am Sportplatz ein entlaufendes Pony einfing.

„In der Schlussphase der Partie mussten wir nochmal um die drei Punkte bangen, aber es war ein Sieg mit Überzeugung und eine starke Mannschaftsleitung.“, so Trainerin Heitmann 

VfL: Jungblut- Freund, Diekhoff, Sievers, Menk (77. Putensen), Schulz, J. Oesmann, Weber (61.Papist), Reinmüller, Ludewig, Heins

Finale oho....

VfL Frauen ziehen mit einem 3:2 Erfolg beim SV DJK Schlichthorst in das NFV Pokalfinale ein.

Nach zweistündiger Fahrt erreichte das Team von Trainerin Ina Heitmann den Spielort des Halbfinales. Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn übernahmen die Gäste des VfL Jesteburg die Spielkontrolle. In der 12. Spielminute schickte Lina Oesmann Andrea Ludewig auf die Reise, die die herauseilende Torhüterin überlupft und zum 0:1 vollendet. Nur drei Minuten später fand ein Abschlag von Torhüterin Laura Jungblut erneut Andrea Ludewig die den Ball auf die mitgelaufene Nele Heins durchsteckte, die ihr Team mit 0:2 in Führung bringt. Die Gastgeberinnen zeigten sich ihrerseits aber nur kurz beeindruckt und versuchten schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. Die VFL Abwehr agierte allerdings sehr umsichtig und ließ so gut wie keine Abschlüsse auf das Tor zu. In der 34. Spielminute schaffte es eine Angreiferin von Schlichthorst in den Strafraum der Gäste einzudringen, kreuzte den Laufweg von Sarah Wedtgrube und ging zu Boden. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß für die Heimelf der den Anschlusstreffer zum 1:2 bedeutete.Die VfL Frauen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und stellten kurze Zeit den alten Abstand wieder her. Dana Sievers langer Ball erreichte das eigentliche Ziel Nele Heins nicht, dafür konnte Andrea Ludewig den Ball mitnehmen und die Torhüterin zum 1:3 überwinden. Kurz vor der Pause bot sich den Gästen noch eine Doppelchance durch Sarah Wedtgrube im Zusammenspiel mit Nele Heins und Sina Reinmüller per Nachschuss. So ging eine temporeiche erste Halbzeit zu Ende.
Nach der Halbzeitpause wollten die VfL Frauen möglichst lange den zwei Tore Vorsprung halten und aus einer gesicherten Defensive kontern doch daraus wurde nichts, denn bereits nach zwei Minuten konnten die Gastgeberinnen den Anschlusstreffer erzielen. Ein Pass in die Gasse konnte nicht verhindert werden und die Angreiferin schoss platziert ins untere Eck. Wieder entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel diesmal mit leichten Vorteilen für Schlichthorst. Nach sechzig gespielten Minuten kamen die VfL Frauen wieder vermehrt in den Strafraum der Gastgeberinnen, aber sich ohne hundertprozentige Torchancen zu erspielen. Auf der Gegenseite liefen sich die Schlichthorster Spielerinnen immer wieder an der VfL Innenverteidigung um Dana Sievers und Carolin Diekhoff fest. Sina Reinmüller setze einen Freistoß an die Latte. Auf der Gegenseite fast ein Eigentor von Carolin Diekhoff, die einen Freistoß für Schlichthorst abfälscht, aber Laura Jungblut lenkt den Ball über die Latte. Beide Teams müssen jetzt dem hohen Tempo der Partie Tribut zollen und so bleibt das Spielgeschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen. Julia Oesmann und Nadia Papist prüfen mit ihren Kopfbällen nach Eckstößen nochmal die Torhüterin der Gastgeberinnen, aber ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Nach fünf Nachspielminuten in einer fairen Partie pfiff der Schiedsrichter ab und damit erreichten die VFL Frauen nach 2001 und 2002 erstmals wieder das NFV Pokalfinale in Barsinghausen. Im Finale am 13.06. muss sich das Team von Trainerin Ina Heitmann mit dem Titelverteidiger SV Union Meppen messen.

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Diekhoff, Sievers, Menk (Freund), Schulz (Papist), Reinmüller, Weber (J.Oesmann), Wedtgrube, Ludewig, Heins

 

Jesteburg mit einem hart erkämpften Sieg

Die Frauen des VfL Jesteburg starteten bei Nieselregel stark in die 3. Partie der Rückserie. Dabei musste Trainerin Heitmann auf einige Spielerinnen verletzungsbedingt verzichten.

Die Gastgeberinnen begannen zunächst mit zwei Großchancen, die das Ziel nur knapp verfehlten.
So erreichte eine Flanke von rechts, die am Fünfer lauernde Andrea Ludewig, die knapp am Tor vorbei zog. Nele Heins setzte sich wiederrum ebenfalls auf der rechten Seite durch, ging bis zur Grundlinie und spielte der eingelaufenen Ludewig knapp in den Rücken. 
Ahlerstedt / Ottendorf konnte sich nur selten mit Bällen über die linke Seite befreien. In der 15. Minuten setzte sich die stark aufspielende Heins gegen drei Gäste durch. Ihr Torabschluss konnte im letzten Moment abgeblockt werden. Ab der 25. Minute wurde das Spiel ausgeglichener, wenn auch die Rüsselkäferinnen, mehr Ballbesitz hatten. Dennoch konnten sie nicht mehr präzise vor das Tor spielen und der letzte Pass erreichte nicht den Mitspieler. Es ging mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Zur zweiten Hälfte nahm der Regen zu. Der Platz wurde matschig und rutschig.
Die Gastgeberinnen starteten aber ähnlich stark in die zweite Halbzeit, wie bereits zu Beginn. Es wurden Chancen im Minutentakt heraus gespielt. Ahlerstedt setzte auf Konter.
In der 50. Minute konnte eine Ahlerstedterin sich auf links durchsetzen. Es entstand ein 4 gegen 3 Konter, der mit einem unpräzisen Torabschluss unterbrochen wurde. Dies lag auch an der sicher stehenden Defensive um Lina Oesmann, Dana Sievers, Sina Reinmüller und Lea Menk.
In der 55. Minute gab es Freistoß für den VfL. Sina Reinmüller zog den Ball von der rechten Strafraumecke an den zweiten Pfosten. Dort lauerte Andrea Ludewig, die den Ball nur knapp am Tor vorbei setzte.
Kurz darauf ein schnell ausgeführter Einwurf auf Nele Heins. Diese kam über rechts, legte den Ball auf den 11er. Dort steht erneut Ludewig, die knapp verzieht.
Die Gastgeberinnen ließen nach dem ersten starken Ansturm etwas nach. Dennoch erkannte man, dass sie das Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten.
In der 77. Minute war es dann soweit. Darlene Schulz setzte sich über rechts gut durch, legt den Ball erneut flach in den 16er. Andrea Ludewig zog ab und traf nur den Gegner. Der Abpraller erreichte Nele Heins, die ihre starke Leistung mit dem 1:0 krönte.
Es folgten einige kleinere Torchancen, ehe Schiedsrichterin Heuer das Spiel abpfiff.
„Wir haben gerade in der 2. Halbzeit geduldig gespielt und die Chance genutzt, die sich uns geboten hat. Ahlerstedt hat hinten gut gestanden und immer den letzten Pass verhindert bzw. Schüsse geblockt. Ein 1:0 bringt auch 3 Punkte. Ich bin zufrieden.“ So Trainerin Heitmann.

VfL: Jungblut- L. Oesmann (87. Putensen), Reinmüller, Sievers, Menk, Schulz, J. Oesmann (85. Jacobsen), Weber, Wedtgrube, Ludewig, Heins

 

 

Jesteburgerinnen verlieren unglücklich in Barum

 

Bei herrlichem Frühlingswetter in Barum begann das Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Leider machte der tiefe Platz das Fußballspielen für beide Mannschaften schwer, sodass man viel mit hohen und langen Bällen agierte.
In der 4. Minute setzte sich Andrea Ludewig auf links gut durch. Den Torabschluss konnte die heute stark aufspielende Gästeverteidigerin abwehren.
Im Mittelfeld wurden viele Zweikämpfe geführt, die in der ersten Halbzeit zu meist durch die Gastgeberinnen gewonnen wurden.
In der 15. Minute kam es dann zu einem Freistoß für unsere Torhüterin Laura Jungblut im Strafraum, den sie selbst ausführte.  Der langgeschlagene Ball landete beim Gegner und wurde direkt auf die Stürmerin gespielt. Diese konnte nun unbedrängt zum 1:0 einschieben. Die Rüsselkäferinnen waren nur kurz durch den Gegentreffer verunsichert. Dennoch folgten in der 22., 26. und 28. Minute drei hochkarätige Chancen:
Ein gut gespielter Doppelpass zwischen Darlene Schulz und Nele Heins sorgte für einen gefährlichen Torabschluss.
In der 26. Minute konnte nur ein Platzfehler den Ausgleich durch Nele Heins verhindern.
Kurz darauf schloss Nele Heins erneut aus 14 Meter mit einem Gewaltschuss ab. Dieser konnte ebenfalls von der Gästekeeperin über das Tor gelenkt werden.
Im Anschluss kamen auch die Gastgeberinnen immer wieder zum Torabschluss. Diese verfehlten jedoch meistens das Tor oder wurden von Laura Jungblut sicher gehalten.
In der 34. Minute waren es erneut Darlene Schulz und Nele Heins, die für Torgefahr sorgten. Darlene setzt sich gut über links durch, spielt den Ball in die Mitte. Der Schuss von Nele ging nur knapp am Tor vorbei.
Mit dem 1:0 Rückstand ging es dann in die Pause.
Nach der Halbzeit starteten die Jesteburgerinnen besser in die Partie. Das Spiel fand zumeist in der Hälfte der Gastgeberinnen statt, wobei diese auf gefährliche Konter setzten.
Die Rüsselkäferinnen kombinierten sich immer wieder in Richtung Strafraum, nur der letzte Pass sollte nicht ankommen.
Nach einer Ecke der Gäste konnten die Barumerinnen nur noch auf der Linie klären. Der Ball wurde nach außen gespielt, wo Nele Heins versuchte ihn an der Strafraumgrenze zu sichern. Unvermittelt wurde sie im von hinten gefoult. Die klare Folge: Elfmeter.
Andrea Ludewig konnte somit in der 72. Minute ausgleichen.
Keine zwei Minuten später der erneute Rückschlag. Eine Barumer Spielerin setzte sich über links gut durch, passte den Ball in die Mitte, wo sie eine Abnehmerin fand.  Die 2:1 Führung für die Gastgeberinnen in der 74. Spielminute.
Danach spielte sich die Partie vermehrt im Mittelfeld ab.
Die Jesteburgerinnen machten weiter Druck und kamen in der 90+1 erneut zu einer Großchance. Andrea Ludewig konnte die nah stehende Torhüterin nicht überwinden.Somit blieb es insgesamt beim eher unglücklichen 2:1 für Barum. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.
So sah es aus Trainerin Heitmann: „Wir haben uns mal wieder nicht belohnt. Ein Punkt wäre auf jeden Fall verdient gewesen.“

 

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Diekhoff, Sievers, Menk, J. Oesmann, Reinmüller, Wedtgrube, Ludewig, Schulz, Heins

 

 

 

Rüsselkäferinnen starten gut aus der Winterpause
Nach einer langen und harten Vorbereitung mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen war nicht klar, was man von diesem ersten Spiel in der Rückserie erwarten konnte.

 

Es zeigten sich gerade am Anfang der ersten Halbzeit immer wieder Unsicherheiten und Fehlpässe, bei denen sich die VfL-Frauen auf ihre Torhüterin Laura Jungblut verlassen konnten. Jungblut parierte in der 10. Minute sowie in der 15. Spielminute klare 1:1 Situationen, in denen sie den schnellen Rückstand ihres Teams verhindern konnte.
In der ersten Halbzeit war Schamerloh das spielbestimmendere Team. Sie rückten weit auf und wollten mit Pressing Fehler erzwingen.
Ungewohnt für eine Heimmannschaft, beschränkten sich die Rüsselkäferinnen aufs Kontern. Diese wurden allerdings noch zu ungenau aufgezogen. Erst in der 31. Minute konnte nur Aluminium die Führung durch Andrea Ludewig verhindern.
Kurz vor der Halbzeit sollte sich dies jedoch ändern. Nach guter Vorarbeit von Nele Heins erzielte Andrea Ludewig die Führung für die VfL-Frauen.
Beinahe kam es sogar zu einem schnellen zweiten Tor. Sarah Wedtgrube setzte Sina Reinmüller in Szene.
Unmittelbar vor der Halbzeit folgte dann doch der zweite Treffer. Nele Heins setzte die Gäste-Torhüterin unter Druck, sodass diese beim Versuch den Ball zu klären, Heins anschoss. Der Ball rollt anschließend über die Linie. Somit gelang die 2:0 Pausenführung.
Ausgleichende Gerechtigkeit? Beim Hinspiel in Schamerloh war den Gästen ein ähnliches Tor gegen Laura Jungblut gelungen.
In der zweiten Halbzeit spielten die VfL-Frauen mit der Führung im Rücken deutlich besser auf. Schamerloh spielte immer noch weit aufgerückt, um so den Anschlusstreffer zu erzielen - bot damit viel Platz und Raum, der nun deutlich besser genutzt werden konnten. In der 60. Minute folgte das 3:0 durch Nele Heins nach Vorlage von Darlene Schulz. Kaum eine Minute später dann das 4:0 durch Andrea Ludewig, die den Ball nach Vorlage von Nele Heins ins Tor lupft.
Der Bann war gebrochen. Die Gäste kamen kaum mehr aus der eigenen Hälfte und wenn doch, standen sie einer gut organisierten Abwehr gegenüber. In der 83. Minute sorgte dann unser eingewechselter Youngstar Larissa Wentzien für den 5:0 Schlusstreffer.

„Es war eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Ein besonderer Dank geht an unsere Torhüterin, die uns im Spiel gehalten hat. Der Gegner stand hoch und wurde von uns ausgekontert. Zum Ende wurde unser Spiel immer flüssiger. Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung sehr zufrieden“, so Trainerin Ina Heitmann

 

Rüsselkäferinnen im Halbfinale des Niedersachsenpokals 

Die Frauen des VFL Jesteburg setzten sich zu Hause gegen den Regionalligisten SV Ahlerstedt/Ottendorf mit 3:2 durch und ziehen damit in die Runde der letzen vier Teams ein. Das Team von Trainerin Ina Heitmann kam gut in die Partie und erspielte sich auch sofort gute Torchancen. Zunächst verpasste Lina Oesmann das leere Tor und Andrea Ludewig traf nur die Latte. Die Gastgeberinnen drängten den Regionalligisten in die eigene Spielhälfte zurück und zeigten ihrerseits gute Ballstafetten, die immer wieder für Torgefahr sorgten. Wieder setzte Andrea Ludewig das Leder an das Aluminium. In der 31. Spielminute bediente Nadia Papist erneut Ludewig, die diesmal aus spitzem Winkel die Führung erzielen konnte (31.). Mit der einzigen Torchance in Durchgang eins konnten die Gäste allerdings sofort den Ausgleich erzielen (33.). Der schnelle Gegentreffer zeigte allerdings kaum Wirkung, denn wieder waren es nur die VFL Frauen, die für Torgefahr sorgten. Ein Eckball konnte von A/O nur unzureichend geklärt werden und Dana Sievers erzielte per Volleyschuss das 2:1 (35.). Die Abwehr um Carolin Diekhoff und Co. zeigte keinerlei Schwächen und so tat sich bis zur Pause nicht mehr viel in beiden Strafräumen.

Auch der zweite Durchgang zeigte zunächst ein spielerisches Übergewicht der Heimelf. Sina Reinmüller erzielte kurz nach Wiederanpfiff das 3:1, aber der Treffer fand keine Anerkennung, weil Sarah Wedtgrube im Sichtfeld der Torhüterin stand und so auf Abseits entschieden wurde. Nadia Papist bediente Nele Heins, die per Direktabnahme das Leder über den Querbalken schoss. Nur wenige Minuten später war es wieder Heins, die nach Vorlage von Andrea Ludewig, per Lupfer knapp das Tor verfehlte. In der 65. Spielminute entschied die Schiedsrichterin, nach Foul an Nele Heins, auf Freistoß nahe der Sechzehnmeterlinie. Andrea Ludewig zirkelte den Ball über die Mauer zum 3:1 ins Tor (65.). Dieser Gegentreffer bewirkte bei den Gästen ein Aufbäumen und so wurde es nun ein ausgeglichenes Spiel. Eine Unaufmerksamkeit, bei einem Ball auf den zweiten Pfosten, brachte dann den Regionalligisten zurück ins Spiel (3:2, 77.). Die knappe Führung wackelte nun ein wenig, hielt aber bis zum Schlusspfiff, auch weil sich die VFL Frauen als Einheit präsentierten und jede Spielerin der anderen zur Hilfe kam, wenn dies nötig wurde. Auch offensiv setzten die Gastgeberinnen bis zum Spielende weitere Nadelstiche, aber das sichere 4:2 wollte nicht mehr fallen.
„Wir haben heute neunzig Minuten als Mannschaft agiert und sowohl spielerisch und kämpferisch überzeugt. Insbesondere die erste Halbzeit war nahezu perfekt und Dana hat mit ihrem wunderschönen Treffer das i-Tüpfelchen auf ihre konstant guten Leistungen in der Hinrunde gesetzt.“, so Trainerin Ina Heitmann. 

VfL: Jungblut- Sievers, Diekhoff, Freund - Reinmüller, L. Oesmann (81. Menk), Papist, Weber, Wedtgrube - Ludewig, Heins 

 
Und täglich grüßt das Murmeltier

Trotz guter Leistung und vielen Torchancen fahren die Frauen des VFL Jesteburg mit nur einem Punkt nach Hause.
Der letzte Auswärtsauftritt bei der SG Schamerloh endete 2:2.
Zunächst mussten die VFL Frauen einem Rückstand hinterherlaufen, denn nach einem langen Ball stand die Abwehr noch nicht gut gestaffelt und die schnelle Angreiferin versenkte den Ball zum 1:0 (6.) im Netz. Die Gäste zeigten sich jedoch wenig beeindruckt. Sina Reinmüller prüft in der Folge die gegnerische Torhüterin mit einem Distanzschuss, den die Keeperin noch an die Latte lenken kann. In der 21. Spielminute war es dann Sarah Wedtgrube, die eine Fußspitze schneller am Ball war, als die herauseilende Torhüterin und den Ausgleich erzielen konnte. Die Spielerinnen von Trainerin Ina Heitmann versuchten auf einem schwer zu bespielenden Rasen die Angriffe spielerisch zu initiieren, Schamerloh agierte vorwiegend mit langen Bällen. Bis zur Pause hatten die VFL Frauen zwar ein spielerisches Übergewicht, aber die klaren Torchancen waren noch nicht dabei.

Dies änderte sich jedoch im zweiten Durchgang. Die VFL Frauen legten los wie die Feuerwehr und ließen die Gastgeberinnen kaum aus der eigenen Hälfte. Die Folge waren diverse Standardsituation für die Heitmann Elf. Nach einem Eckball köpfte Nele Heins den Ball noch knapp über den Querbalken (52.), aber nur sechs Minuten später zielte sie dann, nach guter Vorarbeit von Sarah Wedtgrube, genauer und versenkte den Ball zur 1:2 Führung in den Maschen. Vier Minuten später war die Führung aber wieder dahin, als Torhüterin Laura Jungblut einen Querpass im Strafraum klären will und bei diesem Versuch so unglücklich eine Schamerloher Spielerin traf, das der Ball direkt ins Tor trudelte (62.). Auch danach blieben die VFL Frauen das spielbestimmende Team und erarbeiteten sich Chance um Chance. Die größten Möglichkeiten boten sich Sina Reinmüller und erneut Sarah Wedtgrube. Andrea Ludewig feuerte einen Distanzschuss ab, den die Schamerloher Torhüterin nur nach vorne abklatschen konnte, den Abpraller setze Sina Reinmüller aus kurzer Distanz über das Tor. Sarah Wedtgrube lief alleine auf das Tor zu, konnte die Torhüterin aber ebenfalls nicht überwinden. Zehn Minuten vor dem Spielende hätte eine Spielerin der Gastgeberinnen mit gelb/rot vom Platz gestellt werden müssen, denn die bereits verwarnte Spielerin beging ein absichtliches Handspiel, welches auch geahndet wurde, der regelgerechte Platzverweis blieb jedoch aus. Die nächste Fehlentscheidung ließ leider nicht lange auf sich warten. Die stark aufspielende Sarah Wedtgrube konnte im Strafraum nur noch per Foul gestoppt werden, die Pfeife der Schiedsrichterin blieb stumm und so bleib es bis zum Schlusspfiff beim 2:2.
"Wir haben wieder gut gespielt, uns viele Chancen erarbeitet, nur zwei zugelassen und haben trotzdem nur einen Punkt mitgenommen.", so Trainerin Ina Heitmann.

VfL: Jungblut- Sievers, Diekhoff, Freund - Menk (60. L. Oesmann), Papist, Ludewig (90. J. Oesmann), Weber (83. Le Do), Reinmüller - Wedtgrube, Heins

 

Niederlage beim Tabellenführer

4:2 unterlagen die Frauen des VFL Jesteburg dem Spitzenreiter der Oberliga Ost, Sparta Göttingen.
Mit nur zwei Auswechselspielerinnen mussten die Elf von Trainerin Ina Heitmann die lange Reise nach Göttingen antreten. Zu Beginn konnten die Gäste die Partie noch ausgeglichen gestalten und hatten zunächst auch die besseren Tormöglichkeiten. Sarah Wedtgrube bediente Nele Heins, die aber an der Torhüterin scheiterte. In der 6. Spielminute legte eine Sparta Abwehrspielerin den Ball quer im Strafraum, hatte dabei jedoch Sarah Wedtgrube übersehen, die sich diese Chance nicht entgehen lies und zum 0:1 einschob. Danach übernahmen jedoch die Göttingerinnen die Spielkontrolle, aber die VFL Abwehr agierte aufmerksam und verhinderte ein Gegentor. In der 21. Spielminute brachte dann ein eher harmloser Ball durch die Mitte dann doch den Treffer für Sparta. Ein Ballverlust im Spielaufbau konnte nicht mehr richtig verteidigt werden und die Göttinger Angreiferin enteilte der Jesteburger Abwehr. Ihr Schuss landete zunächst am Pfosten und den Abpraller versenkte sie im Tor. Bis zur Pause erspielte sich die Heimelf ein leichtes Übergewicht. Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf zwischen Rebecca Freund und ihrer Gegenspielerin auf Elfmeter und so hieß es 2:1 (45.)für Göttingen.
Die Gäste kamen gut aus der Pause und hatten durch Sarah Wedtgrube eine hundertprozentige Torchance, aber sie schoss aus kurzer Distanz nur die Torhüterin an. Stattdessen fiel der Treffer auf der Gegenseite, der das Spiel quasi entschied. Der Ball wurde auf die Außenposition gespielt, die Flanke konnte nicht verhindert werden und in der Mitte war die Göttinger Angreiferin einfach handlungsschneller 3:1 (46.). Danach gingen die Köpfe bei den VFL Frauen nach unten und Sparta wurde das Spiel überlassen. In der 60. Spielminute erzielten die Gastgeberinnen dann noch das 4:1. Erst danach stemmten sich die VFL Frauen gegen die drohende Niederlage und kamen nun selbst wieder zu Torchancen. Eine davon nutzte erneut Sarah Wedtgrube mit einer schönen Einzelleistung (77.)
Bis zum Schlusspfiff hatten beide Teams noch Chancen auf ein Tor, aber es sollte kein Treffer mehr fallen.

VfL: Jungblut- J. Oesmann (46. L. Oesmann), Freund, Sievers, Reinmüller - Diekhoff, Weber (68. Putensen), Papist, Wedtgrube - Ludewig, Heins

 
Unglückliche Niederlage in der Landeshauptstadt
 
Mit 2:0 Unterlagen die VFL Frauen bei HSC Hannover.
Stark ersatzgeschwächt gingen die Gäste in die Partie und begannen stark. Bereits in der dritten Spielminute zappelte der Ball das erste mal im Netz, aber der Treffer von Nele Heins fand auf Grund einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Die VFL Angreiferin hatte kurz darauf noch zwei gute Möglichkeiten, aber der Winkel wurde zu spitz. Nach einer Viertelstunde machten sich die HSC Frauen erstmalig vor dem Kasten von Torhüterin Laura Jungblut bemerkbar. Die VFL Keeperin behielt im eins gegen eins die Ruhe und vereitelte die Großchance. In der 18. Spielminute fand ein Pass aus dem Zentrum eine HSC Angreiferin, deren Flanke vor das Tor beförderte VFL Abwehrspielerin Sina Reinmüller ins eigene Tor. Kurz darauf ertönte auf der Gegenseite wieder ein Abseitspfiff nach dem Treffer von Andrea Ludewig. Die VFL Frauen kombinierten gut bis zum Sechzehnmeterraum, aber der letzte Pass fand zu selten sein Ziel.
Für den zweiten Durchgang wollten die VFL Frauen weiter den guten Kombinationsfußball spielen und auf die Chance zum Ausgleich lauern, aber dieses Vorhaben hatte sich bereits in der 48. Spielminute erledigt. Ein langer Ball auf die HSC Angreiferin fand sein Ziel und es stand 2:0. Allerdings hätte auch dieser Treffer nicht zählen dürfen, denn auch hier lag eine klare Abseitsposition vor. Zu allem Überfluss schwächten sich die VFL Frauen dann auch noch selber, als Lea Menk nach wiederholtem Foulspiel in der 62. Minute die gelb/rote Karte sah. Nun mit 10 Feldspielerinnen stemmen sich die Rüsselkäferinnen gegen die drohende Niederlage. Nele Heins setzte sich auf der Außenbahn gut durch, bediente mustergültig Andrea Ludewig, die den Ball allerdings an den Pfosten setzte. Nadia Papist trifft per Volleyabnahme nur die HSC Torhüterin. Sarah Wedtgrube enteilte ihrer Gegenspielerin, aber auch sie konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Die eingewechselte Larissa Wentzien setzte sich mehrfach gut auf der linken Außenbahn durch und hatte auch selbst noch die Chance auf ein Tor. Die Gastgeberinnen beschränkten sich zumeist auf die Defensive, hatten aber auch noch zwei Kontermöglichkeiten.
"Wir haben gut gespielt und waren auch mit zehn Spielerinnen noch das aktivere Team. Meine Mädels mussten sehr viel laufen und hätten sich einen Punkt verdient gehabt. Ein Lob geht an unseren Youngster Larissa, die keinen Moment gezögert hat bei uns auszuhelfen und ihre Sache sehr gut gemacht hat.", so Trainerin Ina Heitmann
 
VfL: Jungblut- J. Oesmann (55. Wentzien), Diekhoff, Sievers, Reinmüller - Menk, Weber (76. Putensen), Papist, Wedtgrube - Ludewig, Heins

 

Unentschieden für VFL Frauen „Am alten Moor“

Mit 2:2 endete der letzte Auftritt der Frauen des VFL Jesteburg vor heimischem Publikum gegen den MTV Barum.
In einer ausgeglichenen Partie hatte die Elf von Trainerin Ina Heitmann die ersten Chancen durch Angreiferin Nele Heins, die ihrer Gegenspielerin entwischen konnte, den Ball jedoch am Tor vorbeilegte. Auf der Gegenseite verzeichnete der MTV Barum ebenfalls eine gute Einschussmöglichkeit, aber die VFL Abwehr mit dem jungen Innenverteidiger Duo Rebecca Freud und Dana Sievers war auf dem Posten. In der 31. Spielminute gab es im Strafraum ein Laufduell zwischen Lina Oesmann und ihre Gegenspielerin, die dabei der VFL Verteidigerin in die Hacken lief. Alle Spielerinnen inklusive der Angreiferin des MTV Barum, stellten sich auf Abstoß für den VFL ein. Der Schiedsrichter entschied allerdings auf Strafstoß für die Gäste. Dieser war gleichbedeutend der 0:1 Rückstand für die Rüsselkäferinnen, die nun ihrerseits versuchten schnell den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor der Pause war es dann so weit, Nele Heins setzte sich gleich gegen drei Abwehrspielerinnen durch und schoss den Ball ins linke untere Toreck zum 1:1 (43.). Mit dem Halbzeitpfiff hatte der MTV noch einen Lattentreffer zu verzeichnen.
Nach der Pause waren die Gastgeberinnen das aktivere Team, jedoch ohne sich hundertprozentige Torchancen zu erspielen. Den Bällen in die Spitze fehlte es an Präzision bzw. verteidigte der MTV Barum effektiv und blieb mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen stets selbst gefährlich. Die besten Möglichkeiten hatten die VFL Frauen nach Standardsituationen, aber es dauerte bis zur 63. Spielminute bis eben so eine Situation auch zum Torerfolg führte. Andrea Ludewig legte den Ball in den Strafraum, wo Nadia Papist den Ball direkt abnahm und zur 2:2 Führung einschoss. Diese hatte jedoch nur fünf Minuten bestand, als ein langer Ball die Barumer Angreiferin erreichte, diese jedoch aus stark abseitsverdächtiger Position den Ball mitnahm und an Keeperin Laura Jungblut zum 2:2 Endstand ins Tor schoss.

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Freund, Sievers, Reinmüller - Menk (85. Le Do), Weber, Papist, Wedtgrube - Ludewig, Heins

 

Auswärtserfolg für VFL Frauen

Mit einem 3:2 Sieg beim VFL Bienrode konnten wieder drei Punkte eingefahren werden.
Vom Anpfiff weg spielte die Heitmann Elf auf das Tor der Gastgeberinnen. Andrea Ludewig setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Freistoß köpfte Sarah Wedtgrube zur 1:0 Führung ins Tor (3.). Die VFL Frauen wollten sofort nachlegen und so lief das Spiel zunächst nur in eine Richtung. Nele Heins Schuss konnte gerade noch geblockt werden. Zwei Minuten später flankte die Angreiferin in die Mitte, wo mit Sarah Wedtgrube, Sina Reinmüller und Nadia Papist gleich drei Jesteburgerinnen sträflich ungedeckt standen. Papist schoss aus kurzer Distanz die Torhüterin an und den Abpraller legte Sina Reinmüller Zentimeter neben das Tor. In der Folge kommen die Gastgeberinnen besser ins Spiel. Die Defensive um Lina Oesmann, Dana Sievers, Rebecca Freund und Sina Reinmüller war jedoch sehr aufmerksam und verteidigte geschickt. Nach zwanzig gespielten Minuten entwischte Außenbahnspielerin Darlene Schulz ihrer Gegenspielerin, zielt allerdings zu genau und der Ball landet erneut direkt bei der Torhüterin, die den Ball nur in die Mitte prallen lassen kann. Die nachgerückte Nadia Papist kann den Ball nicht im leeren Tor unterbringen. Nele Heins und Sarah Wedtgrube kombinieren sich in den Strafraum, aber auch hier landet der Schussversuch von Heins in den Armen der Torhüterin. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hätte Andrea Ludewig ihr Team mit 2:0 in Führung bringen können. Nele Heins flankte punktgenau, aber eine Abwehrspielerin brachte noch eine Bein dazwischen. So mussten sich die Gäste mit einer knappen Führung in die Pause verabschieden.
Der zweite Durchgang war dann aus Sicht der Rüsselkäferinnen deutlich verhaltener, was auch an den jetzt aggressiver spielenden Gastgeberinnen lag. Die VFL Frauen kamen nur schwer wieder in die Partie und versuchten zu viel mit langen Bällen zu agieren. Bienrode drängte auf den Ausgleich und die neu formierte Defensive wurde nun ein ums andere Mal gefordert. Das Tor machten aber wieder die Mädels von der Seeve. Nele Heins wurde gut eingesetzt, aber ihren Schuss konnte die Torhüterin noch abwehren, allerdings genau so das Nadia Papist ihn einköpfen konnte (61.). Die zwei Tore Führung sollte aber nur sieben Minuten Bestand haben. Nach einem eigenen Einwurf waren alle VFL Spielerinnen in der Vorwärtsbewegung, kamen nicht mehr in die Zweikämpfe und so stand es 2:1 (68.) Danach war es ein offenes Spiel. Beide Teams erspielten sich Chancen. Auf Seiten des VFL bediente Nele Heins Andrea Ludewig, die den Ball per Direktabnahme über das Tor schießt, allerdings hatte sie in der Situation genug Zeit den Ball noch anzunehmen. In der 82. Spielminute schnürte Nadia Papist dann einen Doppelpack. Einen Eckball beförderte sie mit dem Oberschenkel über die Torlinie. Die zwei Tore Führung hatte diesmal aber nur eine Minute Bestand. Wieder war es ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und der VFL Bienrode nutzte diese Möglichkeit sofort für ein Tor. Bis zum Schlusspfiff tat sich dann allerdings nicht mehr viel und so nehmen die Rüsselkäferinnen die drei Punkte mit nach Hause. "Wir haben im ersten Durchgang zu viel liegenlassen und mussten im zweiten Durchgang nochmal zittern.", so Trainerin Heitmann

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Freund, Sievers, Reinmüller - Schulz (81. Le Do), Weber (61. Menk), Papist, Wedtgrube (86. J. Oesmann) - Ludewig, Heins

 

VFL Frauen verlieren gegen Tabellenschlusslicht

Mit 1:2 mussten sich die Frauen des VFL Jesteburg gegen den TSV Eintracht Bückeberge geschlagen geben.
Bei schönstem Herbstwetter taten sich Gastgeberinnen von Anfang an schwer und kamen nicht richtig in die Partie. Das Kombinationsspiel sah so aus, dass eroberte Bälle geradewegs wieder zur Gegenspielerin gespielt wurden. Ein solcher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung sorgte dann auch für den Führungstreffer der Gäste. Der Schuss landete am Innenpfosten und ging von dort über die Linie (25.). Nur acht Minuten später lag das Team von Trainerin Ina Heitmann sogar 0:2 in Rückstand. Zum Ende der ersten Halbzeit haben die VFL Frauen durch Nadia Papist noch die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen.
Nach der Pause versuchten sich die Gastgeberinnen zurück in die Partie zu spielen. Die Zweikämpfe wurden zumeist erfolgreich bestritten, aber das Kombinationsspiel blieb nach wie vor die Problemstelle. So wunderte es niemanden, dass eine Einzelaktion von Sarah Wedtgrube für die erste richtige Torchance sorgte. Ihr Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei. Dies war der Auftakt zu einer guten Viertelstunde der VFL Frauen bei der Darlene Schulz den Ball an die Latte und Nadia Papist aus kurzer Distanz die Torhüterin anschoss. Die Rüsselkäferinnen bestimmten nun das Spielgeschehen und drängten auf den Anschlusstreffer, der allerdings erst eine Viertelstunde vor Schluss fallen sollte. Sarah Wedtgrube bediente mit einem guten Pass Andrea Ludewig, die den Ball über die herauseilende Torhüterin lupfte (74.). Die letzten Minuten stellten die VFL Frauen nochmal um und agierten nun mit drei Stürmerinnen, aber der letzte Pass kam zu selten bei der Mitspielerin an und wenn doch, dann waren die Schüsse meist zu harmlos. Es blieb bis zum Ende bei der knappen Niederlage für die Heimelf.
„Ein Unentschieden wäre aufgrund der zweiten Halbzeit ein gerechtes Ergebnis gewesen, aber wir haben heute auch zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir sind einfach nicht konstant genug in unseren gezeigten Leistungen.“, so Trainerin Heitmann.

VfL: Jungblut- L. Oesmann (74. J. Oesmann), Diekhoff, Freund (46. Felkner), Reinmüller - Menk (74. Le Do), Sievers, Papist, Wedtgrube - Ludewig, Schulz

 

VfL Frauen gewinnen in Braunschweig 

Mit einen 5:1 Erfolg kehrten die Frauen des VFL Jesteburg vom BSC Acosta zurück. 
Auf dem ungewohnten Untergrund Kunstrasen taten sich die Gäste zunächst schwer. In der 10. Spielminute tankte sich Sarah Wedtgrube durch die Mitte durch und konnte nur noch per Foulspiel durch die Torhüterin am Torabschluss gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andrea Ludewig zur Führung. Nur zehn Minuten später konnten die VFL Frauen in Person von Darlene Schulz auf 2:0 erhöhen. Die gute Vorarbeit zum Treffer leisteten Sarah Wedtgrube und Nele Heins, die den Ball gut vor das Tor brachte. Die Gastgeberinnen hatten ihrerseits gute Gelegenheiten nach Standards, bei denen die VFL Frauen heute ungewohnte Schwächen zeigten. Gerade das Kopfballspiel war der Schwachpunkt der Heitmann Elf. So fiel das einzige Gegentor auch folgerichtig nach einem Standard (29.). 
Torhüterin Laura Jungblut fand sich in der Folge häufiger im Zentrum des Geschehens wieder, als ihr Recht sein konnte. Das Tor erzielten allerdings wieder die VFL Frauen. Andrea Ludewig bediente Nele Heins, die schneller war als ihr Gegenspielerin und zum 3:1 einschoss (35.).
Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause aus der die Frauen des BSC Acosta wacher zurückkehrten und schnell zwei bis drei gute Gelegenheiten auf der Habenseite zu verbuchen hatten. Diverse Male stellte aber auch die Abwehr um Geburtstagskind Sina Reinmüller, Dana Sievers, Rebecca Freund und Carolin Diekhoff die gegnerische Angreiferinnen ins Abseits. Mit der Führung im Rücken wurde das Passpiel der Gäste nun von Minute zu Minute besser. Die Angriffe wurden konsequent zu Ende gespielt und auch brachten nun eigene Standards den Erfolg. Eine Ecke von Andrea Ludewig köpfte einen Acosta Abwehrspielerin zum 4:1 ins eigene Netz vor der einschussbereiten Nadia Papist (64.). Kurz vor ihrer Auswechslung setzte sich Sarah Wedtgrube gegen zwei Gegenspielerinnen durch, bediente Andrea Ludewig, die den Ball humorlos in den Winkel schoss (71.) Darlene Schulz und Andrea Ludewig mit einem Lattentreffer hätten das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. "Der Sieg für meine Mannschaft geht absolut in Ordnung, wenn er auch zu deutlich ausgefallen ist, denn Acosta hatte durchaus gute Torchancen."

VfL: Jungblut- Sievers (75. Le Do), Diekhoff, Freund, Reinmüller - Schulz, Weber, Papist, Wedtgrube (77. J. Oesmann) - Ludewig, Heins (67. Menk)

 

Punkteteilung in Göttingen

Die Frauen des VFL Jesteburg kehren mit einem Punkt im
Gepäck aus Göttingen zurück. Dieser eine Punkt war jedoch ein hartes Stück Arbeit. Der erste Durchgang war geprägt von Stockfehlern und Fehlpässen im Spielaufbau. Die Rüsselkäferinnen konnten kein Kombinationsspiel aufziehen und agierten vorwiegend mit langen Bällen, die nur selten beim Adressaten ankamen. Lediglich eine Torchance konnten die Gäste auf der Habenseite verbuchen. Nach einer halben Stunde konnte ein Kopfball von Nadia Papist noch von der Linie gekratzt werden.
Für den zweiten Durchgang hatten sich das Team von Trainerin Ina Heitmann viel vorgenommen, musste allerdings kurz nach Wiederanpfiff einem Rückstand hinterherlaufen. Eine Flanke konnte nicht verhindert werden und Abwehrspielern Sina Reinmüller ließ ihrer Gegenspielerin zu viel Platz, diese bedankte sich und erzielte das 1:0 (49.). Bis zur 60. Spielminute hatten die Frauen des ESV RW Göttingen mehr vom Spiel und waren sogar näher am 2:0, als die VFL Frauen am Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt stemmten sich die Gäste gegen die drohende Niederlage. Der Druck auf das gegnerische Tor wurde erhöht und der Gegner zu Fehlern gezwungen. Dem letzten Pass fehlte aber nach wie vor die Präzision. Ein gut getimter Ball von Nina Felkner auf Nele Heins sorgte dann für Gefahr vor dem Tor der Gäste. Die Gegenspielerin konnte sich nur noch mit einem Foulspiel helfen und wurde, nachdem sie zuvor schon die gelbe Karte gesehen hatte, folgerichtig mit gelb rot vom Platz gestellt. Andrea Ludewigs Freistoß wurde durch eine Spielerin in der Mauer mit der Hand abgewehrt und so blieb dem Schiedsrichter nur die Entscheidung auf den Punkt zu zeigen. Andrea Ludewig übernahm und traf zum Ausgleich (74.). In der Folge agierten beide Mannschaften mit offenem Visier und es gab Chancen auf beiden Seiten das Spiel zu entscheiden. Torhüterin Laura Jungblut musste sich strecken um die beste Gelegenheit für die Göttingerinnen zunichte zu machen. Auf der Gegenseite verpassten Nele Heins und Andrea Ludewig knapp. Die beste Chance hatte jedoch Lina Oesmann in der Schlussminute, aber ihr Kopfball ging knapp über das Tor. "Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht, aber wenigstens noch einen Punkt mitgenommen." so Trainerin Heitmann.

VfL: Jungblut- J. Oesmann (67 .Menk), Diekhoff, Sievers, Reinmüller - L. Oesmann, Weber (53. Felkner), Papist (88. Putensen), Wedtgrube - Ludewig, Heins

 

VFL Frauen erzwingen den Sieg

Mit einer Energieleistung bezwingen die Frauen des VFL Jesteburg den bisherigen Tabellenzweiten TSG Ahlten mit 2:1.
Es war für die Spielerinnen und Zuschauer beider Teams eine nervenaufreibende Partie, denn Langeweile kam während der 92. gespielten Minuten nur wenig auf. Einem nervösen Auftakt beider Mannshaften folgte ab der 10. Spielminute eine Oberligapartie auf hohem Niveau. Zunächst rettete Carolin Diekhoff für die bereits geschlagene Torhüterin Laura Jungblut auf der Linie, dann bediente auf der Gegenseite Nele Heins mustergültig Sarah Wedtgrube, die den Ball zum 1:0 einschoss (13.). Die Gäste der TSG Ahlten versuchten den schnellen Ausgleich zu erzielen, aber die gut gestaffelte Abwehr um Lina Oesmann, Carolin Diekhoff, Dana Sievers und Sina Reinmüller ließ nur wenig zu. Nach einer guten halben Stunde bekamen die Spielerinnen von Trainerin Ina Heitmann die Partie wieder besser in den Griff und Stürmerin Nele Heins verpasste die 2:0 Führung nach guter Vorarbeit von Sina Reinmüller. Kurz vor der Pause jubelten alle Zuschauer bereits, als die gute Gästekeeperin den Ball nicht festhalten konnte, Nadia Papist den Ball wegspitzelt, ihr Schuss jedoch zu schwach war so dass er noch von der Linie geschlagen werden konnte. So ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Pause aus der die VFL Frauen äußerst engagiert zurückkamen.
Von Beginn an waren die VFL Frauen das spielbestimmende Team und Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste. Einzig das Tor wollte nicht fallen. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff wurde Nele Heins regelwidrig im Strafraum gestoppt. Den fälligen Strafstoß vergab Innenverteidigerin Carolin Diekhoff, den Abpraller schoss Nadia Papist neben das Tor. So ging es in der Folge munter weiter. Die VFL Frauen erspielten sich klarste Tormöglichkeiten. Alina Cohrs, die gut von Nadia Papist eingesetzt wurde, scheiterte aus guter Position.  Wie es im Fußball dann so ist, wenn man die Chancen nicht nutzt, dann wird es meist bestraft. Die TSG Ahlten kam nur selten in Strafraumnähe und nach einem missglückten Abwehrversuch einen Eckball zugesprochen. Dieser führte prompt zum 1:1 Ausgleich (67.) Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt. Die VFL Frauen schüttelten sich aber nur kurz und spielten munter weiter nach vorne, doch es schien wie verhext, denn selbst die aussichtsreichenden Chancen wurden vergeben, oder durch die Torhüterin zunichte gemacht. In der Schlussviertelstunde ließen Sarah Wedtgrube und Nadia Papist zwei hundertprozentige Chancen liegen. Der unermüdliche Einsatz und Wille der Heimelf wurde dann jedoch noch belohnt. In der Nachspielzeit der Partie bediente die eingewechselte Darlene Schulz Nele Heins, die zwei Gegenspielerinnen aussteigen ließ und dazu noch die Torhüterin verlud und zum umjubelten Siegtreffer einschoss.
„Ich bin sehr stolz auf mein Team und freue mich, dass sie sich für Ihren Einsatz auch belohnt haben.“, so Trainerin Heitmann.

Am kommenden Freitag reisen die VFL Frauen zum schweren Auswärtsspiel im NFV Pokal Achtelfinale zum FFC Renshausen.

VfL: Jungblut- L. Oesmann, Diekhoff, Sievers, Reinmüller - Wedtgrube, Weber, Papist, Cohrs (72. Schulz) - Ludewig, Heins

 

Derbysieg für VFL Frauen

Die Frauen des VFL Jesteburg feierten im Derby beim Aufsteiger SV Ahlerstedt/Ottendorf II einen klaren 6:0 Erfolg.
Das schnellste Tor der VFL Frauen erzielte nach 33 gespielten Sekunden Sina Reinmüller, nach Vorlage von Nele Heins. Nur fünf Minuten später schickte Simone Weber die eingerückte Außenbahnspielerin Sarah Wedtgrube auf die Reise, die dann die Torhüterin aussteigen ließ und zum 2:0 (6.)vollendete. In der ersten Viertelstunde trat das Team von Trainerin Ina Heitmann sehr dominant auf und gab den Gastgeberinnen keinen Platz zum kombinieren. Die schnelle zwei Tore Führung sorgte dann allerdings dafür, dass die VFL Frauen einen Gang zurück schalteten und sich die SV Ahlerstedt/Ottendorf mit zunehmender Spieldauer von dem Druck befreien konnte. Klare Torchancen kamen dabei jedoch nicht heraus, aber die Gäste bekamen das Spiel bis kurz vor dem Seitenwechsel auch nicht mehr unter Kontrolle. Kurz vor der Pause mussten die Rüsselkäferinnen dann auch das erste Mal verletzungsbedingt wechseln. Für die angeschlagene Lea Menk kam Alina Cohrs in die Partie. Zur Pause musste Trainerin Ina Heitmann nochmals wechseln. Für die ebenfalls angeschlagene Simone Weber rückte Rebecca Freund in die Innenverteidigung. Dana Sievers nahm die Sechser-Position ein.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, denn die VFL Frauen waren sofort wach und sorgten für ein spielerisches Übergewicht. Dies wurde auch wieder sofort in Tore umgemünzt. Zunächst bediente Nadia Papist Andrea Ludewig, die die Torhüterin umspielte und zum 3:0 (50.)vollendete. Zwei Minuten später war die Partie dann nahezu entschieden, als Sina Reinmüller, mit dankender Unterstützung der Torhüterin, eine Ecke direkt verwandeln konnte 4:0 (52.). Anders als in Durchgang eins spielten die VFL Frauen aber weiter nach vorne und versuchten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Die Gastgeberinnen kamen kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Andrea Ludewig bediente Sturmpartnerin Nele Heins mustergültig, aber sie scheiterte an der Keeperin. In der 75. Minute musste die VFL Torhüterin Jungblut das erste Mal eingreifen und mit einer guten Parade sorgte sie dafür, dass die Null auf Seiten des SV A/O auch weiterhin Bestand hatte. Es dauerte bis zur 80. Spielminute bis auf Seiten der VFL Frauen wieder gejubelt werden durfte. Nele Heins bediente die mitgelaufene Andrea Ludewig mit einem Querpass, die Torhüterin war geschlagen und es hieß 5:0. Kurz vor dem Spielende stand Alina Cohrs nach einem Eckball genau richtig und drückte das Leder aus kurzer Distanz zum 6:0 über die Linie (88.).
„Wir haben gezeigt, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten und die Mannschaft hat sich für ihre gute Leistung auch belohnt.“, so Trainerin Heitmann

VfL: Jungblut- Menk (36. A. Cohrs), Diekhoff, Sievers, Reinmüller - Wedtgrube, Weber (46. Freund), Papist (69. J. Oesmann), L. Oesmann - Ludewig, Heins

 

VFL Frauen mit Punkteteilung

Am Ende stand ein 1:1 Unentschieden für die Frauen des VFL Jesteburg beim Heimspiel gegen den HSC Hannover zu Buche.
Es war von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe bei der sich gerade in Durchgang eins beide Mannschaften im Auslassen von Großchancen überboten. Zunächst war es das Team von Trainerin Ina Heitmann, die zwei gute Möglichkeiten ungenutzt ließ. Nach 25 Spielminuten musste Torhüterin Laura Jungblut in zwei Situationen ihr ganzes Können aufbringen um ihr Team vor einem Rückstand zu bewahren. Zwei eins gegen eins Situationen entschied sie jeweils für sich. Auf der Gegenseite bot sich Nele Heins die gleiche Spielsituation, aber auch hier ging die Torhüterin als Siegerin aus diesem Duell mit der Jesteburger Angreiferin hervor. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause konnten die Gäste doch noch einen Treffer erzielen. Der lang geschlagene Ball konnte nicht aus der Gefahrenzone geklärt werden und der HSC erzielte aus spitzem Winkel die Führung (35.). Nur wenig später bediente Sarah Wedtgrube mustergültig Nele Heins, die den Ball aber nicht im Tor unterbringen kann. Im Gegenzug musste erneut Torhüterin Jungblut retten. Eine rasante erste Halbzeit ging somit mit einem knappen Rückstand für die Heimelf zu Ende.
Der zweite Durchgang bot dann nur noch wenig Spektakuläres. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld und nur ab und zu durften die Zuschauer mal eine Torraumszene bewundern. Die erste für den VFL hatte es dann aber auch gleich in sich. Nele Heins setzte sich auf dem Flügel gut durch, ihre flache Hereingabe verpasste Andrea Ludewig in der Mitte nur ganz knapp (58.). Das Team von Trainerin Ina Heitmann schaffte es im zweiten Durchgang aber deutlich seltener in den Strafraum des HSC. Kurz vor dem Spielende hatte die gut aufgelegte Sarah Wedtgrube einen Geistesblitz und passte perfekt in die Nahtstelle der Abwehr auf Nele Heins, die diesmal der Torhüterin keine Abwehrmöglichkeit ließ und zum umjubelten Ausgleich einschob (81). Kurz vor dem Abpfiff bot sich dann der eingewechselten Lea Menk noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, aber sie verzog den Schuss. Die Gäste aus Hannover hatten insgesamt die klareren Tormöglichkeiten und das Unentschieden ist am Ende eher als glücklich zu bewerten.
„Wir sind heute auf einen starken, selbstbewussten Gegner getroffen und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.“, so Trainerin Ina Heitmann.

VfL: Jungblut- J. Oesmann (57. Le Do), Diekhoff, L. Oesmann, Reinmüller - Schulz (79. Menk), Weber (84. Putensen), Sievers, Wedtgrube (55. Freund)- Ludewig, Heins

 
VFL Frauen auch im Pokal eine Runde weiter
 
Der Gastauftritt der Frauen des VFL Jesteburg bei Sparta Göttingen endete mit einem 4:2 Sieg.
Ausschlaggebend für eine 3:0 Halbzeitführung war hierbei die Effektivität des Teams von Trainerin Ina Heitmann. In der 8. Spielminute bediente Sarah Wedtgrube Stürmerin Nele Heins, die per Linksschuss in den Winkel die schnelle Führung für ihr Team erzielen konnte. Direkt nach Wiederanpfiff hätte Sparta Göttingen den Ausgleich erzielen können, als die Angreiferin alleine vor Torhüterin Jungblut auftauchen konnte, aber ihr Schuss ging nur an den Pfosten. Nur zwei Minuten später hatte Sparta das nächste mal Pech mit einem Aluminiumtreffer. Ein Distanzschuss klatschte auf die Latte. Im Gegenzug war es dann wieder Nele Heins, deren Schuss aus aussichtsreicher Position jedoch zu schwach war. Auch Andrea Ludewig schoss den Ball am Tor vorbei, aber in der 18. Spielminute konnte die Gäste das zweite Mal jubeln. Sina Reinmüller bediente Nele Heins, die gleich quer legte auf Andrea Ludewig, die den Ball in den Torgiebel schoss. Im Anschluss verpasste Göttingen nach einer guten Kombination den Anschlusstreffer. Dann ist wieder der VFL an der Reihe mit einer Doppelchance für Andrea Ludewig und Sarah Wedtgrube. Der Freistoß von Ludewig kann von der Torhüterin pariert werden und Sarah Wedtgrubes Schuss geht knapp neben das Tor. Nele Heins macht es in der 38. Minute dann besser, als sie aus spitzem Winkel das 3:0 erzielen kann.
Mit der sicheren Pausenführung im Rücken ließen die VFL Frauen im zweiten Durchgang, die nötige Entschlossenheit vermissen und überließen der Heimelf die Spielkontrolle.
Die erste klare Tormöglichkeit hatten jedoch wieder die Gäste. Simone Weber schickte Nele Heins auf die Reise, deren Schuss von der Torhüterin noch so geblockt werden konnte, dass der Ball noch von einer Verteidigerin auf der Torlinie geklärt werden konnte. Sparta belohnte sich in der Folge mit dem 3:1 Anschlusstreffer (54.). Nach einem Stellungsfehler in der VFL Abwehr wird der Schuss der Angreiferin noch abgefälscht und schlägt damit unhaltbar für Keeperin Laura Jungblut ein. Die VFL Torhüterin ist in der Folge ein großer Rückhalt für ihr Team. Sparta Göttingen drückte nun auf das 3:2, aber alle Angriffe enden bei der sehr souverän agierenden Gästetorhüterin. Andrea Ludewig war gleichzeitig mit der Sparta Torhüterin am Ball und nach dem Pressschlag ging der Ball direkt auf das Tor, aber die Abwehrspielerin war wieder zur Stelle und kratzte den Ball von der Linie. Eine Viertelstunde vor dem Ende bekamen die VFL Frauen einen Freistoß in zentraler Position zugesprochen. Der Schuss von Andrea Ludewig ging an die Latte, aber beim Abpraller war Nele Heins hellwach und drückte Ball zum 4:1 (78.)über die Linie. Sie erzielte damit ihren dritten Treffer. Den Schlusspunkt der Partie setzten dann wieder die Gastgeberinnen zum 4:2 Endstand (85).
"Offensiv haben wir heute über die nötige Durchschlagskraft verfügt, aber es gilt auch noch einiges zu verbessern. Insgesamt eine Partie auf gutem Niveau und wir freuen uns, dass wir eine Runde weiter sind.", so Trainerin Heitmann

VfL: Jungblut- Menk (81. J. Oesmann), Diekhoff, Sievers, Reinmüller - Wedtgrube, Weber, Papist (62. L. Oesmann), Schulz (55. Freund)- Ludewig, Heins

 

VFL Frauen mit „Dreier“ zum Saisonauftakt

Der 3:1 Sieg gegen den FFC Renshausen war jedoch ein hartes Stück Arbeit.
Nach einer guten Saisonvorbereitung mit Siegen gegen den Regionalligisten SV Ahlerstedt/Ottendorf, den Verbandsligisten Niendorf und DuWo 08 und einem Unentschieden gegen den Regionalligisten Bramfeld durfte man ein gutes Spiel erwarten, aber es kam anders.

Die VFL Frauen übernahmen zwar von Beginn an das Kommando, aber das Tor erzielten die Gäste. Zunächst rettete VFL Keeperin Laura Jungblut in höchster Not und in der 8. Spielminute war sie dann in einer eins gegen eins Situation machtlos. Nun musste das Team von Trainerin Ina Heitmann einem Rückstand hinterherlaufen. Es entwickelte sich ein Spiel mit viel Ballbesitz für die „Rüsselkaeferinnen“, aber bis zur Pause konnten sie daraus kein Kapital schlagen. Die Bälle wurden zu unpräzise in die Spitze gespielt und die vielbeinige Abwehr der Gäste war stets zur Stelle und klärte alle gefährlichen Situationen.
Nach der Pause sollte das Spieltempo erhöht werden, um so den Gegner auseinanderzuspielen. Dies gelang in der Folge auch häufiger, insbesondere durch beide Außenbahnspielerinnen Darlene Schulz und Sarah Wedtgrube, diese in der 65. Spielminute den Ball an das Außennetz schoss. Dies war dann auch der Auftakt zu vielen gefährlichen Offensivaktionen der Gastgeberinnen. Darlene Schulz setzte Andrea Ludewig gut ein, die mit einem wuchtigen Schuss den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Kurz darauf zielte Angreiferin Nele Heins ein wenig zu genau und legte den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten. Zwölf Minuten vor dem Ende markierte die gerade eingewechselte Nadia Papist nach einem Freistoß das 2:1. Der FFC konnten nach dem schnellen Führungstreffer in Durchgang eins keine weitere Torchance mehr verzeichnen, was auch der sehr gut agierenden Defensive zu verdanken war. Insbesondere Neuzugang Dana Sievers verdiente sich hier ein Sonderlob mit sehr gutem Stellungsspiel und einer nahezu hundertprozentigen   Zweikampfquote. Ein Wermutstropfen war jedoch die Verletzung von Carolin Diekhoff, die mit Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden musste.  In der 90. Spielminute schraubte dann Andrea Ludewig das Ergebnis noch, per Distanzschuss unter die Latte, auf 3:1 in die Höhe. In der Folge verpasste Sarah Wedtgrube noch ein höheres Ergebnis.
„Wir haben uns sehr schwer getan, aber am Ende zählen die drei Punkte.“, so Trainerin Heitmann.

VfL: Jungblut- Menk (63. Freund), Diekhoff (90. Oesmann), Sievers, Reinmüller - Wedtgrube, Weber, Felkner (69. Papist), Schulz- Ludewig, Heins

 

 

Montag, 14. Oktober 2013

Ein würdiger Abschied für die Frommis

Die SG Jesteburg/Bendestorf behielt im letzten Saisonspiel und dem zugleich letzem Spiel der beiden Frommann Zwillinge, gegen den bereits feststehenden Meister TSV Limmer mit 2:1 die Oberhand.

Es war ein Tag des Abschieds und die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf gaben alles, um diesem auch einen würdigen Rahmen zu geben. Von Beginn an zeigte sich die Heitmann Elf wach und präsent in den Zweikämpfen. Der TSV Limmer kam kaum zu einem geordneten Spielaufbau und wurde doch mal ein Ball verloren, war schon die nächste Spielerin da um zu helfen.  Die besseren Torgelegenheiten hatten demnach auch die SG Frauen zu verzeichnen.  Sowohl über die Außenbahnen, als auch durch die Mitte spielten die Gastgeberinnen druckvoll nach vorne. Andrea Jagusch schoss das Leder nach einem Freistoß an die Latte und Nele Heins zielte zwei Mal knapp daneben. Es schien auf ein 0:0 zur Pause hinauszulaufen, aber dann hatte die Torhüterin der Gäste etwas dagegen. Die Situation schien schon bereinigt und der Ball war kurz vor der Torauslinie, aber Sarah Wedtgrube setze gut nach und wurde von der Torhüterin von den Beinen geholt. Die Schiedsrichterin gab den Strafstoß und Nina Felkner verwandelte sicher zur 1:0 (45.) Pausenführung.

Im zweiten Durchgang legte der Meister noch einmal zu und drängte auf den Ausgleich. Bianca Frommann rettete in höchster Not für die bereits geschlagene Torhüterin Laura Jungblut, als sie den Ball noch von der Linie kratzte. Dies schien allerdings wieder ein Weckruf zu sein, denn nun spielte die SG wieder nach vorne und in der 71. Spielminute hatte dann Nele Heins Grund zum Jubeln. Sie setzte sich gut durch, verlud die Torhüterin und markierte das 2:0. Allerdings hatte die zwei Tore Führung nur vier Minuten bestand, denn nach einem Ballverlust in der Defensive kam der TSV Limmer noch zum Anschlusstreffer.  Zehn Minuten vor Spielende wurden dann, unter dem  Applaus von vielen alten Weggefährten, die beiden Frommis das letze Mal ausgewechselt. In den Schlussminuten musste nochmal um den Dreier gebangt werden, aber am Ende war die Vizemeisterschaft für die Frauen der SG Jesteburg/Bnedestorf unter Dach und Fach gebracht.

Abschied nehmen hieß es außerdem auch von der Sportanlage in Bendestorf und von dem alten Vereinsnamen, denn zukünftig wird es die SG Jesteburg/Bendestorf nicht mehr geben. Die Spielgemeinschaft wird aufgelöst und alle Spielerinnen wechseln zum VFL Jesteburg unter deren Namen die Frauenteams in der kommenden Saison an den Start gehen werden. Der Verein hat damit die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. Die ersten Neuzugänge stehen ebenfalls schon fest. Die beiden scheidenden Defensivspielerinnen Stephanie und Bianca Frommann werden durch Dana Sievers vom TUS Fleestedt (Landesliga) und Lina Oesmann vom Regionalligisten TSV Eintracht Immenbeck ersetzt. Wir freuen uns auch über weitere ambitionierte Spielerinnen für den Jugendbereich und in der Zweiten Mannschaft.

Eine tolle Saison ist zu Ende und bereits in 6 Wochen starten die Frauen des VFL Jesteburg in die Vorbereitung.

SG: Jungblut- Reinmüller, S. Frommann (80. Oesmann), Freund, B. Frommann (80. Le Do) - Wedtgrube, Papist, Felkner, Menk (55. A. Cohrs) - Jagusch, Heins


Auswärtserfolg der SG Frauen

Den dritten Sieg in Folge feierten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf bei ihrem 2:0 Gastauftritt beim MTV Barum.

Das Team von Trainerin Heitmann wollte den Schwung aus den vergangenen Partien mitnehmen und schnell für klare Verhältnisse sorgen. Bereits in der 4. Spielminute durfte dann auch schon gejubelt werden. Lea Menk erkämpfte sich den Ball und passte auf Nele Heins, die den Ball perfekt in die Gasse spielt wo Andrea Jagusch lauerte und zum 1:0 vollendete. Kurz darauf verpasste Sarah Wedtgrube das 2:0 nach Vorlage von Sina Reinmüller, die heute auf der ungewohnten Sechserposition agieren musste, da Simone Weber nicht zur Verfügung stand und Nina Felkner nach ihrer Verletzung erstmals wieder auf der Bank platznehmen konnte. In der Folge verflachte die Partie zusehends wobei die SG Frauen das Kombinationsspiel nahezu einstellten und hauptsächlich mit langen Bällen agierten. Der MTV Barum kam dadurch immer wieder zu leichten Balleroberungen und zu guten Torchancen. Es dauerte bis zur 38.Spielminute ehe die SG Offensive wieder zu nennenswerten Möglichkeiten kam. Nach einer Flanke von Alina Cohrs verpassen in der Mitte mit Nadia Papist und Sarah Wedtgrube gleich zwei SG Spielerinnen das Leder. Einen Freistoß von Andrea Jagusch kann die Torhüterin der Barumerinnen gerade noch an die Latte lenken, der Abpraller landet vor den Füßen von Nele Heins, die den Ball aus kurzer Distanz über den Querbalken schießt. Kurz darauf taucht Sina Reinmüller frei vor der Torhüterin auf, aber auch sie scheitert freistehend. So ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Pause.

Zum zweiten Spielabschnitt brachte Trainerin Heitmann Nina Felkner für Lea Menk und Sina Reinmüller rückte in die Abwehrreihe zurück. Nina Felkner hatte nur Sekunden nach ihrer Einwechslung die große Möglichkeit die Führung auszubauen, aber sie scheiterte mit ihrem Linksschuss an der Torhüterin. Der nächste Angriff auf das Tor des MTV Barum brachte dann das 2:0. Nele Heins suchte den Doppelpass mit Alina Cohrs und Heins blieb diesmal cool und tunnelte die Torhüterin des MTV. Die SG Frauen ließen nun den Ball laufen und kombinierten sich immer wieder gut durch das Mittelfeld. Der letzte Pass in die Spitze wurde jedoch meist zu ungenau gespielt, sodass die optische Überlegenheit nicht mit mehr Toren belohnt wurde. Bei der Abwehrreihe mit Carolin Diekhoff,später Rebecca Freund, Sina Reinmüller und Lisa-Marie Cohrs war in Durchgang zwei für den MTV meist Endstation. Die SG Frauen blieben bis zum Ende der Partie das spielbestimmende Team, aber es sollte nur noch eine sehr gute Torchance für Nadia Papist dabei herauskommen, die aber aus zentraler Position direkt auf die Torhüterin zielte. „Mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden. Wir haben Fußball gespielt, aber an der Chancenverwertung müssen wir arbeiten.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - Menk (46. Felkner), Diekhoff, S. Frommann (50. Freund), B. Frommann (60. L.M.-Cohrs) - Wedtgrube, Papist, Reinmüller, A. Cohrs - Jagusch, Heins
 


SG Frauen siegen auch gegen Bienrode

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf haben die englische Woche mit sechs Punkten abgeschlossen. Dem 3:1 Sieg gegen den FFC Renshausen folgte ein 2:0 auf heimischer Anlage gegen den VFL Bienrode. Das Hinspiel ging noch 3:1 verloren.

Phuong Uyen Le Do fiel kurzfristig mit Grippe aus und so bildeten die Viererkette Lea Menk, Stephanie Frommann, Carolin Diekhoff und Julia Oesmann, die allerdings nach 18 gespielten Minuten verletzungsbedingt durch Bianca Frommann ersetzt werden musste. Die Spielerinnen von Trainerin Heitmann zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und gingen aus den meisten Zweikämpfen als Sieger hervor. Ab der 10. Spielminute erspielten sich die Mädels von der Seeve Chance um Chance. Zunächst bediente Nele Heins über die Außenposition Andrea Jagusch, die allerdings aus kurzer Distanz das Kunststück fertigbrachte den Ball über das Tor zu schießen. Wenig später revanchierte sich Andrea Jagusch bei Nele Heins mit einer Vorlage, sie verpasst den Torerfolg am langen Pfosten jedoch denkbar knapp. Der VFL Bienrode kommt zu keinem geordneten Spielaufbau, da sowohl die beiden Außenspielerinnen Sarah Wedtgrube und Sina Reinmüller ihre Gegenspielerinnen in der Defensive binden und auch beide Sechser Simone Weber und Nadia Papist eine starke läuferische Leistung zeigen. Der VFL ist dadurch gezwungen über lange Bälle auf ihre schnellen Spitzen zu agieren, aber auch hier bleibt die Defensive aufmerksam. Ein Doppelpass zwischen Sina Reinmüller und Andrea Jagusch bringt die nächste hochkarätige Torchance für die SG Frauen, Jagusch scheiterte an der Torhüterin und Sina Reinmüller jagt die Kugel im Nachschuss über das Tor. Aus der zweiten Reihe probierten es in der Folge Simone Weber und erneut Reinmüller, aber beide Versuche sind leichte Beute für die Gästetorhüterin. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde der Ball gut über Sarah Wedtgrube in die Mitte gebracht, die Torhüterin war bereist geschlagen, aber Nele Heins verfehlte das verwaiste Tor und so rechneten alle mit einem 0:0 zur Pause. Die dritte aussichtsreiche Möglichkeit bot sich dann doch noch. Wieder war es Nele Heins, quasi mit dem Halbzeitpfiff und nun versenkte sie das Leder aus halbrechter Position flach ins lange Eck (44.). „Zur Halbzeit müssen wir eigentlich 3:0 führen.“, so Trainerin Heitmann.

Den zweiten Durchgang begannen die SG Frauen wieder im Vorwärtsgang. Sina Reinmüller setzt sich außen gut durch und bringt den Flanke auf die mitgelaufenen Nadia Papist, die den Ball knapp am Tor vorbeischießt. In der 50. Spielminute setzte Nadia Papist Stürmerin Nele Heins mit einem guten Pass in die Gasse in Szene und wieder ist diese per Flachschuss erfolgreich und erzielt das 2:0 für ihr Team. In der Folge nehmen die SG Frauen das Tempo ein wenig aus dem Spiel, Bienrode agiert aber nach wie vor ausschließlich über lange Bälle in die Spitze und diese werden von der gut gestaffelten Viererkette verteidigt. Die Gastgeberinnen kommen noch zu zwei drei guten Tormöglichkeiten, aber insgesamt fehlt den gespielten Bällen nun die Genauigkeit. Der VFL Bienrode hat in der Schlussphase noch die Chance auf den Anschlusstreffer, aber es sollte bis zum Schlusspfiff kein weiterer Treffer mehr fallen. „Wir haben heute, gerade in Durchgang eins, eine sehr gute Leistung gezeigt und kämpferisch und spielerisch überzeugt.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - Menk, Diekhoff (67. A. Cohrs), S. Frommann, Oesmann (18. B. Frommann) - Reinmüller, Papist, Weber, Wetgrube - Jagusch, Heins


SG Frauen gewinnen in Renshausen

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf schlagen den FFC Renshausen mit 3:1.

Beim dritten Auswärtsauftritt in Folge sah es zunächst nicht nach einem Erfolg für die Heitmann-Elf aus. Der schwer zu bespielende Platz bot wenig Raum für Kombinationsfußball. Die Hausherrinnen agierten aus einer dicht gestaffelten Defensive mit langen Bällen. Simone Weber setzte das erste Ausrufezeichen für die Gäste mit einem Fernschuss den die Torhüterin zur Ecke klären kann. Kurz darauf prüft Andrea Jagusch erneut die Torhüterin, aber wieder kann sie zur Ecke klären. Auf der Gegenseite hätten die Gastgeberinnen einen Elfmeter erhalten müssen nach regelwidrigem einsteigen von Torhüterin Laura Jungblut, aber der Pfiff blieb aus. Nach einer halben Stunde dürfen die Gastgeberinnen dann doch jubeln nachdem an der Seitenlinie der Zweikampf verloren ging und die Flanke in die Mitte genau die mitgelaufene Mitspielerin erreichte. Laura Jungblut war noch mit dem Fuß an dem Ball, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern (29.). Kurz darauf hätte der FFC sogar auf 2:0 erhöhen können, aber der Distanzschuss landete auf der Latte. Bis zur Pause konnten sich beide Teams keine klaren Torchancen mehr erspielen und so ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Spielabschnitt übernahmen dann die SG Frauen die Spielkontrolle und drängten auf den Ausgleich. Die Gastgeberinnen kamen nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. In der 63. Spielminute durfte dann auch auf Seiten der Gäste das erste Mal gejubelt werden. Lea Menk verlängerte mit dem Kopf einen Freistoß aus halbrechter Position auf den zweiten Pfosten an dem Nadia Papist goldrichtig stand und zum 1:1 Ausgleich traf. Nun sollte auch der Siegtreffer her und das Team von Trainerin Heitmann beschäftigte die Heimelf in deren Spielhälfte. Nele Heins erkämpfte sich den Ball und steckte mustergültig auf die einlaufende Andrea Jagusch durch, die mit dem langen Bein das 2:1 markieren konnte (69.). In der Folgezeit versuchte der FFC Renshausen zum Ausgleich zu kommen, aber die SG Abwehr blieb aufmerksam und klärte brenzlige Situationen. Zehn Minuten vor dem Spielende war der Wiederstand der Gastgeberinnen dann gebrochen, als Andrea Jagusch mit einem Distanzschuss in den Winkel das 3:1 erzielen konnte. "Wir wussten, dass es heute ein schweres Spiel wird und haben uns anfangs auch sehr schwer getan, aber die Mädels haben es angenommen und sind belohnt worden.", so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - S. Frommann(25.Oesmann), Diekhoff (46. Putensen), Le Do (79. B. Frommann) - Menk, Papist, Weber, Reinmüller, Jagusch - Wedtgrube,Heins


SG Frauen unterliegen TSG Ahlten

 

Mit 3:2 mussten sich die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf der TSG Ahlten geschlagen geben. Der Siegtreffer fiel erst kurz vor Spielende.

 

Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die SG Frauen nach einer Viertelstunde die Spielkontrolle. Frühes Anlaufen und ein gutes Zweikampfverhalten verschafften dem Team von Trainerin Ina Heitmann ein spielerisches Übergewicht. Nadia Papist hatte in der 17. Spielminute die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an der Torhüterin. Ein paar Minuten stand sie dann allerdings genau richtig. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position verpasste zunächst Nele Heins den Ball knapp, aber die hinter ihr postierte Nadia Papist hatte aus kurzer Distanz keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken. Die SG Frauen bleiben auch in der Folge das spielbestimmende Team und erarbeiten sich weitere gute Tormöglichkeiten. Nele Heins scheiterte mit einem Distanzschuss an der Torhüterin. Die größte Chance in Durchgang eins hatte jedoch Andrea Jagusch, die den Ball an der herauseilenden Torhüterin vorbeilegte, aber dieser von einer Abwehrspielerin noch von der Linie gekratzt werden konnte. Im Gegenzug erhielten die Gastgeberinnen einen Elfmeter zugesprochen nachdem die Angreiferin Innenverteidigerin Carolin Diekhoff in die Hacken gelaufen war. So konnte die TSG Ahlten kurz vor der Pause zum 1:1 ausgleichen (41.). Nur zwei Minuten später war dann Sarah Wedtgrube nach einem Freistoß zur Stelle und erzielte die erneute Führung. Ahlten hatte in der Folge noch zwei Torchancen vor der Pause.

 

In Durchgang zwei drängten die Gastgeberinnen auf den schnellen Ausgleich. Die SG Frauen konnten das druckvolle Spiel aus der ersten Spielhälfte nicht mehr umsetzen. In der 53. Spielminute hatte Nele Heins das 3:1 für ihr Team auf dem Fuß, nachdem sie von Andrea Jagusch gut freigespielt wurde, scheitert aber an der Torhüterin. Die TSG Ahlten war jetzt jedoch das spielbestimmende Team und drängte die SG Frauen immer weiter in die Defensive. Nach einem Eckball in der 61. Spielminute konnten die Gastgeberinnen dann den Ausgleich erzielen. Nur zwei Minuten später hatte Sina Reinmüller die erneute Führung auf dem Fuß, aber aus kurzer Distanz schoss sie den Ball über das Tor. Die SG musste dann noch verletzungs-bedingt austauschen, nachdem Andrea Jagusch einen Tritt gegen das Knie erhalten hatte. Das Spiel schien nun auf ein Unentschieden herauszulaufen, aber kurz vor Spielende übersah die Schiedsrichterin zunächst ein Handspiel der Ahltener Spielerin, das nachfolgende Handspiel der SG Spielerin wurde allerdings geahndet. Der Freistoß aus zentraler Position landete genau im Torwinkel und so mussten die SG Frauen die Heimreise ohne Punkte antreten.

„Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, aber in Durchgang zwei nicht genug investiert. Ein Punkt wäre das gerechte Ergebnis gewesen.“, so Trainerin Heitmann.

 

SG: Jungblut - Menk, Diekhoff, Frommann, Reinmüller - A.Cohrs (67. Le Do), Papist, Weber, Wedtgrube - Jagusch (76. Oesmann), Heins


Torfestival der SG Frauen

4:4 endete der Gastauftritt der SG Jesteburg/Bendestorf beim Tabellennachbarn HSC Hannover.

Schlechte Nachrichten hatte allerdings das Team von Trainerin Ina Heitmann vor dem Anpfiff zu verkraften, stand Torhüterin Laura Jungblut kurzfristig nicht zur Verfügung und so musste Feldspielerin Sina Reinmüller das Tor hüten.

Wie in der Vorwoche kamen die SG Frauen gut in die Partie und setzten den HSC von Beginn an unter Druck. Erneut war es Alina Cohrs, die ihr Team mit 1:0 in Führung brachte. Einen Freistoß aus halbrechter Position verpasste Nele Heins knapp, aber Alina Cohrs stand genau richtig, schoss zunächst noch an den Pfosten, aber der Abpraller landete wieder vor ihren Füßen und im Nachschuss war der Ball im Netz (7).  Die Freude über die Führung war allerdings nicht von langer Dauer, denn drei Minuten später schafften es mehrere SG Abwehrspielerinnen nicht den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern und so konnte die HSC Angreiferin aus zentraler Position frei zum Schuss kommen (1:1, 10.).

Nach dem Ausgleich übernahmen wieder die SG Frauen das Kommando und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, insbesondere über die agile Sarah Wedtgrube und Sturmpartnerin Nele Heins, die sich meist zwei Gegenspielerinnen gegenübersah, sich aber trotzdem gut behaupten konnte. So erarbeitete sie sich zwei klare Tormöglichkeiten, aber beide Versuche gingen knapp am Tor der Gastgeberinnen vorbei. Wieder brachte ein Freistoß die überfällige Führung der SG Frauen. Andrea Jagusch trat kurz hinter der Mittellinie an, der Ball setzte im Getümmel vor der Torhüterin noch auf und senkte sich dann über sie in das Tor zum 2:1 (23.), aber auch diesmal hatte diese nur kurz Bestand. Nach einem Foul am Strafraumeck bekam der HSC ebenfalls einen Freistoß zugesprochen. Der Ball ging an den zweiten Pfosten und dort das Kopfballduell verloren, so stand es 2:2 (27.). Im Anschluss hatte der HSC noch eine gute Tormöglichkeit, aber Sina Reinmüller war auf dem Posten und verhinderte den Gegentreffer.

Der zweite Durchgang begann denkbar schlecht. Wieder war es ein Freistoß, der diesmal die Gastgeberinnen in Führung brachte (47.). Jedoch hatten die SG Frauen die prompte Antwort parat. Nadia Papist bediente Andrea Jagusch mit einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr und diese lupfte den Ball über die herauseilende Torhüterin zum 3:3 (50.). Kurz darauf hätte es 4:3 für die SG Frauen heissen müssen, nach guter Kombination zwischen Andrea Jagusch und Nele Heins, aber ihr Abschluss strich Millimeter am Torwinkel vorbei. Stattdessen lag das Team von Trainerin Ina Heitmann wieder in Rückstand nach einem Sonntagschuss aus 40 Metern Torentfernung unter die Latte (68). Die SG Frauen zeigten aber Moral und kämpften sich erneut zurück in die Partie. Nele Heins belohnte sich für ihre engagierte Leistung mit dem 4:4 nachdem sie sich gegen zwei Mitspielerinnen durchgesetzt hat und den Ball mit der Pieke im Tor versenkte (70.). Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte Andrea Jagusch  die Führung für ihr Team auf dem Fuß, aber sie scheitert frei vor dem Tor an der Keeperin. In den Schlussminuten drängten die Gastgeberinnen noch auf den Siegtreffer, aber die SG Abwehr hielt dem Druck stand und so endete eine torreiche Partie 4:4.

SG: Reinmüller - Le Do, Diekhoff, Frommann, Oesmann (46. L.-M. Cohrs) - A. Cohrs, Papist, Jagusch, Menk (46. Weber) - Heins, Wedtgrube


Alina Cohrs trifft erneut gegen Schamerloh

 

Ein knappes 1:0 stand am Ende der Partie SG Jesteburg/Bendestorf gegen die SG Schamerloh auf dem Spielbericht.

 

Matchwinnerin der Partie war Alina Cohrs, die ihr Team bereits in der 1.Spielminute mit einem Linksschuss in den Torwinkel in Führung brachte. Das kuriose, drei ihrer bisher vier Saisontore erzielte sie gegen die SG Schamerloh. Die gute Balleroberung und der präzise Pass zu ihrem Treffer kamen von Lea Menk, die auf der rechten Seite eine gute Partie bot. Der Treffer war der Auftakt zu einem wahren Chancenfeuerwerk. Mit dem nächsten Angriff auf das Tor, lief Nele Heins quer zum 16er, zielte bei ihrem Abschluss etwas zu genau und jagte das Leder an die Latte. Den Abpraller konnte Schamerloh zur Ecke klären und auch diese brachte gleich die nächste hochkarätige Chance. Nadia Papist schoss ebenfalls an die Latte und ihr Abpraller landete exakt vor den Füßen von Nele Heins, die aus kurzer Distanz an der Torfrau scheiterte. Die erste halbe Stunde zeigte das Team von Trainerin Ina Heitmann eine hohe Laufbereitschaft und hatte eine nahezu hundertprozentige Zweikampfquote. Der zweite Treffer wollte allerdings nicht fallen. Die Gäste aus Schamerloh kamen in der 35. Minute das erste Mal durch einen Freistoß vor den Kasten von Torhüterin Laura Jungblut, die den Ball aber noch mit den Fingerspitzen klären konnte. Dann waren wieder die SG Frauen an der Reihe. Einen missglückten Abstoß von der Gästetorhüterin nahm Andrea Jagusch direkt. Der Ball ging auf das leere Gehäuse, prallte kurz vor der Linie auf und senkte sich knapp über der Latte auf das Tornetz. „Nach den klaren Tormöglichkeiten müssen wir zur Halbzeit eigentlich 3:0 führen.“, so Trainerin Heitmann.

Im zweiten Durchgang kamen die Gäste aus Schamerloh besser in die Partie und sicherten sich mehr Spielanteile. War es in der ersten Hälfte die Offensivreihe der SG Frauen, die für die Highlights der Partie sorgte, so war es in Durchgang zwei die Defensivreihe um Phuong Uyen Le Do, Sina Reinmüller, Julia Oesmann, später Rückkehrerin Lisa-Marie Cohrs und insbesondere Abwehrchefin Carolin Diekhoff, die nahezu alle Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Je länger die Partie nun andauerte desto intensiver trugen die Gäste ihre Angriffe vor, endeten jedoch meistens bei der Viererkette, oder bei der seit Wochen auf hohem Niveau agierenden Torhüterin Laura Jungblut.

In einer spannenden Partie hatte so am Ende das Team von Trainerin Ina Heitmann die Nase vorne und freute sich über die drei Punkte.

SG: Jungblut - Le Do, Reinmüller, Diekhoff, Oesmann (68. L.M. Cohrs) - Menk (65. Wedtgrube), Weber, Papist, A. Cohrs, Jagusch - Heins


Kurzer Rückblick auf die Partien gegen Sparta Göttingen und GW Hildesheim

Schreiberlinge brauchen auch mal freie Tage ;-)

 

SG – Sparta Göttingen: In der ersten Partie nach der Winterpause kamen die SG Frauen gut in die Partie und waren in Durchgang eins die spielbestimmende Mannschaft. Gute Torchancen vergaben Nadia Papist und Nele Heins. Im Gegenzug musste Torhüterin Laura Jungblut nach einem Stellungsfehler in der Abwehr klären. Mit dem Pausenpfiff konnte Andrea Jagusch per Distanzschuss ihr Team in Führung bringen, als sie dann in der 62. Spielminute per Freistoß das 2:0 markieren konnte, schienen die 3 Punkte zum Auftakt nah. Eine Viertelstunde vor dem Ende verlängerte Carolin Diekhoff einen Freistoß der Gäste mit dem Hinterkopf in das eigene Tor und nun war es wieder eine offene Partie. Eine Minute vor Abpfiff konnte Sparta Göttingen noch den Ausgleich erzielen. Am Ende stand eine gefühlte Niederlage zu Buche nach einer guten Leistung der SG Frauen.

 

GW Hildesheim – SG: An die gute Leistung der Vorwoche konnte man in Hildesheim leider nicht anknüpfen. In punkto Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft waren die SG Frauen Hildesheim in Durchgang eins klar unterlegen und so musste Torhüterin Laura Jungblut bereits in der 6. Spielminute hinter sich greifen und als dann in der 35. Minute auch noch der zweite Gegentreffer fiel schien die Partie gelaufen. In Durchgang zwei zeigten die Gäste jedoch Moral und versuchten die Partie auch seifigem Geläuf zu drehen. Zunächst war es die aufgerückte Abwehrspielerin Carolin Diekhoff, die ihr Team mit einem Linksschuss ins Spiel zurück brachte (52.). Im Anschluss drängte das Team von Trainerin Heitmann auf den Ausgleich, aber verlor verletzungsbedingt Rebecca Freund (Zerrung) und Nina Felkner (Gesichtsverletzung). Hildesheim blieb bei Kontern gefährlich und den SG Frauen fehlten am Ende die klaren Torgelegenheiten.


SG Frauen mit Arbeitssieg

Drei Punkte erkämpften sich die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf im Heimspiel gegen den PSV GW Hildesheim.

Von Beginn an war das Team von Trainerin Ina Heitmann das spielbestimmende Team, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Für die Gäste war in der Anfangsviertelstunde kurz hinter der Mittellinie Endstation. „Es war eigentlich ein typisches 0:0 Spiel mit wenigen Torgelegenheiten und viel klein klein im Mittelfeld“, so Trainerin Heitmann. Mit der ersten und eigentlich einzigen Torchance der gesamten Partie gehen die Gäste aus Hildesheim in der 15. Spielminute überraschend in Führung. Eine Flanke von der Seite konnte nicht verhindert werden, in der Mitte ging das Kopfballduell verloren und Torhüterin Jungblut rutschte unglücklich weg. Nach 20 Spielminuten hatten die SG Frauen dann ihrerseits eine sehr gute Torchance durch Sarah Wedtgrube, die den Ball allerdings ans Außennetz setzte. Die SG Frauen blieben weiterhin das dominierende Team, ohne sich aber klare Möglichkeiten zu erspielen. Der letzte Pass wurde zu ungenau gespielt, oder eine Hildesheimerin konnte den Ball aus der Gefahrenzone befördern. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Auch den zweiten Durchgang begannen die SG Frauen druckvoll und drängten auf den Ausgleich. Zunächst scheiterte Innenverteidigerin Carolin Diekhoff mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, dann wurde Sarah Wedtgrube einschussbereit an der Strafraumkante gefoult und den folgenden Freistoß versenkte Andrea Jagusch zum 1:1 Ausgleich im Tor (58.). Im Anschluss agierte das Team von Trainerin Heitmann sicherer im Passspiel und erarbeitete sich weitere Torchancen. Je länger die Partie dauerte desto mehr rückte aber auch die Schiedsrichterin in den Fokus aller Aktiven, denn die Fehlentscheidungen auf beiden Seiten häuften sich, sowie au,ch die Foulspiele. Ein weiteres eigentlich gelb würdiges Foul, brachte dann die Entscheidung zu Gunsten der SG Frauen. Andrea Jagusch konnte kurz vor dem Strafraum nur noch per Foul gestoppt werden und den fälligen Freistoß verwandelte sie zum 2:1 ins obere Toreck (75.). Die eigentlich berechtigte Karte blieb aus. Die Gäste aus Hildesheim versuchten noch zum Ausgleich zu kommen und die Heimelf ließ sich mehr in die Defensive drängen. Eine SG Spielerin im Mittelfeld foulte taktisch, aber und auch hier blieb die gelbe Karte in der Tasche der Schiedsrichterin. Kurz vor Ende der Partie hatten Nina Felkner und erneut Andrea Jagusch die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. Beide Male blieb die Gästekeeperin jedoch Siegerin im eine gegen eins und so stand am Ende ein knapper, aber verdienter, 2:1 Sieg zu Buche.

SG: Jungblut - Oesmann, Diekhoff, Frommann (69. Hinz), Reinmüller - Felkner, Papist, Weber (78. Reinhard), Wedtgrube - Jagusch, Heins

 


 

Auswärtserfolg für SG Frauen
 

Mit drei Punkten im Gepäck kehrten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf aus Göttingen zurück. 3:1 besiegte die Heitmann Elf den ESV.

Bei Aprilwetter mit Sturmböen und Starkregen kamen die SG Frauen besser in die Partie, als die Gastgeberinnen. Zunächst verpasste Nele Heins mit ihrem Zuspiel Andrea Jagusch knapp und kurz darauf war Sarah Wedtgrube einen Schritt zu spät. Göttingen kommt in der Folgezeit besser ins Spiel. Die Partie gestalten aber beide Teams bis zur Pause recht zerfahren. Schnelle Ballverluste und ungenaue Zuspiele prägen Durchgang Eins. Weitere Torchancen gab es für die Gäste durch Sarah Wedtgrube und Nele Heins zu verzeichnen. Wedtgrubes Schuss landete neben dem Tor und Nele Heins scheiterte an der Torhüterin, nachdem sie sich vorher gut durchgesetzt hatte. Auch die Gastgeberinnen kamen immer wieder zu Torgelegenheiten, ausgelöst durch unpräzise Zuspiele im Spielaufbau der SG Frauen. Die Abschlüsse waren jedoch keine echte Prüfung für Torhüterin Laura Jungblut. Mit dem Pausenpfiff erspielten sich die Frauen der SG Jes/Be dann die bis dahin klarste Tormöglichkeit. Zunächst scheiterte Andrea Jagusch, per Nachschuss dann Nele Heins und Nadia Papist. "Der erste Durchgang war sehr fehlerhaft von meiner Mannschaft. Wir haben defensiv fahrig agiert und in der Vorwärtsbewegung viel zu viele einfache Ballverluste gehabt.", so Heitmann.
 
Die Trainerin schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Bälle wurden durch konsequenteres Zweikampfverhalten früh erobert und auch die Zuspiele in die Spitze fanden jetzt meist die Mitspielerin. Nach einem Eckball verlängerte Sarah Wedtgrube per Kopf auf Nadia Papist, die den Ball über die Linie drückt, aber der Treffer fand aufgrund einer Abseitsposition keine Anerkennung. Kurz darauf funktionierte die Kombination umgekehrt besser. Nadia Papist schickt Sarah Wedtgrube auf die Reise, die allen davon sprintet und den Ball an der Torhüterin vorbeilegte. Nele Heins war gedankenschneller als ihre Gegenspielerin und beförderte den Ball zum 1:0 ins Netz (57.). Drei Minuten später bekamen die SG Frauen einen Eckball zugesprochen. Andrea Jagusch zog den Ball auf den ersten Pfosten und die Torhüterin konnte dem Ball erst hinter der Linie klären. Mit der 2:0 Führung im Rücken ließ auch wieder die Konzentration nach und die Göttingerinnen kamen einigen Torgelegenheiten. Jetzt zeigte aber Keeperin Laura Jungblut, dass ihr Team sich auf sie verlassen kann. Bei allen brenzligen Situationen war sie stets zur Stelle. Zwanzig Minuten vor Schluss war sie dann aber machtlos, als aus zentraler Position eine Göttingerin frei zum Schuss kommt und den Ball in den Winkel platziert (69.). Die SG Frauen blieben weiter unter Druck und verlegten sich aufs Kontern. Zunächst scheiterte Nadia Papist mit einem Distanzschuss, sorgte aber wenig später für die endgültige Entscheidung. Nach einem Eckball, getreten von der rechten Seite, stand sie goldrichtig und bugsierte das Leder über die Linie. Die Göttingerinnen kamen noch zweimal gefährlich vor das Gehäuse der SG Frauen, aber ein Treffer sollte nicht mehr fallen. Nele Heins prüfte zum Schluss nochmal die Torhüterin, aber diese konnte den Ball über die Latte lenken. "Wir haben gerade im ersten Durchgang kein gutes Spiel gemacht und am Ende bin ich einfach nur froh, dass wir hier drei Punkte mitgenommen haben.", so Trainerin Heitmann. Am kommenden Wochenende treten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf zu Hause gegen GW Hildesheim an. Die Partie findet in Bendestorf statt.

 

SG: Jungblut - Hinz (78. Riese), Reinmüller, Diekhoff, Oesmann - Cohrs, Frommann, Papist, Wedtgrube - Jagusch (87. Heitmann), Heins

 


Nichts zu holen für SG Frauen

 

Mit 1:5 unterlagen die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf beim Titelanwärter TSV Limmer.

Die Gastgeberinnen waren vom Anpfiff weg das bessere Team. Die erste Torchance hatten demnach auch die Hannoveranerinnen. Im direkten Gegenzug prüfte Sina Reinmüller die Torhüterin, die den Ball zur Ecke lenken konnte. Auch diese brachte Gefahr für das Tor des TSV. Der Versuch von Andrea Jagusch landet am Pfosten und der Nachschuss von Nele Heins an der Latte. Danach waren wieder die Gastgeberinnen an der Reihe. Aus kurzer Distanz vergibt die Angreiferin und schießt den Ball deutlich über das Tor. Innerhalb von fünf Minuten entscheidet der TSV Limmer dann die Partie. Auf der Außenbahn konnte der Ball nicht geklärt werden und beim anschließenden Ball in die Mitte war die Angreiferin gedanklich schneller und markierte das 1:0 (17.). Nur eine Minute später exakt dieselbe Situation, nur diesmal wird der Ball hoch ins Zentrum gespielt und der Kopfball landet im Netz (18.) Dem TSV Limmer gelingt in dieser Phase alles und die SG Frauen sind nur zweiter Sieger in allen Aktionen. Aus der eigenen Hälfte startete eine Limmer Spielerin ein Solo an sage und schreibe vier SG Spielerin vorbei und zu guter Letzt auch noch an Torhüterin Jungblut vorbei und so steht es 3:0 für die Gastgeberinnen. Bei den SG Frauen läuft fortan nicht mehr viel zusammen. Nur mühsam kam man wieder in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Zudem verletzt sich nach einem Pressschlag Darlene Schulz so schwer, dass sie ausgewechselt werden muss. Für sie kam Urlauberin Sarah Wedtgrube in die Mannschaft. Zehn Minuten vor der Pause erarbeitete sich das Team von Trainerin Ina Heitmann eine Ecke, aber das Tor erzielten wieder die Gastgeberinnen. Der Eckball wurde in die Mitte geklärt wo sich zwei SG Frauen gegenseitig behindern, die Frauen aus Limmer bedanken sich, schlagen den Ball auf ihre schnellen Spitzen und erzielen mühelos das 4:0. Mit dem deutlichen Ergebnis ging es in die Pause.

Die SG Frauen wollten sich im zweiten Abschnitt steigern und mehr Präsenz auf dem Platz zeigen. Dies gelang den Gästen auch durchaus. Die Zweikämpfe wurden angenommen und offensiv steigerte sich die Elf von Trainerin Heitmann. Den Treffer markierte aber wieder der TSV. Die Viererkette der SG spielte nur teilweise auf Abseits und so tauchte die Stürmerin alleine vor Torhüterin Jungblut auf (5:0, 51.).

 

Nele Heins setzt sich auf halbrechts gut durch und passt auf Andrea Jagusch, aber sie verpasst den richtigen Moment des Torabschlusses, sodass der Ball geklärt werden kann. In der 68. Spielminute gelingt den SG Frauen doch noch ein Treffer. Nadia Papist setzt Nele Heins ein, die den Ball durch die Schnittstelle zu Sarah Wedtgrube spielt und die lässt sich die Chance nicht nehmen und erzielt den Ehrentreffer. Bis zum Spielende passierte auf beiden Seiten nur noch wenig und so mussten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf eine herbe Niederlage einstecken. "Wir haben heute nicht die Frische gehabt um hier etwas mitzunehmen. Der Gegner war gedankenschneller und nach dem 3:0 auch viele Köpfe unten. Auf die Leistung in der 2. Halbzeit können wir jedoch aufbauen.", so Trainerin Heitmann

 

SG: Jungblut - Reinmüller, Diekhoff (75. Oesmann), Frommann, Hinz (60. Papist) - Cohrs, Reinhard, Weber, Schulz (30. Wedtgrube), Jagusch, Heins 

 

 


SG Frauen wieder erfolgreich

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf kamen im Heimspiel gegen den MTV Barum zu einem 3:1 Erfolg und beendeten damit die letzte Negativserie.

Nur mit einem Rumpfkader angetreten, dafür aber wieder mit Torhüterin Laura Jungblut kamen die Spielerinnen von Trainerin Heitmann zunächst gut in die Partie. Der Trainer der Gästeelf durfte allerdings zuerst jubeln, denn seine Frauen konnten mit einem schnellen Gegenangriff das 0:1 markieren (9.). Die SG Frauen ließen sich von dem frühen Gegentor aber nicht berirren und spielten weiter nach vorne, jedoch fehlte es dem letzten Pasas an Präzision, sodass die Barumer Abwehr wenig Mühe hatte den Ball zu klären. So pendelte sich das Spielgeschehen  zwischen den Strafräumen beider Teams ein, mit wenigen Torabschlüssen auf beiden Seiten. Die SG Frauen machten das Spiel und die Gäste lauerten auf Konter. Es dauerte bis kurz vor der Pause ehe der Einsatz der Gastgeberinnen belohnt wurde. Innenverteidigerin Stephanie Frommann erkämpfte sich mit einer starken Aktion an der Außenline den Ball und brachte den Ball über Simone Weber zu Lina Reinhard. Reinhard spielte den Ball hoch in den Strafraum wo Nele Heins mit dem Kopf auf Andrea Jagusch ablegte, die den Ball zum 1:1 Ausgleich durch die Beine der Torhüterin schoss.

In der zweiten Halbzeit starteten somit beide Teams wieder bei Null. Die Gastgeberinnen kamen sehr gut aus der Pause und ließen die Barummerinnen kaum noch in die Nähe des eigenen Strafraums. Der Ball lief jetzt gut durch die Reihen bei den SG Frauen. Insbesondere die auf der Doppelsechs aufgebotene Simone Weber wusste mit einer guten Balleroberung und ruhigem Aufbauspiel zu gefallen. Die Außenbahnspielerinnen Darlene Schulz und Alina Cohrs kamen mit zunehmender Spieldauer auch häufiger in Strafraumnähe, abgesichert durch die umsichtig agierenden Außenverteidiger Amelie Hinz und Sina Reinmüller. Per Doppelschlag stellten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf die Weichen dann auf Sieg. Nele Heins wurde von Simone Weber bedient und spitzelte den Ball mit dem langene Bein an der Gästetorhüterin vorbei. Die mitgelaufenen Alina Cohrs bugsierte den Ball dann aus kurzer Distanz über die Linie (70). Nur zwei Minuten später belohnte sich dann die starke Heins mit einer feinen Einzelleistung selber. Sie setzte sich gegen vier Gegenspielerinnen durch und lies auch der Torfrau aus halbrechter Position keine Abwehrchance. Das 3:1 war der gewünschte Befreiungsschalg für das Team von Trainerin Heitmann. Andrea Jagusch und Sina Reinmüller hätten das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, aber beide verzogen ihre Schüsse aus aussichtsreicher Position. Die letzten Minuten hatten dann die Gäste mehr von der Partie und versuchten nochmal den Anschlusstreffer zu erzielen. Die SG Abwehr stand erneut aber sehr sicher und lies nichts mehr anbrennen. „Ich freue mich über eine guten Auftritt der gesamten Mannschaft, die sich am Ende auch für ihre Leistung belohnt hat.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - Rienmüller, Frommann (83. Bliemeister), Diekhoff, Hinz - Cohrs, Reinhard, Weber, Schulz, Jagusch - Heins (90. Bierstedt)


 

SG Frauen verlieren unglücklich

Mit 3:1 unterlagen die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf beim VFL Bienrode.

Anders als beim Pokalaus am Donnerstag waren die SG Frauen gleich von Beginn an gut in der Partie. Zweikampfstark und sicher in der Defensive trat das Team von Trainerin Ina Heitmann, die für die fehlende Laura Jungblut, das Tor hütete, auf. Die Gastgeberinnen versuchten mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen zum Erfolg zu kommen, aber die gesamte Viererkette mit Amelie Hinz, Carolin Diekhoff, Stephanie Frommann und Sina Reinmüller agierte sehr sicher und lies kaum Chancen zu. Nach vorne wagten sich Gäste zu Beginn sehr selten und so gab es den ersten gefährlichen Torschuss in Durchgang eins erst in der 23. Spielminute durch Nele Heins. Nach einer halben Std. versuchten es die Bienroderinnen dann mal aus der Distanz und scheiterten zunächst am Pfosten. Der Abpraller landete aber wieder genau vor den Füßen der Angreiferin, die ihn im 2. Versuch erneut ans Aluminium setzte. Der Ball prallte von der Unterkante der Latte ins Tor, meinte zumindest der Assistent und entschied auf Tor für Bienrode. Angetrieben vom laufstarken Mittelfeld um Nina Felkner, Nadia Papist, Simone Weber und Alina Cohrs versuchten die SG Frauen den Rückstand zu egalisieren. Die Schüsse auf das Tor waren jedoch zu unpräzise, oder zu schwach geschossen. Die hundertprozentige Möglichkeit zum Ausgleich lies, mit dem Halbzeitpfiff, Andrea Jagusch liegen. Aus halbrechter Position geht ihr Versuch an den Pfosten und den anschließenden Abpraller setzte Nina Felkner neben das Tor.

Die zweite Halbzeit beginnt für die SG Frauen sehr gut. Außenverteidigerin Sina Reinmüller trifft zum verdienten Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei der der Schiedsrichter mit zunehmender Spieldauer in den Mittelpunkt rückte, mit Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Die besseren Torchancen hatten aber die Gäste. Gerade in einer guten Phase war es erneut ein eher harmloser Distanzschuss der die Heimelf wieder in Führung brachte. Die Frauen von Trainerin Ina Heitmann warfen nun alles nach vorne, aber es wollte kein Treffer mehr fallen. Kurz vor dem Ende der Partie besiegelte dann ein Konter gegen die aufgerückte Abwehr den endgültigen KO. "Wir sind heute ganz anders aufgetreten als am Donnerstag und die Mannschaft hätte sich einen Punkt verdient gehabt. Das war kämpferisch eine ganz starke Leistung bei der jeder läuferisch an die Grenzen gegangen ist. Bei so viel Einsatz wird auch das Glück irgendwann wieder auf unserer Seite sein." so Trainerin Heitmann.

SG: Heitmann - Hinz (69. Oesmann), Frommann, Diekhoff, Reinmüller - Cohrs (50. Schulz), Papist, Weber (80. Reinhard), Felkner, Jagusch - Heins


Heimniederlage für die SG Frauen

1:3 unterlagen die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf zu Hause gegen die TSG Ahlten.

Das Spiel war gerade zwei Minuten alt, als Torhüterin Jungblut das erste Mal hinter sich greifen musste. Aus spitzem Winkel ging der Schuss einer Ahltenerin an den Innenpfosten und von dort in das Tor. Die SG Frauen benötigten einige Zeit um den schnellen Rückstand zu verdauen und so hatten die Gäste mehr vom Spiel. Mit zunehmender Spieldauer kämpften sich die SG Frauen aber zurück in die Partie. Ein Heber von Andrea Jagusch ging knapp über das Tor und bei einer Flanke von Sarah Wedtgrube verpasste Nele Heins per Kopf nur knapp. Glück hatten die SG Frauen dann allerdings, als Abwehrspielerin Carolin Diekhoff die Ahltener Angreiferin im Strafraum foulte und Torhüterin Laura Jungblut den fälligen Strafstoß parieren konnte und damit ihr Team im Spiel hielt. Kurz vor der Pause bediente Nadia Papist Andrea Jagusch, die per Drehschuss den Ausgleich erzielen konnte. Mit dem Pausenpfiff hatte Nele Heins die große Möglichkeit auf das 2:1, aber das Zuspiel von Andrea Jagusch konnte von der Abwehrspielerin mit dem langen Bein gerade noch geklärt werden.

Der zweite Durchgang begann gut für die Gastgeberinnen. Nele Heins prüft die gute Torhüterin, die den Ball aber parieren kann. Je länger die zweite Halbzeit dauert, desto besser kommen die Gäste in die Partie. Im Spielaufbau unterlaufen den Spielerinnen von Trainerin Heitmann einige Fehlpässe und ebenso einer führt zum 1:2. Im Mittelfeld wird der Ball verloren und die Abwehr ist nicht gut gestaffelt, sodass zwei Ahltenerin alleine vor Torhüterin Jungblut auftauchen und somit keine Schwierigkeiten haben den Ball im Tor unterzubringen (59). Auch in der Folge gelingt der Heimelf kein konstruktiver Spielaufbau. Die Gäste sind aggressiver in den Zweikämpfen und meist einen Tick eher am Ball. In der 75. Spielminute erzielten dann die Gäste noch das 3:1 nach einem Lupfer über Torhüterin Jungblut. In den Schlussminuten versuchten sich die SG Frauen nochmal zurück zu kämpfen, aber auch zwei weitere gute Möglichkeiten wurden vergeben. „Wir haben heute nicht gut gespielt und verdient verloren. Am Do. im Pokal beim VFL Wahrenholz müssen wir wieder zu alter Stärke zurückfinden.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - Reinmüller, Diekhoff, Frommann, Cohrs - Wedtgrube (63. Reinhard), Felkner, Papist, Schulz (75. Weber)  - Jagusch, Heins


SG Frauen mit erster Niederlage

Bei Sparta Göttingen, dem Vizemeister der Vorsaison, unterlagen die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf mit 3:1.

Ohne fünf und ohne Torwart musste das Team von Trainerin Heitmann die lange Reise nach Göttingen antreten. Da Ersatztorhüterin Sonja Putensen auch nicht zur Verfügung stand hütete Abwehrspielerin Sina Reinmüller das Tor. Daraus resultierte auch das neue Spielsystem 3-5-2, welches den SG Frauen gerade in der Anfangsphase einige Schwierigkeiten bereitete. Im Spielaufbau leisteten sich die Gäste zu viele Fehlpässe und machten es dem Gegner damit leicht ins Spiel zu kommen. Die Heimelf bestimmte die Partie und drängten die SG Frauen in die Defensive. Torchancen gab es daher in der nur Göttingener Seite zu verzeichnen. Die Schüsse verfehlten jedoch das Tor, oder konnten von Reinmüller pariert werden. Umso ärgerlicher dann der 1:0 Rückstand. Nach einem Eckball, bei dem es eigentlich Abstoß hätte geben müssen, gingen die Gastgeberinnen in Führung (24.). Nach dem Rückstand schafften es die SG Frauen jedoch sich ein wenig zu befreien. Nele Heins setzte sich auf der rechten Außenbahn gut durch und passte auf Andrea Jagusch, die keine Mühe hatte den Ausgleich zu erzielen (33.). Bis zur Pause passierte dann auf beiden Seiten nur noch wenig und so ging es mit einem eher schmeichelhaftem 1:1 in die Pause.

Den zweiten Durchgang begannen die SG Frauen dann wesentlich aggressiver und so sorgte die gerade eingewechselte Darlene Schulz für die erste Torchance der Gäste, nach starker Vorarbeit von Simone Weber. Einen Schuss von Andrea Jagusch holte die Göttinger Keeperin aus dem Winkel. Kurz darauf haben die SG Frauen jedoch Glück als ein Distanzschuss der Göttingerinnen an den Innenpfosten geht und von dort direkt in den Armen von Sina Reinmüller landet. Dann ist wieder das Team von Trainerin Heitmann an der Reihe und erarbeitet sich in der Folge ein spielerisches Übergewicht. Nele Heins Kopfball verfehlt das Tor denkbar knapp. Gerade in dieser Phase fällt das 2:1 (73.) für die Gastgeberinnen. Die Außenbahn ist nicht besetzt und in der Mitte fehlte die genaue Zuordnung. "Wir waren in dieser Phase der Partie der Führung näher. Das war sehr ärgerlich.", so Trainerin Heitmann. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Die SG Frauen versuchten zwar den Ausgleich zu erzielen, liefen sich insgesamt zu häufig fest. Sieben Minuten vor dem Ende machten die Gastgeberinnen dann den Deckel auf die Partie. Ein Freistoß aus halbrechter Position brachte die Entscheidung. Torhüterin Reinmüller verpasste den Ball und Abwehrspielerin Stephanie Frommann fälschte unglücklich ins eigene Tor ab. "Wir hätten hier heute durchaus etwas mitnehmen können. Mit der zweiten Halbzeit war ich in jedem Fall zufrieden und die Fehler in Durchgang eins werden wir in der kommenden Woche abstellen.", so Trainerin Heitmann.

SG: Reinmüller - Oesmann (46. Schulz), Diekhoff, Frommann - Papist, Reinhard, Felkner, Weber, Cohrs - Jagusch, Heins


Kopfballtor von Torhüterin Laura Jungblut beschert Punktgewinn

In der Schlussminute sicherte, die mit aufgerückte Torhüterin der SG Jesteburg/Bendestorf, ihrem Team das verdiente 3:3 Unentschieden gegen den HSC Hannover.

Die Mädels von der Seeve kamen diesmal sehr gut in die Partie und schnürten die Gäste aus Hannover von Beginn an in ihrer Hälfte ein. Das Team von Trainerin Heitmann trat selbstbewusst auf und versuchte ein frühes Tor zu erzielen, aber dies sollte nicht gelingen. Anders die Gäste aus Hannover, die sich als äußert effektiv erwiesen. Per Doppelschlag in der 13. und 15. Spielminute lagen die SG Frauen plötzlich 0:2 zurück. Die Gastgeberinnen zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und kamen ebenfalls per Doppelschlag nur vier Minuten später zurück in die Partie. Zunächst setzte sich Nele Heins mit einer schönen Einzelleistung gegen zwei Gegenspielerinnen durch und versenkte das Leder aus spitzem Winkel unter der Latte. Weitere vier Minuten später setzte Lina Reinhard die durchstartenden Andrea Jagusch perfekt ein, die die Torhüterin noch aussteigen ließ und zum 2:2 einschob. Bis zur Pause entwickelte sich jetzt ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Treffer gelang aber wieder den Gästen. In der 37. Minute kombinierten sich die Hannoveranerinnen nach vorne. Die SG Frauen verteidigten mit zu viel Abstand von ihren Gegenspielerinnen und so konnte die Gästeangreiferin vom Strafraumeck ungehindert auf das Tor schießen und sicherte ihrem Team damit die 3:2 Pausenführung.

In Durchgang zwei war es dann ein Spiel auf ein Tor. Die Spielerinnen der SG Jesteburg/Bendestorf waren drückend überlegen und erspielten sich Chance um Chance, aber der Ball wollte nicht ins Tor. Auf der anderen Seite musste Torhüterin Jungblut bei einem Konter ihr ganzes Können aufbringen, um nicht einen weiteren Treffer zu kassieren. Dies blieb jedoch die einzige Torchance der Gäste im zweiten Spielabschnitt. Die Gästekeeperin stand Jungblut jedoch in nichts nach und hielt mit mehreren Glanzparaden ihrem Team den knappen Vorsprung fest. Mehrfach scheiterten die SG Angreiferin aussichtsreich und so sah alles nach der ersten Saisonniederlage für die SG Frauen aus. Es kam anders. In der Schlussminute bekamen die SG Frauen nochmal einen Freistoß zugesprochen bei dem auch Torhüterin Jungblut nach vorne eilte. Was jetzt passierte war in der Geschichte der SG Frauen einmalig. Der Ball segelte in den Strafraum und Jungblut erzielte per Flugkopfball den umjubelten Ausgleich. Kurz darauf erfolgte der Abpfiff. „Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Heute haben wir defensiv nicht gut agiert und vorne viele Chancen liegengelassen. Das Finale mit dem Tor von Laura entschädigt jedoch für vieles.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - Hinz, Diekhoff, S. Frommann, Reinmüller - Cohrs, Papist, Reinhard (56. Felkner), Wedtgrube (62. Putensen), Jagusch - Heins

Bilder folgen 
Laura Jungblut erzielt das 3:3


Der perfekte Saisonstart

Den vierten Sieg in Folge fuhren die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf bei der SG Schamerloh ein und machten damit den besten Saisonstart seit 10 Jahren perfekt.

Wie schon in der Vorwoche hatten die Spielerinnen von Trainerin Heitmann noch die lange Busfahrt in den Knochen und kamen schlecht in die Partie. Die Gastgeberinnen agierten gut in den Zweikämpfen und daraus resultierte ein Spielaufbau mit langen Bällen seitens der Jesteburgerinnen. In der 13. Spielminute durfte dennoch auf der Seite der Gäste das erste Mal gejubelt werden. Nele Heins bediente Alina Cohrs, die den Ball in den Winkel schlenzte. Das spielerische Niveau blieb jedoch niedrig und die Gastgeberinnen weiter gefährlich. Nach 25 gespielten Minuten vergaben die Frauen aus  Schamerloh eine gute Kopfballmöglichkeit und kurz darauf war die heute gut agierende Torhüterin Laura Jungblut zur Stelle, als sie einen Schuss, der freistehende Gästestürmerin, abwehren kann und ihrem Team das 1:0 hält. Im Gegenzug ist dann wieder Alina Cohrs zur Stelle und erzielt das zweite Tor am heutigen Tag. Nadia Papist steckt den Ball durch und Cohrs erzielt das 0:2. Die SG Frauen präsentieren sich erneut sehr effektiv, nachdem man spielerisch bisher nicht in der Partie war. Die Innenverteidigung der SG Frauen agierte bei gegnerischen Angriffen sehr aufmerksam und lies wenig zu. Kurz vor der Pause erspielten sich die Gastgeberinnen eine Doppelchance, aber der Ball geht knapp vorbei und beim zweiten Versuch ist Torhüterin Jungblut wieder zur Stelle. So hat die 2:0 Führung bis zur Pause bestand.

Die ersten fünf Minuten von Durchgang zwei sind ausgeglichen, dann ist Schamerloh wieder an der Reihe und müht sich redlich um den Anschlusstreffer. Die SG Frauen sind in der Defensive gebunden. Die erste Chance für die Gäste nach der Pause hat dann Sarah Wedtgrube, aber ihr Schuss geht knapp über das Tor. In der 63. Spielminute erzielen die Gastgeberinnen dann per Freistoß den Anschlusstreffer. Der Ball geht unter der Mauer durch und landet in den Maschen. Kurz darauf wäre das Ergebnis fast neutralisiert worden, aber wieder ging Torhüterin Jungblut als Siegerin aus einem 1 gegen 1 Duell hervor. Jetzt kamen die SG Frauen besser in die Partie und versuchten nun ihrerseits das Spiel zu entscheiden. Wieder setzte sich Sarah Wedtgrube gegen ihre Gegenspielerin durch und wollte quer auf Nele Heins legen, aber der Ball war zu ungenau gespielt und so musste die Elf von Trainerin Heitmann weiter zittern. Doch eine Minute später hat das Zittern ein Ende, als Andrea Jagusch Nele Heins per Hacke bediente und sie den Ball anschließend im Winkel versenkte. In den Schlussminuten verpassten Andrea Jagusch per Lupfer, Sarah Wedtgrube mit einem Pfostentreffer und Nadia Papist mit dem folgenden Nachschuss, eine bessere Tordifferenz. "Wir haben heute spielerisch nicht überzeugt, aber kämpferisch eine sehr gute Leistung geboten. In der kommenden Woche müssen wir uns steigern.", so Trainerin Heitmann.

 Bild folgt!

  Sarah Wedtgrube erkämpft sich den Ball

  SG: Jungblut - Hinz (57. Reinhard), Diekhoff, S. Frommann, Reinmüller - Cohrs, Papist, Felkner, Wedtgrube, Jagusch - Heins


Pokalerfolg für SG Frauen

Mit einem 6:0 Erfolg beim MTV Barum haben die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf die zweite Pokalrunde erreicht.

Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainerin Heitmann auf zwei Positionen umstellen. Bianca Frommann fällt mit Kreuzbandzerrung noch eine Weile aus und Nina Felkner musste mit Grippe passen. Das Lazarett komplettiert Lea Menk. Dafür rückten Amelie Hinz und Simone Weber in die Startelf. Die Gastgeberinnen kamen besser in die Partie und kauften den SG Frauen in der Anfangsphase den Schneid ab. Die Barumerinnen arbeiteten gut gegen den Ball und ließen keinen geordneten Spielaufbau der Gäste zu. Es brauchte eine Standardsituation die eine Torchance für die SG Frauen brachte. Ein Eckball konnte Barum nur wieder zur Schützin Andrea Jagusch klären, die bei der zweiten Chance Nadia Papist findet und sie per Kopf zur etwas überraschenden Führung einköpft (16.) Nur zwei Minuten später war der ganze bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt, als Andrea Jagusch per direkt verwandeltem Freistoß das 2:0 markieren kann. Der Ball war allerdings nicht ganz unhaltbar und die Führung zu diesem Zeitpunkt doch recht glücklich. Die Gastgeberinnen drängten auf den Anschlusstreffer und machten das Spiel. Die SG Defensive hielt aber allen Angriffen stand. In der 35. Spielminute umkurvte die Barumer Stürmerin zwei Abwehr-spielerinnen, aber Torhüterin Laura Jungblut rettet per Fußabwehr. Aber auch die SG Frauen hatten ihre Möglichkeiten. Simone Weber schickte Nele Heins mit einem Pass in die Gasse auf die Reise, aber die Torhüterin war kurz vor der Stürmerin am Ball. Mit dem Halbzeitpfiff öffnete Nadia Papist, mit einem Ball auf die Außenbahn zu Sarah Wedtgrube, das Spiel. Wedtgrube passte den Ball in die Mitte und Nele Heins hatte keine Mühe zu vollenden. So ging es mit einer 3:0 Führung in die Pause.

Gleich nach Wiederanpfiff ließen die Gastgeberinnen eine Großchance zum Anschluss ungenutzt. Im Gegenzug machten es die SG Frauen besser. Einen Freistoß von Andrea Jagusch verlängerte Sarah Wedtgrube per Kopf und Nele Heins erzielte ebenfalls per Kopf das 4:0 (50.). Jetzt war das Spiel quasi gelaufen. Die SG Frauen spielten jetzt souveräner mit der klaren Führung im Rücken. Barum erarbeitete sich aber weiterTorchancen, aber die Jesteburger Defensive mit Carolin Diekhoff, Stephanie Frommann, Sina Reinmüller und Julia Oesmann, agierte sehr sicher. Für den schönsten Treffer des Spiels sorgte dann wiederum Youngster Nele Heins. Nach einem Doppelpass zwischen der stark aufspielenden Sarah Wedtgrube und Andrea Jagusch, war sie wieder zur Stelle und markierte das 5:0 (64.). Jetzt erlahmte auch die Gegenwehr der Gastgeberinnen und im Gegenzug häuften sich die Foulspiele. Barum schwächte sich dann durch eine gelb-rote Karte, nach Foul an Darlene Schulz, selbst. Der anschließende Freistoß sorgte dann für den 6:0 Endstand. Sina Reinmüller köpfte den Ball über die Linie. Der 2. Durchgang entschädigte für eine eher durchwachsene Leistung vor der Pause. "Wir waren heute sehr effektiv und endlich auch wieder gefährlich nach Standardsituationen.", freute sich Trainerin Heitmann

 

SG: Jungblut, Hinz (54. Oesmann), Diekhoff, S. Frommann (73. Putensen), Reinmüller - Cohrs (55. Schulz), Papist, Weber, Wedtgrube, Jagusch - Heins

 

Bild folgt!

Nele Heins erzielt per Kopf das 4:0


SG Frauen erzwingen den Sieg

Die erste Auswärtspartie der Saison konnten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf mit 2:1 für sich entscheiden.

Mit dem Rückenwind des ersten Saisonsieges begannen die Gäste schwungvoll und übernahmen sofort die Spielkontrolle. Im Vergleich zur Vorwoche tat sich das Team von Trainerin Heitmann jedoch mit dem Spielaufbau zunächst schwer. Den Angriffen fehlte es an Präzision, so dass es in Durchgang eins nur vier gute Tormöglichkeiten für die SG Frauen zu verzeichnen gab.Zuerst vergab Andrea Jagusch, dann köpfte Alina Cohrs knapp vorbei und Nina Felkner scheiterte an der Torhüterin. Nach einer halben Stunde musste Abwehr-spielerin Bianca Frommann verletzt ausgewechselt werden und für sie kam Lea Menk in die Partie.  Kurz vor der Pause spielte Neuzugang Darlene Schulz einen guten Pass auf Andrea Jagusch, die den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte. Die Gastgeberinnen präsentierten sich bissig in den Zweikämpfen und der kleine Platz ließ wenig Raum für den Spielaufbau und so ging es torlos in die Pause.

Die SG Frauen kommen gut aus der Pause. Wieder ist Alina Cohrs per Kopf zur Stelle, aber sie köpft aus kurzer Distanz ihre Gegenspielerin an. Das Spiel ist in der Folge häufig unterbrochen und es kommt kaum Spielfluss auf. Nach einer guten Stunde spielt Nadia Papist einen Pass in die Nahtstelle der Abwehr, Andrea Jagusch erreicht den Ball nur noch mit dem langen Bein und kann so den Ball nicht an der Torhüterin vorbeispielen. Der Abpraller landet bei der mitgelaufenen Nina Felkner, die den Ball über das Tor schießt. Sarah Wedtgrube lässt kurz darauf auch noch eine gute Gelegenheit aus und so kommt was kommen musste, aus stark abseitsverdächtiger Position erzielen die Gastgeberinnen das 1:0 (69.) Das war für die SG Frauen die Initialzündung und fortan drängten die Gäste vehement auf den Ausgleich. Nur vier Minuten nach dem Rückstand schickte Nina Felkner Andrea Jagusch auf die Reise, die den Ball in den Rückraum legte von wo aus Nadia Papist den Ball in die Ecke schlenzte. Nun wollte das Team von Trainerin Heitmann mehr und schnürte die Gastgeberinnen in ihrer Hälfte ein. Es war dann aber eine Standardsituation, die das erlösende 2:1 brachte. Nele Heins wurde sträflich alleine gelassen und konnte zum viel umjubelten Siegtreffer einschieben. In der Schlussminute hätte Nina Felkner sogar noch auf 3:1 erhöhen können, aber ihr Ball landete am Außennetz. Kleiner Wehrmutstropfen, Lea Menk zog sich eine Bänderverletzung zu und musste kurz vor Spielende ausgewechselt werden. "Wir haben uns heute sehr schwer getan, aber die Mannschaft wollte die drei Punkte und hat sie sich mit Willenskraft erkämpft und auch verdient.", so Trainerin Heitmann

SG: Jungblut, B. Frommann (23. Menk), Diekhoff, S. Frommann, Reinmüller - Schulz (60. Reinhard), Papist, Felkner, Cohrs (53. Wedtgrube), Jagusch, Heins


SG Frauen mit 4:0 Sieg zum Saisonauftakt

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf starten mit einem 4:0 Auftaktsieg gegen den FFC Renshausen.

Das Team von Trainerin Ina Heitmann kam gut in die Partie und drängte die Gäste sofort in die eigene Hälfte. Nach sechs gespielten Minuten gab es für die Trainerin jedoch eine Schrecksekunde, als Abwehrspielerin Bianca Frommann und Torhüterin Laura Jungblut bei einer Rettungstat zusammengeprallt sind und beide minutenlang behandelt werden mussten. Am Ende konnten beide mit leichten Blessuren weitermachen. Nach einer Viertelstunde hatte Neuzugang Nele Heins die erste gute Möglichkeit, aber es fehlte ein Schritt zum ersten Ligator. Kurz darauf lief Sarah Wedtgrube alleine auf die Gästetorhüterin zu, aber auch sie konnte die Keeperin nicht bezwingen. Die SG Frauen waren die gesamte 1. Halbzeit spielerisch überlegen, aber dem letzen Pass fehlte es an Präzision, sodass es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine ging.

Nach der Pause setzten die SG Spielerin die Forderung ihrer Trainerin um und spielten geduldig weiter auf das Tor der Gäste. In der 56. Spielminute wurde der Bann dann gebrochen. Andrea Jagusch erzielte vom Strafraumeck per Flachschuss das erlösende 1:0. Nur vier Minuten später erzielte dann Neuzugang Nele Heins doch ihren ersten Treffer. Nach einer Jagusch Flanke war sie per Kopf zur Stelle und erzielte das 2:0 (60.). Im Anschluss ließen es die SG Frauen ein wenig ruhiger angehen. Im Spielaufbau schlichen sich Ungenauigkeiten ein und so kamen die Gäste ebenfalls zu zwei guten Möglichkeiten.  Die letzten zwanzig Spielminuten gehörten aber wieder den Gastgeberinnen, die sich weitere gute Tormöglichkeiten erspielten. Die gute Gästetorhüterin bewahrte ihr Team vor einem höheren Rückstand. Kurz vor Spielende traf Nina Felkner per Flachschuss zum 3:0 für ihr Team und mit dem Schlusspfiff gelang ihr noch ein weiterer Treffer zum 4:0 Endstand. Per Drehschuss beförderte sie mit links den Ball in den Torwinkel. „Ein schöner Abschluss zu einem guten Spiel meiner Mannschaft. Defensiv hat das Team sehr gut gearbeitet und das war die Basis für den Erfolg“, so eine zufriedenen Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut – Reinmüller, S. Frommann, Diekhoff, B. Frommann (88. Hinz) – Schulz (76. Menk), Felkner, Papist, Wedtgrube (88. Oesmann), Jagusch - Heins

Montag, 14. Oktober 2013

 

6 Punkte Woche für SG Frauen

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf haben die erste englische Woche erfolgreich gemeistert. Mit Siegen gegen Grün-Weiß Hildesheim 2:1 und SV Hastenbeck 5:0 hat das Team von Trainerin Ina Heitmann jetzt 34 Punkte auf dem Konto.

Gegen Hildesheim führten die SG Frauen bereits nach einer Viertelstunde mit 2:0 durch Tore von Alina Cohrs und Andrea Jagusch. Alina Cohrs stand nach einem Eckball von Sina Reinmüller genau richtig und konnte den Ball aus kurzer Distanz einschieben (4.). Zehn Minuten später erhöhte dann Andrea Jagusch per Kopf zum 2:0. „Nach dieser frühen Führung hat mein Team allerdings das Fußballspielen eingestellt und den Gegner förmlich eingeladen.“, so Trainerin Heitmann. Die Gäste aus Hildesheim hatten in der Folge mehr vom Spiel und ließen zahlreiche Gelegenheiten aus, ein Tor zu erzielen. Keeperin Laura Jungblut hatte einen sehr guten Tag erwischt und rettete ihrem Team ein ums andere Mal vor einem Gegentreffer. Die SG Frauen zeigten ein schwaches Spiel mit vielen Abspielfehlern und schlechtem Zweikampfverhalten. Kurz vor dem Spielende konnten die Hildesheimerinnen dann noch den verdienten Anschlusstreffer erzielen (88.). Diese knappe Führung hatte bis zum Schlusspfiff bestand.

SG: Jungblut - B. Frommann (90. Hinz), S. Frommann, Diekhoff, Oesmann - Reinmüller, Papist (59. Wedtgrube), Felkner, Putensen, Jagusch - A. Cohrs

Nur drei Tage später mussten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf erneut auf der heimischen Anlage „Am Alten Moor“ antreten, diesmal war der SV Hastenbeck zu Gast aus der Nähe von Hameln. Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren allerdings alles andere als gut, fehlten doch mit Nadia Papist (verletzt) und Lina Reinhard (Urlaub) beide etatmäßige Sechser. Hinzu kamen noch Lisa-Marie Cohrs und Lea Menk, die ebenfalls verletzt ausfielen. Papist und Reinhard wurden durch Stephanie Frommann und Nina Felkner auf diese Position ersetzt. „Nina hat ein wahnsinniges Laufpensum abgespult und war dazu sehr zweikampfstark und auch Steph war kaum zu überwinden, dazu auch offensiv gut. Beide haben sehr stark gespielt.“, freute sich Trainerin Heitmann.

Die SG Frauen kamen zu Beginn schwer in die Partie und der SV Hastenbeck hielt gut dagegen. Die erste klare Torchance hatten jedoch die Gastgeberinnen durch Stephanie Frommann, aber ihr Volleyschuss ging über das Tor. Das war so etwas wie ein Weckruf für ihr Team, denn von da an lief der Ball gut durch die eigenen Reihen. Sarah Wedtgrube setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch und erkämpfte sich einen Eckball. Carolin Diekhoff war per Kopf zur Stelle, aber der Ball landete bei einer Gegenspielerin. In der 11. Spielminute konnte Andrea Jagusch, die zu weit vor dem Tor postierte Gästetorhüterin, per Fernschuss überwinden. Nur drei Minuten später war dann Sarah Wedtgrube nach Vorarbeit von Alina Cohrs zur Stelle und markierte das 2:0 für ihr Team. Diesmal machten es die SG Frauen jedoch besser und ließen nicht nach. Noch vor der Pause konnte Außenverteidigerin Sina Reinmüller, ebenfalls per Distanzschuss, das 3:0 erzielen (43.).

Im zweiten Durchgang spielte nur noch das SG Team auf das Tor der Gäste und so durfte in der 53. Minute wieder gejubelt werden. Geburtstagskind Andrea Jagusch lies gleich mehrere Gegenspielerinnen aussteigen, um dann per platziertem Flachschuss ins untere Eck abzuschließen. In den darauffolgenden zwanzig Minuten hatten die Gastgeberinnen noch weitere Chancen durch Sonja Putensen, Stephanie Frommann und Nina Felkner. In der 75. Spielminute erzielte dann Andrea Jagusch ihren dritten Treffer an diesem Tag. Wieder war sie per Distanzschuss erfolgreich. Kurz darauf hatte dann Carolin Diekhoff noch die Möglichkeit das sechste Tor zu erzielen, scheiterte aber per Strafstoß an der Torhüterin. Zuvor konnte Nina Felkner nur regelwidrig gestoppt werden.

In der kommenden Woche müssen die SG Frauen zweimal auswärts antreten. Am Donnerstag in Schamerloh und am Sonntag in Göttingen. Da die TSG Ahlten einer Spielverlegung am Pfingstwochenende nicht zustimmt, die SG Frauen an diesem Wochenende ihre Ausfahrt nach Mallorca machen, die bereits seit einem halben Jahr geplant und gebucht ist,  wird die Partie gegen Göttingen wohl das letzte in dieser Saison sein. „Das Spiel ist nach dem offiziellen Ende der Saison angesetzt worden und im Rahmenspielplan war dies kein Spieltag. Ahlten hat alle Ausweichtermine abgelehnt und so werden sie diese Punkte wohl am grünen Tisch gewinnen. Wir können es leider nicht ändern. Heute war es aber ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, auch in dieser Höhe.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - Reinmüller, Diekhoff, Drückhammer, B. Frommann (46. Hinz) - A. Cohrs (31. Oesmann), S. Frommann, Felkner, Putensen, Jagusch - Wedtgrube


Zweite Auswärtsniederlage für SG Frauen

Mit 4:1 verloren die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf ihr Gastspiel beim TSV Limmer in Hannover.

Mit nur 12 Spielerinnen mussten die Gäste die Partie bestreiten, weil gleich 5 Akteurinnen die Reise in die Landeshauptstadt nicht mit antraten. So fehlte Trainerin Ina Heitmann Innenverteidigerin Conny Drückhammer (Arbeit), Torhüterin Laura Jungblut (privater Termin), die Zwillinge Alina und Lisa-Marie Cohrs (verletzt) und Stürmerin Sarah Wedtgrube (Schule). „In der Vorwoche hatten wir noch einen vollen Kader zur Verfügung und unter diesen Voraussetzungen haben wir zumindest kämpferisch ein gutes Spiel gezeigt. Einzig die Schiedsrichterin kann man negativ hervorheben, dies gilt allerdings für beide Seiten“, äußerte sich Trainerin Heitmann am Ende.

Die Partie begann schwungvoll auf beiden Seiten. Die SG versuchte in den Anfangsminuten mit frühem Pressing den Spielaufbau der Gastgeberinnen zu stören. Der TSV Limmer probierte es seinerseits immer wieder über ihre schnellen Außenspielerinnen. In der 5. Spielminute führte dann eine Flanke über die rechte Seite zu einem gefährlichen Kopfball auf das Gehäuse von Ersatzkeeperin Sonja Putensen zur ersten guten Tormöglichkeit für Limmer, aber der Abschluss war zu unplatziert. Mit zunehmender Spieldauer erkämpften sich die Gastgeberinnen die Spielkontrolle. In der 16. Spielminute entschied die Schiedsrichterin auf Eckball, obwohl Verteidigerin Bianca Frommann ihre Gegenspielerin angeschossen hatte. Dieser wurde abgewehrt, auf Kosten eines Freistoßes am Strafraum. Der Ball landete an der Latte und der Abpraller direkt vor den Füßen einer Limmer Spielerin, die aus kurzer Distanz keine Mühe hatte zum 1:0 zu treffen. Nur vier Minuten später konnten die Gastgeberinnen das 2:0 erzielen. Nach einer Flanke von der linken Seite fehlte am langen Pfosten die Zuordnung und die Stürmerin konnte per Volleyabnahme einschießen. Kurz vor der Pause kam nochmal kurzzeitig Hoffnung für die SG Spielerinnen auf, als Lea Menk nach Vorarbeit von Nadia Papist und Andrea Jagusch das 2:1 erzielen konnte.

„Wir hatten heute nicht die Möglichkeiten das Spiel siegreich zu gestalten. In der kommenden Woche wollen wir wieder punkten“, so Trainerin Heitmann.

SG: Putensen, Hinz (51. Oesmann), Diekhoff, S. Frommann, B. Frommann - Reinmüller, Papist, Reinhard, Menk, Felkner - Jagusch


SG Jesteburg/Bendestorf wieder erfolgreich

Mit 4:0 setzten sich die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf auf heimischer Anlage gegen den SV Gifhorn durch.

Trainerin Ina Heitmann forderte eine Reaktion auf die doch eher durchwachsene Leistung aus der Vorwoche. Zunächst startete das Team nervös in die Partie, zeigte aber in punkto Zweikampfverhalten, dass sie hier als Sieger vom Platz gehen wollte. Gegen tief stehende Gäste war zunächst kein Durchkommen und die Angriffe auf das gegnerische Tor liefen zunächst ins Leere. Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die SG Frauen jedoch den Druck auf das Tor des SV Gifhorn. Die erste hundertprozentige Tormöglichkeit hatten jedoch die Gäste. Torhüterin Jungblut blieb in der eins gegen eins Situation Siegerin. Sina Reinmüller hatte dann nach einer guten halben Stunde die beste Gelegenheit für ihr Team, scheiterte aber an der gegnerischen Torfrau. Kurz darauf machte es Nina Felkner dann besser. Andrea Jagusch setzte sich auf der rechten Außenbahn gegen zwei Gegenspielerinnen durch und passte auf die mitgelaufene Felkner, die aus kurzer Distanz platziert ins untere rechte Eck verwandelte. „Nina hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt, viele Bälle erobert und sehr gut verteilt.“, so Trainerin Heitmann. Bis zur Pause tat sich dann auf beiden Seiten nur noch wenig. Die SG verwaltete das Ergebnis in die Pause.

Im zweiten Durchgang entschieden die SG Frauen dann per Doppelschlag die Partie. Zunächst erzielte Andrea Jagusch per Distanzschuss das 2:0 (47.) und nur vier Minuten später machte dann Carolin Diekhoff, per Strafstoß, den Deckel auf die Partie. Sina Reinmüller konnte zuvor im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden und den fälligen Elfmeter verwandelte Diekhoff souverän. Auch in der Folgezeit spielten die SG Frauen weiter nach vorne, aber der letzte Pass wurde nur ungenau gespielt, oder eine Abwehrspielerin bekam noch das Bein dazwischen. Den Schlusspunkt setzte dann Conny Drückhammer, als sie nach einem Eckball unbedrängt einköpfen konnte.
"Es war ein verdienter Sieg meiner Mädels und ich freue mich, dass wir als Team überzeugt haben."

SG: Jungblut - Reinmüller, Diekhoff, Drückhammer, Menk - Putensen (74. Oesmann), Papist (46. Reinhard), s. Frommann, A. Cohrs, Felkner - Jagusch (78. Wedtgrube)


 

Erste Auswärtsniederlage für SG Frauen

ESV Fortuna Celle hieß der verdiente Sieger in der Auswärtspartie der SG Jes/Be Frauen. Mit 4:0 setzten sich die Gastgeberinnen gegen das Team von Trainerin Heitmann durch.

Es war ein flotter Beginn auf beiden Seiten, jedoch ohne Torraumszenen. Die Gastgeberinnen waren das spielerisch bessere Team, aber die SG Frauen hielten zunächst gut dagegen. Im Spiel nach vorne fehlte allerdings die Durchschlagskraft und die Bälle wurden zu ungenau gespielt. Nach einer Viertelstunde tauchte die Stürmerin der Gäste alleine vor Torhüterin Jungblut auf, diese ließ sich allerdings nicht überlupfen und hielt damit ihr Team im Spiel. Auf Seiten der Gäste konnte man lediglich bei Standards von so etwas wie Torgefahr sprechen. In der 27. Spielminute dann die Führung für die Celler Frauen. Die Flanke von der Seite konnte nicht verhindert werden und die Stürmerin köpfte gegen die Laufrichtung von Torhüterin Jungblut ins lange Eck. Bis zur Pause erspielten sich die Gastgeberinnen noch eine hundertprozentige Torchance, vergaben diese aber und so blieb es beim knappen Rückstand für die SG Frauen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten die SG Frauen mehr Druck auf das Tor der Gastgeberinnen zu erzeugen und dies gelang auch phasenweise, aber der letzte Ball passte nicht und die sichere Abwehr der Cellerinnen war schwer zu überwinden. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff wurde dann ein Querschläger nach eigenem Freistoß zur Vorlage zum 2:0. Eine Cellerin kontrollierte den Ball zügig und passte perfekt auf die durchstartende Stürmerin, die der gesamten Abwehr davonlief und die Führung für ihr Team ausbaute. Sieben Minuten vor dem Ende dann die endgültige Entscheidung, als drei Abwehrspielerinnen  den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern können und die dahinter postierte Stürmerin aus kurzer Distanz nur noch einschieben muss. Mit dem Schlusspfiff folgte dann auch noch das 4:0. „Es war eine verdiente Niederlage für mein Team. Wir waren heute läuferisch und spielerisch unterlegen. In den Zweikämpfen sind wir fast immer zu spät gewesen und können es in der nächsten Woche nur besser machen.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut - L.-M. Cohrs, Diekhoff, Drückhammer, Menk (61. B. Frommann) -  Reinmüller, Papist, S. Frommann (73. Wedtgrube), A. Cohrs, Felkner - Jagusch


SG Frauen starten erfolgreich

Mit einem 4:1 Erfolg über RW Göttingen melden sich die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf aus der Winterpause zurück.

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung und bereits drei witterungsbedingten Ausfällen von Pflichtspielen, wusste das Team von Trainerin Ina Heitmann nicht genau wo man steht. Nach der Partie war man auf Seiten der Heimelf durchaus zufrieden. In der ersten Halbzeit begannen beide Teams noch recht nervös und es gab im Spielaufbau einige Ungenauigkeiten. Die Defensive der SG Frauen stand dafür allerdings sehr sicher. Die erste Tormöglichkeit hatten dann auch die Spielerinnen von Trainerin Heitmann. Die Gästekeeperin konnte einen Distanzschuss von Sina Reinmüller nur nach vorne abprallen lassen und Nina Felkner hatte nur noch wenig Reaktionszeit den Ball optimal zu treffen und so landete er in den Armen der Torhüterin. Danach entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel in dem die SG Frauen jedoch spielerisch überlegen waren. Die Gäste versuchten mit langen Bällen von der Liberoposition die Stürmerinnen einzusetzen.  Die Führung für die Gastgeberinnen fiel dann in der 33.Spielminute. Sina Reinmüllers Eckball auf den kurzen Pfosten beförderte Andrea Jagusch sehenswert mit der Hacke ins Tor. In der Schlussviertelstunde neutralisierten sich beide Teams und so gab es nur wenige Torchancen zu bestaunen.

Im zweiten Durchgang drängten die SG Frauen sofort auf das zweite Tor. Direkt nach Wiederanpfiff landete ein Schuss von Andrea Jagusch am Pfosten und kurz darauf traf Nadia Papist aus kurzer Distanz nur das Außennetz. Wenig später musste dann Laura Jungblut ihr ganzes Können zeigen, als sie einen platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze noch um den Pfosten lenken konnte. In der 60. Spielminute musste dann Verteidigerin Lisa-Marie Cohrs verletzungsbedingt ausgewechselt werden und für sie kam ihre Zwillingsschwester Alina Cohrs in die Partie. Mit ihrem ersten Ballkontakt konnte diese die 2:0 Führung für ihr Team erzielen. Lea Menk erkämpfte sich den Ball und ihren Pass erlief sich Alina Cohrs, die der Torhüterin im kurzen Eck keine Chance ließ. Fünf Minuten später hätte fast der zweite Joker gestochen. Eine gute Kombination der eingewechselten Sarah Wedtgrube und wieder Alina Cohrs führte fast zum 3:0, aber die Gästekeeperin bekam noch ihre Hände an den Ball. Zwanzig Minuten vor dem Ende wurde ein Ball genau in die Nahtstelle der Viererkette gespielt und mit dem langen Bein beförderte die Gästestürmerin den Ball an Torhüterin Jungblut vorbei ins Tor. Nur sieben Minuten später war jedoch der alte Abstand wieder hergestellt, als Andrea Jagusch sich auf der linken Angriffsseite gut durchsetze und auf den Kopf von Nadia Papist flankte, die den Ball im langen Eck unterbringen konnte (3:1, 77.). Wieder nur zwei Minuten später war die Partie dann endgültig entschieden, als Sarah Wedtgrube den Ball genau auf die durchlaufende Jagusch passte und diese per Flachschuss das 4:1 erzielen konnte.

„Wir haben nach dieser langen Pause eine ganz gute Leistung gezeigt. Spielerisch geht sicher mehr, es war auf dem kleinen Platz allerdings auch nicht sehr einfach. Wir freuen uns auf die kommende Woche mit dem Spitzenspiel gegen Fortuna Celle.“, so Trainerin Heitmann.  

SG: Jungblut - Lisa-Marie Cohrs (60. Alina Cohrs), Drückhammer, Diekhoff, S. Frommann - Menk, Papist, Reinhard (85. Hinz), Reinmüller, Felkner (65. Wedtgrube) - Jagusch


SG Frauen beweisen Moral

SG Jesteburg/Bendestorf gelingt bei der TSG Ahlten ein 2:2 Unentschieden nach einem 0:2 Rückstand.

Nach der Winterpause gelang dem Team von Trainerin Ina Heitmann eine Aufholjagd, die fast noch mit dem 3:2 Siegtreffer belohnt wurde. Nach einer guten Wintervorbereitung mit drei Testspielen und vielen Trainingseinheiten begann der Pflichtspielauftakt aus Sicht der SG Frauen äußerst unglücklich. Kurzfristig fielen mit Carolin Diekhoff, Andrea Jagusch, Lea Menk und Amelie Hinz gleich vier Spielerinnen aus und Bianca Frommann ging angeschlagen in die Partie. Der Auftakt war daher auch mehr als holprig und geprägt von vielen Fehlpässen. In den Zweikämpfen waren die SG Frauen meist nur zweiter Sieger und so fiel auch folgerichtig in der 12. Spielminute der Führungstreffer für die Gastgeberinnen. Auch im Anschluss war die TSG das spielbestimmende Team. Nach einer halben Stunde ging es dann für Bianca Frommann nicht weiter und für sie kam Tanja Voss ins Spiel. Je länger die Partie dauerte, desto besser bekamen die Spielerinnen von Trainerin Heitmann die Partie in den Griff und hatten nun ihrerseits Chancen auf den Ausgleich. Zunächst rettete Ahltens Torhüterin aus kurzer Distanz gegen Sarah Wedtgrube und kurz darauf scheiterte Nadia Papist freistehend per Kopf. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Die SG Frauen hatten sich für Durchgang zwei einiges vorgenommen und kamen gut aus der Pause. Die Spielanteile lagen jetzt klar bei den Gästen und Ahlten kam nur noch gelegentlich vor das Tor von Laura Jungblut. Die SG Frauen blieben im Abschluss allerdings nicht zwingend genug und so hatte Ahltens Torhüterin auch kaum Gelegenheit sich auszuzeichnen. In der 65. Spielminute führte dann ein Ballverlust im Mittelfeld zum 2:0. Der lange Ball erreichte die schnelle Stürmerin, die Laura Jungblut aus kurzer Distanz keine Chance ließ.  Die Gäste gaben jedoch nicht auf und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Sina Reinmüller konnte dann nach einer schönen Einzelleistung den Treffer markieren (78.). Die Schlussphase der Partie war durch viel Hektik und einigen Fouls geprägt. Lina Reinhard brachte drei Minuten vor dem Ende einen Freistoß auf den Kopf der eingewechselten Sonja Putensen, die ihn auf die durchgelaufene Nadia Papist ablegte und zum 2:2 einschoss (87.). Nur zwei Minuten später hatte dann Sarah Wedtgrube noch die große Chance auf den Siegtreffer, aber die Torhüterin der Gäste blieb im 1 gegen 1 die Siegerin.

„Für das erste Spiel nach dem Winter und Ausfällen mit denen wir zu kämpfen hatten, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben noch einiges zu tun und werden uns in der kommenden Woche steigern.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Laura Jungblut, Lisa-Marie Cohrs, Stephanie Frommann, Conny Drückhammer, Bianca Frommann (30. Tanja Voss) - Alina Cohrs (74. Sonja Putensen), Lina Reinhard, Nadia Papist, Nina Felkner, Sina Reinmüller - Sarah Wedtgrube


SG Frauen auswärts weiter ungeschlagen

2:2 Unentschieden trennte sich die SG Jesteburg/Bendestorf von GW Hildesheim und bleibt dadurch auf des Gegners Platz weiter ohne Niederlage.

Es sollte ein zähes Spiel werden für die von Ina Heitmann trainierten SG Frauen. Zwar nahmen die Gäste von Beginn an das Heft in die Hand, agierten aber vor dem Tor zu hektisch und vergaben so in den Anfangsminuten gleich mehrere gute Torgelegenheiten. Sina Reinmüller und Andrea Jagusch scheiterten ebenso aussichtsreich, wie Nadia Papist. Auch in der Folgezeit bestimmten die SG Frauen die Partie und ließen Ball und Gegner gut laufen. Die Gastgeberinnen versuchten es mit langen Bällen in die Spitze, liefen dabei allerdings häufig ins Abseits. In der 30. Spielminute sorgte dann eine nicht abgepfiffene Abseitssituation für eine Großchance der Hildesheimerinnen, aber Torhüterin Laura Jungblut verhinderte in der eins gegen eins Situation den Rückstand. „Wir müssen hier eigentlich mit einer 2:0 Führung in die Halbzeit gehen.“, so Trainerin Heitmann zur Pause.

Der zweite Durchgang begann dann wie der erste. Die SG Frauen waren das spielerisch bessere Team mit diversen Torabschlüssen, aber das Tor erzielten die Gastgeberinnen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung findet der lange Ball die durchstartende Angreiferin und dieses Mal geht diese als Siegerin aus dem Duell mit Torhüterin Jungblut (65.) hervor. Nun verstärkten die SG Frauen nochmals ihre Offensivbemühungen und es rollte ein Angriff nach dem nächtsten auf das Tor von Hildesheim. In der 74. Spielminute war es dann endlich so weit, Lina Reinhard passte auf Sina Reinmüller, die den Ball in die lange Ecke schoss. Kurz darauf zielte Andrea Jagusch etwas zu genau und traf nur den Pfosten. Besser machten es da wieder die Gastgeberinnen, die über die Außenbahn kommend, in die Mitte flankte, Verteidigerin Conny Drückhammer ausrutschte und die dahinter postierte Angreiferin keine Mühe mehr hatte die erneute Führung zu erzielen (78.). Wieder mussten die SG Frauen einem Rückstand hinterherlaufen und es blieb nur noch wenig Zeit. Zwei Minuten später war es dann Sonja Putensen, die einen Pass von Andrea Jagusch mitnahm, eine Flanke andeutete und den Ball dann in die kurze Ecke schoss (80.). Die SG Frauen versuchten noch mal alles um als Sieger vom Platz zu gehen, aber das 3:2 wollte nicht mehr fallen.

„Die Mannschaft hat alles umgesetzt was wir vor dem Spiel besprochen haben, aber heute hat uns einfach die nötige Effektivität gefehlt. Dieses Spiel müssen wir normalerweise gewinnen, aber am Ende können wir zufrieden sein, dass der Ball wenigstens zwei Mal über die Linie gegangen ist.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut – B. Frommann (36. A. Cohrs), Drückhammer, Diekhoff, S. Frommann – Reinmüller, Papist, Reinhard, Putensen – Jagusch, Felkner (58. Wedtgrube)


SG Jesteburg/Bendestorf setzt Siegesserie fort

SG Jesteburg/Bendestorf setzt Siegesserie fort

Auch im vierten Spiel nacheinander gelang den Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf wieder ein Sieg. In der Partie beim SC Völksen setzte sich das Team von Trainerin Ina Heitmann mit 5:1 durch.

Die SG Frauen traten erstmals in dieser Saison ohne etatmäßige Stürmerin an, denn sowohl Sarah Wedtgrube, als auch Nina Felkner mussten verletzungsbedingt passen. Nadia Papist rückte dafür in den Sturm. Die Gäste kamen gut in die Partie. Die ersten Chancen erarbeiteten sich die SG Frauen durch Lisa-Marie Cohrs und Conny Drückhammer, aber auch die Gastgeberinnen vom SC Völksen spielten gut mit und hatten eine Möglichkeit per Distanzschuss, der aber deutlich über das Tor ging. Carolin Diekhoff war es dann, die mit einem langen, genauen Ball Andrea Jagusch bediente und diese aus 20 Metern Torentfernung den Ball ins untere Toreck  beförderte (8.). Die frühe Führung wurde aber sofort wieder aus der Hand gegeben. Nur eine Minute später trafen die Gastgeberinnen per Weitschuss unter die Latte (9.). In der Folge entwickelt sich ein sehr zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten mit wenigen Torgelegenheiten. Zehn Minuten vor der Pause hatten dann die SG Spielerinnen die beste Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach einem Eckball köpft Carolin Diekhoff auf das Tor, aber die gut reagierende Torhüterin ist auf dem Posten und kratzt den Ball aus dem Winkel. So geht es mit einem zu diesem Zeitpunkt gerechten Unentscheiden in die Pause. „Wir waren nicht bissig genug in den Zweikämpfen und haben zu wenig den Ball laufen lassen.“, so Trainerin Heitmann.

In Durchgang zwei stellten die SG Frauen auf drei Positionen um und dies sollte sich auch sogleich bemerkbar machen. Nadia Papist agierte nun wieder im zentralen Mittelfeld und bediente von dort mustergültig Andrea Jagusch, mit einem Pass in die Nahtstelle der Abwehrkette. Jagusch enteilte den Abwehrspielerinnen und legte den Ball an der Torhüterin vorbei (47.). Die erneute Führung gab nun Sicherheit und das SG Team agierte nun mit Übersicht. In der 55. Spielminute passte Stephanie Frommann maßgenau in die Spitze und erneut war Andrea Jagusch zur Stelle, die von der Abwehr nicht zu halten war (3:1). Die Gastgeberinnen stellten nun ihre Verteidigung auf Libero um. Es spielte aber nur weiter ein Team. Die Angriffe verlagerten sich jetzt auf die Außenpositionen. Dort erarbeitete sich die kurz zuvor eingewechselte Sina Reinmüller in der Folge zwei drei gute Torchancen. Eine Viertelstunde vor dem Ende dann noch eine kuriose Szene, als Andrea Jagusch per Distanzschuss die Latte traf, die eigene Verteidigerin den Abpraller erneut an die Latte setzte und der nächste Abpraller auf dem Kopf von Alina Cohrs landete, die den Ball aber nicht kontrolliert auf das Tor bringen kann. Der nächste Angriff auf das Tor der Gastgeberinnen wurde dann aber wieder mit einem Tor belohnt. Eine schöne Kombination aus der Abwehr über die linke Angriffsseite brachte das 4:1. Sonja Putensen bediente mustergültig Andrea Jagusch, die ihren vierten Treffer markieren konnte. Es war allerdings noch nicht Schluss und das schönste Tor sollte den Schlusspunkt bilden. Dieses mal wurde der Angriff über die rechte Seite vorgetragen. Bianca Frommann flankte auf Jagusch, die den Ball mit dem Rücken zum Tor annahm und den Ball aus der Drehung in den Winkel versenkte. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden und alle haben das umgesetzt was ich mir schon in Durchgang eins gewünscht hätte.“, so Trainerin Heitmann.

SG: Wrage – B. Frommann, Diekhoff, S. Frommann (85. Oesmann), L.-M. Cohrs (46. Reinmüller) – Putensen, Drückhammer, Reinhard, A. Cohrs (78. Hinz) – Jagusch, Papist

Auch im vierten Spiel nacheinander gelang den Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf wieder ein Sieg. In der Partie beim SC Völksen setzte sich das Team von Trainerin Ina Heitmann mit 5:1 durch.Die SG Frauen traten erstmals in dieser Saison ohne etatmäßige Stürmerin an, denn sowohl Sarah Wedtgrube, als auch Nina Felkner mussten verletzungsbedingt passen. Nadia Papist rückte dafür in den Sturm. Die Gäste kamen gut in die Partie. Die ersten Chancen erarbeiteten sich die SG Frauen durch Lisa-Marie Cohrs und Conny Drückhammer, aber auch die Gastgebe-rinnen vom SC Völksen spielten gut mit und hatten eine Möglichkeit per Distanzschuss, der aber deutlich über das Tor ging. Carolin Diekhoff war es dann, die mit einem langen, genauen Ball Andrea Jagusch bediente und diese aus 20 Metern Torentfernung den Ball ins untere Toreck  beförderte (8.). Die frühe Führung wurde aber sofort wieder aus der Hand gegeben. Nur eine Minute später trafen die Gastgeberinnen per Weitschuss unter die Latte (9.). In der Folge entwickelt sich ein sehr zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten mit wenigen Torgelegenheiten. Zehn Minuten vor der Pause hatten dann die SG Spielerinnen die beste Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach einem Eckball köpft Carolin Diekhoff auf das Tor, aber die gut reagierende Torhüterin ist auf dem Posten und kratzt den Ball aus dem Winkel. So geht es mit einem zu diesem Zeitpunkt gerechten Unentscheiden in die Pause. „Wir waren nicht bissig genug in den Zweikämpfen und haben zu wenig den Ball laufen lassen.“, so Trainerin Heitmann.In Durchgang zwei stellten die SG Frauen auf drei Positionen um und dies sollte sich auch sogleich bemerkbar machen. Nadia Papist agierte nun wieder im zentralen Mittelfeld und bediente von dort mustergültig Andrea Jagusch, mit einem Pass in die Nahtstelle der Abwehrkette. Jagusch enteilte den Abwehrspielerinnen und legte den Ball an der Torhüterin vorbei (47.). Die erneute Führung gab nun Sicherheit und das SG Team agierte nun mit Übersicht. In der 55. Spielminute passte Stephanie Frommann maßgenau in die Spitze und erneut war Andrea Jagusch zur Stelle, die von der Abwehr nicht zu halten war (3:1). Die Gastgeberinnen stellten nun ihre Verteidigung auf Libero um. Es spielte aber nur weiter ein Team. Die Angriffe verlagerten sich jetzt auf die Außenpositionen. Dort erarbeitete sich die kurz zuvor eingewechselte Sina Reinmüller in der Folge zwei drei gute Torchancen. Eine Viertelstunde vor dem Ende dann noch eine kuriose Szene, als Andrea Jagusch per Distanzschuss die Latte traf, die eigene Verteidigerin den Abpraller erneut an die Latte setzte und der nächste Abpraller auf dem Kopf von Alina Cohrs landete, die den Ball aber nicht kontrolliert auf das Tor bringen kann. Der nächste Angriff auf das Tor der Gastgeberinnen wurde dann aber wieder mit einem Tor belohnt. Eine schöne Kombination aus der Abwehr über die linke Angriffsseite brachte das 4:1. Sonja Putensen bediente mustergültig Andrea Jagusch, die ihren vierten Treffer markieren konnte. Es war allerdings noch nicht Schluss und das schönste Tor sollte den Schlusspunkt bilden. Dieses mal wurde der Angriff über die rechte Seite vorgetragen. Bianca Frommann flankte auf Jagusch, die den Ball mit dem Rücken zum Tor annahm und den Ball aus der Drehung in den Winkel versenkte. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden und alle haben das umgesetzt was ich mir schon in Durchgang eins gewünscht hätte.“, so Trainerin Heitmann.  

Dritter Sieg in Folge

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf setzten sich auch beim VFL Bienrode mit 3:2 durch und starteten damit, erstmalig in dieser Saison, eine kleine Serie von drei gewonnen Spielen.Wieder war das Team von Trainerin Ina Heitmann von Beginn an hellwach. Vom Anpfiff weg wurde der Ball über Sonja Putensen, Sarah Wedtgrube, Nadia Papist, die die völlig ungedeckte Alina Cohrs entdeckte, in die Spitze gespielt. Mit einem platzierten Schuss in den Torgiebel erzielte sie das schnellste Saisontor für ihre Mannschaft. Die SG Frauen blieben auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft und versuchten das 2:0 zu markieren. Nach einem Freistoß verfehlte Conny Drückhammers Kopfball das Tor nur knapp. Carolin Diekhoff hatte nach einem Eckball die Möglichkeit die Führung weiter auszubauen, aber scheiterte ebenfalls.Die Gastgeberinnen versuchten es ihrerseits mit langen Bällen, auf die schnelle Stürmerin zum Erfolg zu kommen. Im Hinspiel hatten die Mädels von der Seeve Probleme mit der Spielweise und verloren die Partie deutlich (7:2). Die Vorgabe von Trainerin Heitmann, die langen Bälle in die Spitze zu verhindern, wurde konsequent umgesetzt. In der 19. Spielminute führte dann ein Missverständnis zwischen Bianca Frommann und Torhüterin Laura Jungblut zum 1:1 Ausgleich. Beide gingen zum Ball, aber keiner richtig und so konnte die Stürmerin den Ball vobei ins leere Tor spitzeln. Die SG Frauen zeigten sich aber nur wenig beeindruckt und spielten weiter nach vorne. Einen Schuss von Andrea Jagusch konnte die Torhüterin zur Ecke klären und aus diesem resultierte die erneute Führung für die Gäste. Sonja Putensen stand in zentraler Position sträflich ungedeckt und konnte den Eckball platziert einköpfen (21). Kurz vor der Pause hatte dann Sarah Wedtgrube die große Möglichkeit für eine beruhigende Halbzeitführung zu sorgen. Sie setzte sie sich gegen 3 Gegenspielerinnen durch, fand dann aber im Pfosten einen weiteren unbezwingbaren Gegner. So ging es mit einer 2:1 Führung für die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf in die Halbzeit.Die Gastgeberinnen kamen besser aus der Pause und erspielten sich in der Folge einige gute Torgelegenheiten. Einen Freistoß konnte Laura Jungblut mit den Fingerspitzen noch an die Unterkante der Latte lenken und war beim folgenden Nachschuss auch zur Stelle. In der 55. Spielminute gab es dann allerdings nichts zu halten, als ein Sonntagsschuss aus gut 25 Metern in den Winkel flog. Wieder zeigten die SG Frauen Moral und erzielten nur drei Minuten später die erneute Führung. Außenverteidigerin Bianca Frommann rückte mit auf und brachte mit einem Diagonalball Sonja Putensen in Schussposition. Die lies ihre Gegenspielerin ins leere laufen und schob den Ball über die Linie. Nach dieser erneuten Führung ließen die Spielerinnen von Trainerin Ina Heitmann den Ball in den eigenen Reihen gut laufen und mit zunehmender Spieldauer erlahmte auch die Gegenwehr der Gastgeberinnen. Die Partie spielte sich nun vorzugsweise im Mittelfeld ab, zudem gab es immer wieder Unterbrechungen durch Foulspiele. Eine Viertelstunde vor Abpfiff vergab dann Nadia Papist die Vorentscheidung. Die SG Frauen kombinierten sich in den Strafraum des VFL Bienrode, die zuvor eingewechselte Sina Reinmüller legte auf Papist ab, die aber den Schuss verzog und so musste noch bis zum Abpfiff ein wenig gezittert werden. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und jeder ist für den anderen gelaufen. Wir haben spielerisch und taktisch überzeugt und deswegen geht der Sieg auch in Ordnung.“, so eine zufriedene Trainerin Heitmann.SG: Jungblut – B. Frommann, S. Frommann (59. Lange), Diekhoff, L.-M. Cohrs – Putensen, Papist, Drückhammer, A. Cohrs, Jagusch – Wedtgrube (64. Reinmüller)


SG Jesteburg/Bendestorf setzt Siegesserie fort

Die SG Frauen traten erstmals in dieser Saison ohne etatmäßige Stürmerin an, denn sowohl Sarah Wedtgrube, als auch Nina Felkner mussten verletzungsbedingt passen. Nadia Papist rückte dafür in den Sturm. Die Gäste kamen gut in die Partie. Die ersten Chancen erarbeiteten sich die SG Frauen durch Lisa-Marie Cohrs und Conny Drückhammer, aber auch die Gastgebe-rinnen vom SC Völksen spielten gut mit und hatten eine Möglichkeit per Distanzschuss, der aber deutlich über das Tor ging. Carolin Diekhoff war es dann, die mit einem langen, genauen Ball Andrea Jagusch bediente und diese aus 20 Metern Torentfernung den Ball ins untere Toreck  beförderte (8.). Die frühe Führung wurde aber sofort wieder aus der Hand gegeben. Nur eine Minute später trafen die Gastgeberinnen per Weitschuss unter die Latte (9.). In der Folge entwickelt sich ein sehr zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten mit wenigen Torgelegenheiten. Zehn Minuten vor der Pause hatten dann die SG Spielerinnen die beste Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach einem Eckball köpft Carolin Diekhoff auf das Tor, aber die gut reagierende Torhüterin ist auf dem Posten und kratzt den Ball aus dem Winkel. So geht es mit einem zu diesem Zeitpunkt gerechten Unentscheiden in die Pause. „Wir waren nicht bissig genug in den Zweikämpfen und haben zu wenig den Ball laufen lassen.“, so Trainerin Heitmann.In Durchgang zwei stellten die SG Frauen auf drei Positionen um und dies sollte sich auch sogleich bemerkbar machen. Nadia Papist agierte nun wieder im zentralen Mittelfeld und bediente von dort mustergültig Andrea Jagusch, mit einem Pass in die Nahtstelle der Abwehrkette. Jagusch enteilte den Abwehrspielerinnen und legte den Ball an der Torhüterin vorbei (47.). Die erneute Führung gab nun Sicherheit und das SG Team agierte nun mit Übersicht. In der 55. Spielminute passte Stephanie Frommann maßgenau in die Spitze und erneut war Andrea Jagusch zur Stelle, die von der Abwehr nicht zu halten war (3:1). Die Gastgeberinnen stellten nun ihre Verteidigung auf Libero um. Es spielte aber nur weiter ein Team. Die Angriffe verlagerten sich jetzt auf die Außenpositionen. Dort erarbeitete sich die kurz zuvor eingewechselte Sina Reinmüller in der Folge zwei drei gute Torchancen. Eine Viertelstunde vor dem Ende dann noch eine kuriose Szene, als Andrea Jagusch per Distanzschuss die Latte traf, die eigene Verteidigerin den Abpraller erneut an die Latte setzte und der nächste Abpraller auf dem Kopf von Alina Cohrs landete, die den Ball aber nicht kontrolliert auf das Tor bringen kann. Der nächste Angriff auf das Tor der Gastgeberinnen wurde dann aber wieder mit einem Tor belohnt. Eine schöne Kombination aus der Abwehr über die linke Angriffsseite brachte das 4:1. Sonja Putensen bediente mustergültig Andrea Jagusch, die ihren vierten Treffer markieren konnte. Es war allerdings noch nicht Schluss und das schönste Tor sollte den Schlusspunkt bilden. Dieses mal wurde der Angriff über die rechte Seite vorgetragen. Bianca Frommann flankte auf Jagusch, die den Ball mit dem Rücken zum Tor annahm und den Ball aus der Drehung in den Winkel versenkte. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden und alle haben das umgesetzt was ich mir schon in Durchgang eins gewünscht hätte.“, so Trainerin HeitmSG: Wrage – B. Frommann, Diekhoff, S. Frommann (85. Oesmann), L.-M. Cohrs (46. Reinmüller) – Putensen, Drückhammer, Reinhard, A. Cohrs (78. Hinz) – Jagusch, PapistDritter Sieg in Folge

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf setzten sich auch beim VFL Bienrode mit 3:2 durch und starteten damit, erstmalig in dieser Saison, eine kleine Serie von drei gewonnen Spielen.

Wieder war das Team von Trainerin Ina Heitmann von Beginn an hellwach. Vom Anpfiff weg wurde der Ball über Sonja Putensen, Sarah Wedtgrube, Nadia Papist, die die völlig ungedeckte Alina Cohrs entdeckte, in die Spitze gespielt. Mit einem platzierten Schuss in den Torgiebel erzielte sie das schnellste Saisontor für ihre Mannschaft. Die SG Frauen blieben auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft und versuchten das 2:0 zu markieren. Nach einem Freistoß verfehlte Conny Drückhammers Kopfball das Tor nur knapp. Carolin Diekhoff hatte nach einem Eckball die Möglichkeit die Führung weiter auszubauen, aber scheiterte ebenfalls.

Die Gastgeberinnen versuchten es ihrerseits mit langen Bällen, auf die schnelle Stürmerin zum Erfolg zu kommen. Im Hinspiel hatten die Mädels von der Seeve Probleme mit der Spielweise und verloren die Partie deutlich (7:2). Die Vorgabe von Trainerin Heitmann, die langen Bälle in die Spitze zu verhindern, wurde konsequent umgesetzt. In der 19. Spielminute führte dann ein Missverständnis zwischen Bianca Frommann und Torhüterin Laura Jungblut zum 1:1 Ausgleich. Beide gingen zum Ball, aber keiner richtig und so konnte die Stürmerin den Ball vobei ins leere Tor spitzeln. Die SG Frauen zeigten sich aber nur wenig beeindruckt und spielten weiter nach vorne. Einen Schuss von Andrea Jagusch konnte die Torhüterin zur Ecke klären und aus diesem resultierte die erneute Führung für die Gäste. Sonja Putensen stand in zentraler Position sträflich ungedeckt und konnte den Eckball platziert einköpfen (21). Kurz vor der Pause hatte dann Sarah Wedtgrube die große Möglichkeit für eine beruhigende Halbzeitführung zu sorgen. Sie setzte sie sich gegen 3 Gegenspielerinnen durch, fand dann aber im Pfosten einen weiteren unbezwingbaren Gegner. So ging es mit einer 2:1 Führung für die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf in die Halbzeit.

Die Gastgeberinnen kamen besser aus der Pause und erspielten sich in der Folge einige gute Torgelegenheiten. Einen Freistoß konnte Laura Jungblut mit den Fingerspitzen noch an die Unterkante der Latte lenken und war beim folgenden Nachschuss auch zur Stelle. In der 55. Spielminute gab es dann allerdings nichts zu halten, als ein Sonntagsschuss aus gut 25 Metern in den Winkel flog. Wieder zeigten die SG Frauen Moral und erzielten nur drei Minuten später die erneute Führung. Außenverteidigerin Bianca Frommann rückte mit auf und brachte mit einem Diagonalball Sonja Putensen in Schussposition. Die lies ihre Gegenspielerin ins leere laufen und schob den Ball über die Linie. Nach dieser erneuten Führung ließen die Spielerinnen von Trainerin Ina Heitmann den Ball in den eigenen Reihen gut laufen und mit zunehmender Spieldauer erlahmte auch die Gegenwehr der Gastgeberinnen. Die Partie spielte sich nun vorzugsweise im Mittelfeld ab, zudem gab es immer wieder Unterbrechungen durch Foulspiele. Eine Viertelstunde vor Abpfiff vergab dann Nadia Papist die Vorentscheidung. Die SG Frauen kombinierten sich in den Strafraum des VFL Bienrode, die zuvor eingewechselte Sina Reinmüller legte auf Papist ab, die aber den Schuss verzog und so musste noch bis zum Abpfiff ein wenig gezittert werden. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und jeder ist für den anderen gelaufen. Wir haben spielerisch und taktisch überzeugt und deswegen geht der Sieg auch in Ordnung.“, so eine zufriedene Trainerin Heitmann.

SG: Jungblut – B. Frommann, S. Frommann (59. Lange), Diekhoff, L.-M. Cohrs – Putensen, Papist, Drückhammer, A. Cohrs, Jagusch – Wedtgrube (64. Reinmüller)


 

Heimniederlage für SG Frauen

SG Frauen siegen gegen den Tabellenführer

Mit 3:2 behielten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf die Oberhand gegen Sparta Göttingen.

Wieder gelang den Spielerinnen von Trainerin Ina Heitmann ein frühes Tor (6.). Diesmal durch Andrea Jagusch, die eine Flanke von Bianca Frommann gerade noch mit dem langen Bein erreichen konnte und den Ball über die Torlinie spitzelte. Die Freude über den Führungstreffer konnten die SG Frauen allerdings nicht lange genießen, denn bereits drei Minuten später fiel der Ausgleich. Außenverteidigerin Lisa-Marie Cohrs verlor ihre Gegenspielerin aus den Augen und bei der anschließenden Flanke in die Mitte durfte sich die Stürmerin über viel Freiraum freuen (1:1 9.). Nach dem Gegentreffer folgte eine ganz schwache Phase der SG Frauen, geprägt von Fehlpässen und großer Unsicherheit. Der Tabellenführer aus Göttingen drängte auf den Führungstreffer. Die SG Frauen boten dem Gegner zu viel Raum und immer wieder taten sich große Lücken im Defensivverbund auf. Zunächst rettete Torhüterin Laura Jungblut, mit einer Glanzparade nach einem Eckball, ihrem Team noch das Unentschieden. Kurz darauf war sie dann aber machtlos, als Conny Drückhammer ein Luftloch schlägt und Bianca Frommann nicht mehr in den Zweikampf kommt 1:2 (28.).  Sparta Göttingen hatte vor der Pause noch weitere Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, aber es blieb bis zum Seitenwechsel bei der knappen Führung der Gäste.

Trainerin Ina Heitmann schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach Wiederbeginn spielte eine andere SG Mannschaft. Zwei Umstellungen brachten mehr Sicherheit in die Aktionen der Gastgeberinnen. Stephanie Frommann rückte auf die rechte Abwehrseite für Ihre Schwester Bianca und Lina Reinhard übernahm ihren Part im defensiven Mittelfeld und verteilte fortan klug die Bälle und arbeitet defensiv konsequent. In der Abwehrkette agierte Innenverteidigerin Carolin Diekhoff umsichtig und war immer zur Stelle, wenn ein Ball verloren ging. Die SG Frauen spielten nun druckvoller und erarbeiteten sich Schritt für Schritt die Spielkontrolle. Die Außenverteidigerinnen Stephanie Frommann und Lisa-Marie Cohrs schalteten sich immer wieder in die Angriffe mit ein. Nina Felkner verpasste den Torerfolg, nach einer mustergültigen Flanke von Stephanie Frommann, nur knapp. Für Felkner kam dann die leicht angeschlagene Sarah Wedtgrube in die Partie. Alina Cohrs Torschuss lies manchen Beobachter schon jubeln, aber der Ball landete auf dem Tornetz. Nadia Papist erzielte dann mit einem schönen Schlenzer das 2:2 (74.). Lisa-Marie Cohrs passte den Ball in den Lauf von Papist, die von der Strafraumkante Maß nahm und den Ball um die Torfrau herum, an den Innenpfosten setzte. Im Anschluss war es dann Sarah Wedtgrube, die mit ihrer erstklassigen Vorarbeit für das 3:2 durch Andrea Jagusch verantwortlich zeichnet. Sie erkämpfte sich den Ball an der Außenlinie, setzte sich gegen zwei  Abwehrspielerinnen durch und passte auf die mitgelaufenen Sonja Putensen. Die wiederum erkannte die besser postierte Jagusch und so durfte erneut in der Schlussminute gejubelt werden (89.). „Wir hatten in den vergangenen Wochen viel Pech und jetzt gleicht es sich ein bisschen wieder aus. Auf Grund der zweiten Halbzeit ist der Sieg für meine Mannschaft auch verdient. Wir haben uns gesteigert und keine nennenswerte Torchance mehr zugelassen.“, so Trainerin Ina Heitmann.  

SG: Jungblut – B. Frommann (40. Reinhard), Drückhammer, Diekhoff, L.-M- Cohrs – Putensen, Papist, S. Frommann, A. Cohrs – Felkner (68. Wedtgrube), Jagusch


Tag des offenen Tores

SG Jesteburg/Bendestorf kehrt mit einem 4:3 Erfolg vom Tabellenschlusslicht SV Hastenbeck zurück.

Mit einem Auftakt nach Maß begann das Spiel für das Team von Trainerin Ina Heitmann. Sarah Wedtgrube brachte ihre Mannschaft bereits in der 3. Spielminute mit 1:0 in Führung. Nach einem Pressschlag mit ihrer Gegenspielerin, war sie handlungsschneller und versenkte den Ball unter der Latte. Das frühe Tor gab allerdings keine Sicherheit, im Gegenteil, die Zweikämpfe wurden nicht mit Entschlossenheit geführt und jeder zweite Pass landete in den Füßen der Gastgeberinnen. Auf dem kleinen Platz waren andere Tugenden gefragt mit denen die SG Frauen, in der Anfangsphase des Spieles, ihre Probleme hatten. Die Gastgeberinnen waren keinesfalls überlegen, nutzen die Unsicherheiten aber immer häufiger aus und konnten so in der 7. Minute den Ausgleich bejubeln. Die gegnerische Spielerin konnte ungehindert durch das Mittelfeld spazieren, der Pass auf die Außenposition wurde nicht geblockt und der Schuss, der vermutlich als Flanke geplant war, senkte sich über Torfrau Julia Wrage ins hintere Toreck. Nach 22 gespielten Minuten folgte der nächste Nackenschlag für die Gäste, als ein Freistoß von der Strafraumkante an der Mauer vorbei ins Tor flog. Die SG Frauen zeigten aber Moral und drehten die Partie noch vor der Pause in ein 3:2. Oldie Sonja Putensen, brachte ihr Team mit einem direktverwandelten Freistoß zurück in die Partie (27.), die jetzt von vielen härteren Zweikämpfen geprägt war und den Hastenbecker Frauen binnen 5 Minuten zwei gelbe Karten bescherte. Kurz vor der Pause zeigten die SG Frauen dann, wie es gehen kann. Eine Kombination über vier Stationen bedeutete die 3:2 Führung. Der Angriff wurde über die rechte Seite vorgetragen, Andrea Jagusch flankte auf Sarah Wedtgrube, die clever auf Sonja Putensen ablegte, die dann keine Schwierigkeiten mehr hatte den Ball über die Linie zu bringen. Mit dem Pausenpfiff, fast noch das 4:2 für die SG durch Conny Drückhammer, aber nach dem abgewehrten Freistoß von Nadia Papist stand sie wohl knapp im Abseits. 

Die SG Frauen kommen besser aus der Kabine und erspielen sich in der Folge viele gute Möglichkeiten. Andrea Jagusch prüft per Freistoß die Torhüterin, die den Ball nur prallen lassen kann, aber er landet vor den Füßen einer Hastenbeck Spielerin. Kurz darauf war erneut Sonja Putensen per Kopf zur Stelle, der Ball l geht knapp über der Latte. Wieder nur zwei Minuten später flankt Bianca Frommann auf Andrea Jagusch,  aber auch hier verfehlt der Ball das Ziel. In der 65. Spielminute bleibt das Verletzungspech den Mädels von der Seeve treu. Sarah Wedtgrube knickte bei einem Rettungsversuch im eigenen Strafraum bei einem Zweikampf unglücklich um und musste ausgewechselt werden. "Sarah war bis zu Ihrer Auswechslung beste Spielerin meines Teams.", so Trainerin Heitmann. Bianca Frommann schießt in der Folge knapp über das Tor.

Eine Viertelstunde vor dem Ende sorgte erneut eine Standardsituation für Gefahr. Ein Freistoß aus halblinker Position landete genau im Torwinkel 3:3 (75.). Die Gastgeberinnen fanden nun wieder besser in die Partie und stellten die unsortierte SG Abwehr vor Probleme, die zuvor erneut umgebaut werden musste. Carolin Diekhoff drohte die gelb/rote Karte und Bianca Frommann schied ebenfalls mit einer Fußverletzung aus. Das Spiel stand auf Messers Schneide und Chancen gab es nun für beide Teams, das Spiel zu entscheiden. Anders als in der Vorwoche war den SG Frauen diesmal das Glück hold. Alina Cohrs erzielte per Kopf nach einem Eckball das 4:3 und brachte ihrem Team damit den viel umjubelten Sieg. "Ein Spiel zum Vergessen! Positiv ist aber, dass wir die 3 Punkte mitnehmen und mit Sonja eine Spielerin in unseren Reihen haben, die nach 30 Jahren im Punktspielbetrieb immer für die Mannschaft da ist, wenn sie gebraucht wird.“, so Trainerin Ina Heitmann.

SG: Wrage – L.-M.- Cohrs, Diekhoff (68. Felkner), Drückhammer, B. Frommann (81. Hinz) – S. Frommann, Putensen, A. Cohrs – Jagusch, Wedtgrube (65. C. Heitmann), Papist


Heimniederlage für SG Frauen

Am Ende des Spiels stand eine knappe 1:2 Niederlage für die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf, im Spiel gegen den TSV Limmer, zu Buche.

Erstmalig standen Trainerin Ina Heitmann nur noch 11 Spielerinnen aus dem eigenen Kader zur Verfügung und so bestand die Ersatzbank ausnahmslos aus Aktiven der zweiten Mannschaft. Dies machte sich besonders in punkto Spielaufbau und Durchsetzungsvermögen in der Offensive bemerkbar. Das Spiel begann schwungvoll und beide Teams drängten zu Beginn auf das frühe Tor. Die Gäste versuchten es hauptsächlich über lange Bälle auf ihre schnellen Spitzen.

Conny Drückhammer prüfte ihre eigene Torhüterin nach einer Gästeecke, aber Laura Jungblut war zu Stelle und verhinderte das frühe Gegentor. In der Anfangsphase zeigte die SG Abwehr einige Abstimmungsprobleme, hatten aber dennoch die hochkarätigeren Chancen zur Führung. Sarah Wedtgrubes Schuss musste von einer Abwehrspielerin vor der Linie geklärt werden (5.) und Alina Cohrs Kopfball landete nur an der Latte (14.). Im Gegenzug hatte dann der TSV Limmer seine erste gute Möglichkeit, aber die Angereiferin verzieht den Schuss freistehend vor dem Tor. In der 18. Spielminute brachte dann ein Eckball die Führung für die Gäste. Das Kopfballduell ging verloren und aus kurzer Distanz versenkte sie den Ball unter der Latte. Die SG Frauen drängten auf den Ausgleich und die Möglichkeit dazu bot sich kurz nach der Führung. Defensivspielerin Stephanie Frommann war nach einem Freistoß aus halbrechter Position zur Stelle, aber der Ball ging knapp vorbei. Kurz darauf war es dann aber so weit. Eine gute Kombination von Bianca Frommann, Nina Felkner und Andrea Jagusch, die zwei Abwehrspielerinnen davonläuft und den Ball per Linksschuss an den Innenpfosten setzt. Sarah Wedtgrube war es dann, die den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Kurz darauf war erneut Wedtgrube zur Stelle, als ein Distanzschus von Stephanie Frommann von der Gästetorhüterin nur abgeklatscht werden konnte, aber diesmal blieb sie an der Keeperin hängen. Die letzten 10 Minuten vor der Pause gehörten dann wieder Limmer, die hier mindestens zwei Großchancen zur erneuten Führung vergaben.

Nach der Pause waren die Gäste das bessere Team und spielte druckvoll nach vorne. Die SG Abwehr hatte sich jetzt allerdings besser auf die starken Angreiferinnen eingestellt, sodass zwar ein Übergewicht da war, aber der letzte Pass keinen Abnehmer fand. Die SG schaffte es in Durchgang zwei kaum noch vor das Tor der Gäste. Das Lazarett wurde dann zu allem Überfluss auch noch um eine Spielerin erweitert, als Stephanie Frommann einen Schlag auf das Knie bekam und nicht mehr weiterspielen konnte. Für sie wurde Stephanie Lange in der Innenverteidigung eingewechselt und Conny Drückhammer rückte ins defensive Mittelfeld. Nach einer guten halben Stunde die bis dahin größte Möglichkeit zur Führung für die Gastgeberinnen, aber sowohl Sarah Wedtgrube noch Nina Felkner kamen an der Torhüterin vorbei. Die Gäste vergaben bis hier allesamt ihre Chancen zur Führung und die SG Frauen kamen nur noch sporadisch vor das Tor. Es sah alles nach einem Unentschieden aus, aber es sollte anders kommen. In der Schlussphase der Partie konnte die Gästetorhüterin erneut einen Fernschuss nicht festhalten und lies den Ball nach vorne prallen, Andrea Jagusch rutschte einschussbereit aus und die dahinter postierte Conny Drückhammer jagte den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. Mit dem Gegenzug dann der k.o. für SG Frauen. Wiederum ein langer Ball fand diesmal eine Abnehmerin und der Schuss der Stürmerin geht vom Innenpfosten ins Tor (86.).

„Das war eine, vom Zeitpunkt des Gegentores aus gesehene, unglückliche Niederlage. Wir hätten den Sieg aber auch nicht verdient gehabt.“, so Trainerin Ina Heitmann.

SG: Jungblut – L.-M. Cohrs, Diekhoff, Drückhammer, B. Frommann – Felkner, Reinhard, S. Frommann (58. Lange), A. Cohrs – Jagusch, Wedtgrube


Auswärtssieg für SG Frauen

    Mit einem 4:0 Sieg kehrten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf vom Auswärtsspiel beim SV Gifhorn zurück.

Im Spiel eins nach Trainer Uwe Jank, der in der vergangenen Woche verkündete, dass er eine Pause wünscht und man sich schließlich gemeinsam auf ein sofortiges Ende seiner Tätigkeit einigte, zeigte die Mannschaft eine ansprechende Leistung und siegte am Ende verdient. Das Spiel begann für die SG Frauen optimal, als Andrea Jagusch mit einem Diagonalball Sina Reinmüller bediente und diese die frühe Führung für ihr Team erzielen konnte (4.). Nur wenig später, dann die Hiobsbotschaft für Interimstrainerin Ina Heitmann, als Reinmüller unglücklich auf dem Fuß ihrer Gegenspielerin umknickte und mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden musste (12). Das Spiel verflachte in der ersten Halbzeit zusehends und beide Teams hatten auf dem durchgeweichten Platz Probleme im Spielaufbau. Die neben Lina Reinhard auf der Doppelsechs aufgebotene Stephanie Frommann, überzeugte mit starken Zweikampfwerten und einer guten Übersicht. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und so ergaben sich wenige Torchancen auf beiden Seiten. Die knappe Führung hatte bis zur Pause Bestand.

Die zweite Halbzeit war gerade mal sechs Minuten alt, als die für Reinmüller eingewechselte, Sonja Putensen das 2:0 erzielen konnte (51.). Nach einem Freistoß verlängerte die aufgerückte Innenverteidigerin Conny Drückhammer den Ball mit dem Kopf zur völlig freistehenden Putensen, die aus kurzer Distanz keine Probleme hatte, den Ball im Tor unterzubringen. Danach bestimmten nur noch die SG Frauen das Spielgeschehen und es rollte nun Angriff um Angriff auf das Tor der Gastgeberinnen. Alina Cohrs setzte sich im Zweikampf gut durch, legte sich den Ball aber zu weit vor, sodass die Torhüterin den Ball klären konnte. Dann eine Doppelchance von Nina Felkner, aber der Ball springt beim Schussversuch unglücklich auf und geht deutlich über das Tor. In der 66. Spielminute erlöste dann Andrea Jagusch ihr Team mit einem schönen Sololauf zum 3:0. Danach ließen es die SG Frauen etwas ruhiger angehen und die bis dahin fast beschäftigungslose Torfrau Julia Wrage konnte sich auch noch ein Mal auszeichnen. Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie, passte Lina Reinhard punktgenau auf Sarah Wedtgrube, die mit ihrem ersten Ligator das 4:0 erzielen konnte. In der Schlussminute hatte dann Nina Felkner noch die Möglichkeit, dass 5:0 zu erzielen. Sarah Wedtgrube konnte im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden und die Schiedsrichterin entschied auf Elfmeter. Nina Felkner zielte jedoch zu genau und setzte den Ball an den Pfosten. „Ein absolut verdienter Sieg, auch in dieser Höhe.“, freute sich Trainerin Ina Heitmann  .

SG: Wrage – B. Frommann, Drückhammer, Diekhoff, L. Cohrs (77. Hinz) – Reinmüller (12. Putensen), Reinhard, S. Frommann (66. Wedtgrube), A. Cohrs, Jagusch - Felkner


Niederlage gegen Spitzenreiter

Mit 1:3 unterlagen die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf dem Tabellenführer der Oberliga Ost, Fortuna Celle.

Am Ende war man sich einig, diese Niederlage hätte nicht sein müssen. Die SG Frauen starteten gut und setzten den Gegner unter Druck. Mit schnellem direktem Spiel in die Spitze hatten die Gäste ihre Probleme. Nach wenigen Minuten dann auch folgerichtig die erste Chance durch Lea Menk. Nina Felkner hatte sich den Ball stark erarbeitet, passte auf die durchlaufende Menk, die dann allerdings im Strafraum noch vom Ball getrennt werden konnte. Kurz darauf dann auch die erste Torchance für die Gäste, aber Torhüterin Julia Wrage ist auf dem Posten und klärt per Fußabwehr. Im Anschluss entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem beide Mannschaften Chancen auf die Führung haben. Nach einer guten Kombination zwischen Nina Felkner und Andrea Jagusch verpasst Nadia Papist per Kopf nur knapp. Auf der Gegenseite haben die Cellerinnen einen Lattentreffer zu verzeichnen und erneut hatte Nadia Papist die Führung auf dem Fuß, aber sie bringt nicht genug Druck hinter ihren Distanzschuss. In der 33. Spielminute konnten die SG Frauen dann aber doch verdient jubeln, als Nina Felkner ihr Team per Strafstoß in Führung brachte. Zuvor wurde Andrea Jagusch regelwiedrig im Strafraum gestoppt. Nur zehn Minuten später konnten die Gäste jedoch ausgleichen, als ein Ball zu kurz abgewehrt wurde und eine Gästespielerin am langen Pfosten sträflich freistand.

Die zweite Halbzeit begann aus Sicht der Gastgeberinnen schleppend und Celle war nun besser im Spiel. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste in der 57. Minute, als der Ball vom Pfosten ins Toraus sprang. Die SG Frauen schafften es in Durchgang zwei nur noch selten gefährlich vor das Tor der Cellerinnen zu kommen, fehlte jetzt die Genauigkeit im Zuspiel in die Spitze. Zudem waren die Gäste jetzt präsenter in den Zweikämpfen und störten den Spielaufbau im Mittelfeld energisch. Zehn Minuten vor dem Ende hatte dann das Schiedsrichtergepann etwas gegen die Punkteteilung. Ein Pass auf die Außenbahn erreichte die im Abseits stehende Spielerin, die den Ball in die Mitte passte, Torfrau Wrage nur abklatschen konnte und die Stürmerin sich mit dem 1:2 bedankte (80.). Die SG stellte nun auf eine Dreierkette um und versuchte den Ausgleich zu erzielen. Ein Konter kurz vor dem Ende besiegelte dann aber die Niederlage der Gastgeberinnen. Auch bei diesem Treffer hätte man auf Abseits entscheiden müssen, aber wieder blieb die Fahne unten. Der Ball wurde klar nach vorne auf die Mitspielerin gepasst. „Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. Ein Punkt wäre absolut verdient gewesen.“, so die verletzte Kapitänin Ina Heitmann.

SG: Wrage – B. Frommann (82. Thielen), Drückhammer, Reinmüller, L.-M. Cohrs (88. Hinz) – A. Cohrs, Papist, Reinhard, Menk, Jagusch – Felkner (70. Wedtgrube)


VFL Wolfsburg eine Nummer zu groß

Mit einem deutlichen 0:9 unterlagen die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf im Pokal- Achtelfinale dem Spitzenreiter der Regionalliga Nord.

Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren für die SG Frauen mehr als unglücklich, fehlte doch die komplette Abwehrreihe. Sowohl die Zwillinge Bianca und Stephanie Frommann, wie Linksverteidigerin Lisa-Marie Cohrs und Carolin Diekhoff. So stand als einzige noch erfahrene Abwehrspielerin, Conny Drückhammer zu Verfügung. Zudem verletzte sich am Sonntag noch Außenspielerin Lea Menk am Sprunkggelenk und konnte ebenfalls nicht eingesetzt werden. Damit sollten es die jungen richten, Durchschnittsalter der aufgstellten Spielerinnen 21,5 Jahre. In den ersten 10 Minuten schafften sie es dann auch die Räume eng zu halten und dem höherklassigen Gegner aus der Autostadt vom eigenen Tor wegzuhalten. Innerhalb von sieben Minuten erspielten sich die Gäste dann allerdings eine komfortable 3:0 Führung (12.,17.,19.). Im Anschluss passierte recht wenig, die Gäste waren spielbestimmend, aber die SG Abwehr konnte diesen Abstand bis zur Pause halten.

In Durchgang zwei erhöhte der VFL nochmal das Tempo und versuchte nun konsequent über die Außenbahn zu spielen und den Ball von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr zu bekommen. Dies funktionierte jetzt mehrmals gut und brachte die 6:0 Führung bis zur 62. Minute (53. 4:0, 58. 5:0). In der 70. Minute folgte dann das 7:0 und in den Schlussminuten kamen noch zwei Treffer hinzu.

„Eine verdiente Niederlage. Mit den kompletten Kader wäre sie sicherlich nicht so hoch ausgefallen.“, so Trainer Jank.

 SG: Jungblut – Hinz, Drückhammer, Reinmüller, Putensen (84. Plutta) – Bierstedt (58. Wedtgrube), Reinhard, Papist, A. Cohrs (78. Thielen), Jagusch - Felkner


SG Frauen entführen Punkt aus Göttingen

Wie in der Vorwoche hieß es am Ende 2:2 im Auswärtsspiel der SG Jesteburg/Bendestorf bei RW Göttingen

In den Anfangsminuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei die SG Frauen zu hektisch im Spielaufbau agierten und die Bälle nach zwei bis drei Stationen wieder herschenkten. Göttingen versuchte ausschließlich mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen und agierte mit einem tief stehenden Libero. Die SG Frauen taten sich schwer, spielerisch vor das Tor der Göttinger zu kommen und versuchten es daher mit Distanzschüssen, die aber allesamt zu harmlos waren. Göttingen erarbeitete sich in Durchgang eins viele Eckbälle, die für die sichere Torhüterin Laura Jungblut allerdings kein Problem darstellten und so ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.
Der zweite Durchgang war gerade sieben Minuten alt, als ein Ball über die rechte Abwehrseite nicht geklärt werden konnte, Abwehrspieler Sina Reinmüller rumkurvt wurde und Torhüterin Jungblut dann aus kurzer Distanz keine Möglichkeit mehr hatte den Ball abzuwehren 0:1 (52.) Nur fünf Minuten später vergibt Nadia Papist die Großchance zum Ausgleich, als sie aus kurzer Distanz die Torhüterin anschießt. Mit dem direkten Gegenzug erzielen die Gastgeberinnen dann das 2:0 und viele dachten, dass die Partie entschieden sei, aber die SG Frauen stellten nun um und mit der eingewechselten Lina Reinhard kehrte mehr Struktur in das Angriffsspiel ihrer Mannschaft. In der 57. Spielminute brachte ein Rückpass, den die Göttinger Keeperin aufnahm, den Anschlusstreffer für die SG. Von der Strafraumkante verwandelte Andrea Jagusch den fälligen Freistoß (62.). Nach diesem Treffer waren die SG Frauen nun im Spiel und drängten auf den Ausgleich. Nur fünf Minuten nach 2:1 machte es Nadia Papist im zweiten Versuch besser und erzielte nach Vorlage von Jagusch das 2:2. Zu diesem Zeitpunkt auch ein gerechtes Ergebnis und die SG Frauen wollten mehr und drängten auf den Siegtreffer. Sina Reinmüller und Sarah Wedtgrube scheiterten mit ihren Versuchen. Die beste Gelegenheit hatte noch Lina Reinhard in der 75., aber ihr Schuss verfehlte das Tor knapp. In den Schlussminuten sicherte die erstklassig mitspielende Torhüterin Laura Jungblut ihrem Team den Punkt. Erst pflückte sie der Angreiferin den Ball vom Fuß und kurz darauf ging sie in einer 1:1 Situation als Siegerin hervor. "Eine großartige kämpferische Leistung meines Teams und ein verdienter Punkt. Spielerisch können wir das viel besser lösen.", so Trainer Jank.

SG: Jungblut – Reinmüller, Drückhammer, S. Frommann, L.-M- Cohrs – Menk (53. Reinhard), Wedtgrube, Papist, A. Cohrs, Jagusch - Felkner


SG Jesteburg/Bendestorf mit glücklichem Unentschieden

Am Ende hieß es 2:2 am Alten Moor und alle Beteiligten waren sich einig, äußerst schmeichelhaft für die Heimelf im Spiel gegen die SG Schamerloh.

Nach 14 tägiger Spielpause und mit einigen Ausfällen ging das Team von Trainer Uwe Jank in die Partie bei der man nicht so recht wusste wo man steht. Nach einem gutem Beginn der Gastgeberinnen und der frühen Führung durch Andrea Jagusch (10.), die nach einem Zuspiel von Sina Reinmüller per Drehschuss traf, lief das Spiel in der Folge aber nur noch in Richtung des SG Gehäuses.

Die Frauen der SG Schamerloh erholten sich schnell von dem frühen Rückstand und kombinierten sich anschließend gefällig durch die Reihen der SG Frauen, die ihrerseits Schwierigkeiten hatten in die Zweikämpfe zu kommen. Im Torabschluss blieben die Gäste zunächst aber glücklos. Die SG Frauen hingegen taten sich im Spielaufbau ungewohnt schwer und luden den Gegner mit Fehlpässen zum Gegenangriff ein. Torhüterin Laura Jungblut hielt die knappe Führung zur Halbzeit für ihr Team fest.

Nach Wiederbeginn kamen die SG Frauen zunächst ein wenig besser in die Partie und hatten zwei Tormöglichkeiten auf ihrer Seite. In der 58. Spielminute fiel dann aber der verdiente Ausgleich für die Gäste aus Schamerloh, nachdem sich drei Abwehrspielerinnen über die linke Angriffsseite mit einem Haken ausspielen ließen, die Gästeangreiferin schließlich alleine frei vor dem Tor stand und den Ball nur noch einschieben brauchte. Nach zwei weiteren Auswechslungen  lief das Angriffsspiel der SG Frauen nun ein wenig besser, aber es fehlte die Durchschlagskraft vor dem Tor. Einzig Standardsituationen brachten Gefahr für das Gästetor. Ein Kopfball von Conny Drückhammer konnte nur noch von einer auf der Linie postierten Abwehrspielerin geklärt werden. Die Gäste hatten aber insgesamt mehr vom Spiel und kamen immer wieder gefährlich vor das SG Tor. Eine Viertelstunde vor Spielschluss führte dann erneut eine unglückliche Abwehraktion zum 1:2. Die neu formierte Viererkette der SG spielte nur teilweise auf Abseits und die Gästeangreiferin stand frei vor Torhüterin Jungblut, die legte nochmal quer auf die mitgelaufenen Kollegin, die den Ball nur noch einzuschieben brauchte. In der Folge hatten die eingewechselte Lisa-Marie Cohrs und Andrea Jagusch noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich, aber die Gästekeeperin parierte die Schüsse. Nun dachten alle, dass die Partie zugunsten der Gäste entschieden war, aber Urlauberin Nadia Papist, die in der Halbzeitpause direkt vom Flughafen nach Jesteburg gekommen war, rettet ihrem Team einen Punkt. In der Schlussminute brachte Andrea Jagusch einen Eckball auf Conny Drückhammer, die den Ball jedoch verfehlte. Die Gäste konnten die Situation nicht klären und Nadia Papist spitzelte den Ball, aus dem Gewühl heraus, ins Tor.

SG: Jungblut – Hinz (65. Putensen), Drückhammer, Diekhoff, B. Frommann (45.L.M. Cohrs) – Reinmüller, Reinhard, Wedtgrube, Thielen (70. Papist) – Jagusch, Felkner


SG Frauen gehen auf Torejagd

Nachdem die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf in der vergangenen Woche Regionalligist Eintracht Immenbeck mit 4:2 aus dem Pokal befördert haben, gelang im zweiten Ligaspiel ein 9:3 gegen den Aufsteiger SC Völksen.

Das erste Mal gejubelt werden konnte gleich nach dem Anpfiff, als Sina Reinmüller mit ihrem Diagonalball Andrea Jagusch fand, die Verteidigerin und Torfrau ausspielte und den Ball in die lange Ecke setzte. Die SG Frauen waren fortan spielbestimmend, aber noch nicht zwingend genug und so dauerte es bis zur 20. Spielminute ehe der 2. Treffer fiel. Stürmerin Alina Cohrs setzte sich in einer schönen Einzelleistung gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und erzielte mit einem Flachschuss das 2:0. Danach drängten die Gastgeberinnen auf ein weiteres Tor, aber Sina Reinmüller scheiterte an der Latte, Nadia Papist legte den Ball nach Vorlage von Reinmüller knapp neben das Tor und Carolin Diekhoff verpasste per Kopf. In der 31. Spielminute war es dann Lina Reinhard, die mit einem Volleyschuss das 3:0 erzielen konnte, nachdem kurz zuvor erneut Papist an einer auf der Linie postierten Abwehrspielerin gescheitert war. In den letzten fünf Spielminuten vor dem Wechsel überschlugen sich dann noch nochmal die Ereignisse. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau, der genau vor den Füßen der gegnerischen Angreiferin landete, konnte die bis dahin arbeitlosen Torhüterin Laura Jungblut den geschossenen Ball nicht mehr über die Latte lenken und so stand es plötzlich nur noch 3:1 (43.). Beim Wiederanpfiff waren die Gäste dann aber noch nicht wieder konzentriert, denn Andrea Jagusch fand mit einem langen Ball die laufstarke Mittelfeldspielerin Lea Menk, die postwendend den alten Abstand wiederherstellte 4:1 (44.).

In Durchgang zwei verflachte die Partie zunächst ein wenig, aber die Gastgeberinnen blieben das spielbestimmende Team und kamen auch weiterhin zu Tormöglichkeiten. Es war dann aber eine Standardsituation, die den nächsten Treffer brachte. Andrea Jagusch erzielte  vom Strafraumeck ein direktes Freistoßtor (53.). Als dann Nadia Papist nur zwei Minuten später das 6:1 (55.), nach schöner Vorarbeit von Reinmüller und wiederum nur drei Minuten später Reinmüller, nach Freistoß von Jagusch gar das 7:1 (58.) erzielten, schien das Spiel gelaufen. Die deutliche Führung sorgte dann aber auch für nicht mehr ganz so konsequent geführte Zweikampfaktionen, die Abstände in den Mannschaftsteilen stimmten nicht mehr und so kamen die Gäste innerhalb von 7 Minuten zu zwei Treffern (60.) + (73.). Nach diesen unnötigen Gegentoren agierten die SG Frauen wieder konzentrierter und brachten durch ihr schnelles und genaues Passspiel den Gegner erneut unter Druck.  Andrea Jagusch verpasste ihr drittes Tor an diesem Tag zunächst noch, als sie aus kurzer Distanz den Torwart anschoss. Nadia Papist machte es dann besser, als sie die Torfrau verlud und den Ball in die lange Ecke platzierte. Den Schlusspunkt setzte dann Andrea Jagusch, nach guter Vorarbeit von Sina Reinmüller, die auch den Assist zum Tor von Nadia Papist auf ihrem Konto verbuchen darf.

„Das Spiel war sicher kein Maßstab für kommende Aufgaben, aber ein sehr routinierter und effektiver Auftritt meiner Mannschaft. Die drei Gegentore waren vermeidbar, aber nach vorne haben wir sehr gut agiert.“, so ein zufriedener Coach Uwe Jank.

 SG: Jungblut – B. Frommann, S. Frommann (56. Hinz), Diekhoff, L.-M. Cohrs – Reinmüller, Reinhard, Papist, Menk (69. Felkner), Jagusch – A. Cohrs (60. Thielen)


 

Pokalüberraschung in Bendestorf

„Damit hätten wir vor dem Spiel nicht gerechnet“, freute sich Trainer Uwe Jank über den gelungenen 4:2 Pokal-Coup seiner Mannschaft gegen den Regionalligisten TSV Eintracht Immeneck.

Die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf kamen, wie schon in der Vorwoche, gut aus den Startlöchern. In der 2. Spielminute brachte Sina Reinmüller ihr Team in Führung. Nach einer gelungenen Volleyabnahme ließ sie der gegnerischen Torfrau keine Chance. Nur 6 Minuten später war erneut Reinmüller zur Stelle und markierte das 2:0 für ihr Team. Nach einem Diagonalball von Lina Reinhard, verschätzte sich die Immenbecker Abwehrspielerin und die SG Außenspielerin konnte den Ball mühelos in die lange Ecke schieben. Die Gastgeberinnen, die auf fünf verletzte Spielerinnen und die urlaubende Nina Felkner verzichten musste, bot auch in der folgende eine ansprechende Partie. Die Defensive zeichnete sich durch Kompaktheit und gutes Stellungsspiel aus. Die Gäste waren zwar spielerisch überlegen, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Nach einer guten halben Stunde hatte der Regionalligist die größte Torchance zu verzeichnen, aber der Ball sprang nach einem Pfostentreffer direkt in die Arme von Torhüterin Laura Jungblut. Auf der Gegenseite dann eine ähnliche Situation. Ein langer Ball fand Stürmerin Sophie Thielen, die den Ball ebenfalls an den Innenpfosten setzte und er von da ebenfalls in die Arme der Torhüterin sprang. Der TSV Eintracht Immenbeck konnte vor der Pause dann doch noch jubeln. Ein Querschläger in der Abwehr landete exakt vor den Füßen der Eintracht Stürmerin, die aus 20 Metern Maß nahm und den Ball unter die Latte setzte (40.). Die Gäste verstärkten dann noch mal den Druck und die SG Frauen hatten Glück, als die Schiedsrichterin, nach einem Tackling von Bianca Frommann an der Gästestürmerin, nicht auf Elfmeter entschied. So ging es mit 2:1 in die Pause.

Trainer Uwe Jank wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit Neuzugang Sarah Wedtgrube für Sophie Thielen ein und der Joker brauchte nur zwei Minuten um zu stechen. Sie setzte sich, mit Ball am Fuß, gegen zwei Abwehrspielerin durch und brachte ihr Team wieder mit zwei Toren in Führung (47). Im Anschluss erhöhten die Gäste wieder das Tempo und drückten auf den erneuten Anschlusstreffer. Die SG Frauen behielten aber ihre Ordnung bei und störten die Spielaufbau entscheidend. Dennoch kamen die Immenbeckerin in der Folge zu einigen guten Möglichkeiten, aber sowohl die Distanzschüsse, als auch die Abschlüsse kurz vor dem Tor, verfehlten dieses immer knapp. Die SG Jesteburg/Bendestorf hingegen spielten ihrerseits nach Ballgewinn schnell und zielstrebig nach vorne. In der 60. Spielminute brachte Andrea Jagusch ihr Team mit 4:1 in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ging es schnell nach vorne, sie umkurvte die Torhüterin und schob den Ball ins leere Tor. Nur wenige Minuten später zeigte die Schiedsrichterin wieder nicht auf den Punkt, diesmal für die SG, als Sarah Wedtgrube regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Die Immenbecker Mädels gaben sich aber nicht geschlagen und drängten weiter auf das Tor der Jesteburgerinnen. Einmal verhinderte der Pfosten den Treffer und zweimal reagierte Torhüterin Jungblut glänzend und hielt ihr Team auf der Siegerstraße. Die größte Chance für die SG alles klar zu machen, vergab Andrea Jagusch in der 80. Minute, als sie nach einem guten Pass von Sarah Wedtgrube wieder die Torhüterin umspielte, aber der Ball noch von der Linie gekratzt werden konnte. Kurz vor dem Ende fiel dann doch noch der 4:2 Anschlusstreffer nach einem eher harmlosen Schuss aus der zweiten Reihe musste Torhüterin Jungblut den Ball passieren lassen. „Eine kluge und taktisch hervorragend geführte Partie meiner Mannschaft, sich mit hohem läuferischen Einsatz den Sieg absolut verdient hat.“, so Uwe Jank.

SG: Jungblut  - B. Frommann, Diekhoff (85. Lange), S. Frommann, L.-M. Cohrs (76.Hinz) – Reinmüller, Reinhard, Papist, Menk, Jagusch – Thielen (46. Wedtgrube)


Enttäuschender Auftakt für SG Frauen

Zum Saisonauftakt kassierten die Frauen der SG Jesteburg/Bendestorf eine 2:7 Klatsche gegen den VFL Bienrode.

Bei 37 Grad Außentemperatur kamen die Gastgeberinnen gut in die Partie und konnten durch Sina Reinmüller bereits in der 7. Spielminute in Führung gehen. Das Team von Uwe Jank war den Gästen spielerisch überlegen und erarbeitete sich weitere Torchancen durch Nadia Papist, Lea Menk und Alina Cohrs, aber statt einer zwei oder drei zu null Führung, konnten die Gäste aus Bienrode in der 19. Spielminute den Ausgleichstreffer erzielen. Nur vier Minuten später war das Spiel dann gedreht, als eine Flanke nicht verhindert werden konnte, zudem das Kopfballduell an die Gäste ging und Torfrau Wrage den Ball auch noch durch die „Hosenträger“ bekam (23.). Nach einer kurzen Spielunterbrechung war dann die komplette SG Abwehr im Tiefschlaf, der Gegner aber hellwach und so stand es nach einer gespielten halben Stunde 1:3 (30.) für die Gäste, die nun immer wieder mit langen Bällen agierte und die SG Abwehr heute vor große Probleme stellte. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann auch noch das 1:4 und damit war das Spiel bei diesen tropischen Temperaturen quasi entschieden. Trainer Jank musste zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Mal wechseln.

In Durchgang zwei kassierten die SG Frauen, dann noch drei weitere Treffer allesamt mit einfachen langen Bällen auf zwei schnelle Stürmnerinnen. Nach den Gegentoren zwischen der 19. und 30. Minute gingen die Köpfe der Heimelf nach unten und die extremen Temperaturen machten den SG Frauen stärker zu schaffen, als dem Gegner. In den zweiten 45 Minuten gab es daher nur noch einen Lattentreffer von Sina Reinmüller und das 2:7 durch Nadia Papist, nach guter Vorarbeit von Lea Menk, zu notieren.

Am Freitagabend geht es für die SG Frauen in der ersten Pokalrunde gegen den Regionalligisten TSV Eintracht Immenbeck, um 20 Uhr in Bendestorf (Wind Arena), weiter

SG: Wrage – L.-M. Cohrs, S. Frommann (67.Thielen), Diekhoff, B. Frommann (46. Hinz) – A. Cohrs (28. Reinhard), Papist, Menk, Reinmüller – Jagusch, Wedtgrube


Im zweiten Durchgang wurde die Hoffnung allerdings postwendenden zunichte gemacht, als eine Kerze im eigenen Strafraum für den erneuten zwei Toren Vorsprung für den TSV Limmer führte (49.). Die SG Frauen verteidigten nun höher und versuchten den  Anschlusstreffer zu erzielen, blieben aber insgesamt im Abschluss zu harmlos. Bei langen Bällen waren die Gäste zudem nun anfälliger und ebenso ein langer Ball sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Die SG Abwehr war bereits überwunden und Torhüterin Putensen konnte nur noch regelwidrig eingreifen. Den fälligen Strafstoß verwandelte die Limmer Spielerin souverän. Beide Mannschaften haderten während der gesamten Spieldauer mit den fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichterin und waren sich im Anschluss einig, dass diese Leistung nicht Oberligareif war.

In der kommenden Woche müssen die SG Frauen zwei Mal zu Hause antreten am Mittwoch, den 01. Mai um 12 Uhr gegen Grün-Weiß Hildesheim und am Sonntag um 15 Uhr gegen SV Hastenbeck.

 

 

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